La vie est belle en Martinique

Sprachaufenthalte weltweit

Erfahrungsberichte und Expertentipps

La vie est belle en Martinique

Nach einer langen Reise via Paris bin ich Ende Januar in Martinique gelandet und herzlich von meinem Père d’Acceuil (Gastvater) empfangen worden. Am Montag ging es direkt los mit Einschreiben an der Sprachschule France Langue in Fort-de-France, der einzigen Sprachschule auf der ganzen Insel. Begonnen hat es mit sechs Studenten in der ersten Woche und seither verändert sich die Studentenanzahl wöchentlich. Insgesamt sind es ca. +/- 13 Studenten an der Schule.

Fabienne mit neuen Freunden

Fabienne mit neuen Freunden

Das Niveau ist in zwei Stufen eingeteilt und die Lehrer gestalten den Unterricht bestmöglichst nach den Bedürfnissen der Schüler. Ich finde es super, dass man sich so einbringen kann. Das Alter, wie auch die Nationalitäten, sind angenehm durchmischt. So durfte ich in den letzten drei Wochen seit denen ich da bin, andere Schweizer, Amerikaner, Deutsche, Tschechen, Kanadier, Italiener und Schweden zwischen 21 und 71 (!) Jahren kennen lernen. Die Schule ist sehr familiär und hilft, dass sich jeder schnellstens zurecht findet. Wer sich für eine DELF-Prüfung interessiert: An der France Langue kann man sich drauf vorbereiten. Den Test kann man aber nicht vor Ort absolvieren.

Sonnenuntergang auf Martinique

Sonnenuntergang auf Martinique

Während dem vierwöchigen Sprachaufenthalt in Martinique wohne ich, wie auch schon in Australien, bei einer Gastfamilie, was ich hier nur empfehlen kann. Die Menschen sind sehr offen, herzlich und kochen super! Natürlich kriegt man so auch am Besten etwas vom Leben und der Kultur hier mit, wovon jeder Kreuzfahrttourist der hier ankommt – in Fort-de-France legen täglich neue, riesige Kreuzfahrtschiffe an – nur träumen kann. Was sich auf jeden Fall empfiehlt: Auto mieten! Je nach Ort der Unterkunft muss man mit der Fähre oder mit dem Bus zur Schule. Ist ja ganz schön, nur fahren die Fähren nicht bis tief in die Nacht und beim Bus weiss man auch nie so genau, wann der kommt. Am Sonntag haben alle Feiertag und da geht meistens gar nichts. Die Hauptstadt, Fort-de-France, ist überschaubar. Wenn man den Traumstrand von Les Salines an der Atlantikküste surfen, den Mt. Péle bezwingen oder andere Perlen der Insel entdecken möchte, ist ein Auto praktisch unabdingbar. Eine Alternative – von der auf der Insel auch oft Gebrauch gemacht wird-  ist Autostopp, was ich persönlich positiv erlebt und auch von anderen keine Negativerfahrungen gehört habe.

Fabienne auf der Hängebrücke

Fabienne auf der Hängebrücke

Januar/Februar ist in Martinique Hochsaison, da für Europäer und Amerikaner angenehme Temperaturen herrschen. Nicht zu verachten ist natürlich auch die Wichtigkeit des Karnevals, welcher in den nächsten Wochen immer mehr Einzug hält. Wer will sich dieses Spektakel schon entgehen lassen? Last but not least ist Martinique auch berüchtigt für die guten und vielen Rum-Destillerien. Dem kann man auf der Insel schlecht entfliehen und so ist es ein Muss, mindestens einmal einen Planteur oder Ti Punch auszuprobieren! In diesem Sinne: Pani Pwoblem et Santé!

 

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Gastautor/in

Bonjour! Mein Name ist Fabienne. Ich bin 28 Jahre jung und arbeite im Vertrieb in einem internationalen Softwareunternehmen. Ich habe bereits im September 2008 einen dreimonatigen Sprachaufenthalt in Fremantle, Australien über Boalingua gebucht. Aufgrund der super Erfahrung und dem Fernweh das mich immer wieder packt, habe ich mich entschieden, während eines vierwöchigen Aufenthalts in Martinique das Schöne (Wetter, Meer, Karibik!) mit dem Nützlichen (Französisch aufpolieren) zu kombinieren und dem Winter in der Schweiz etwas zu entfliehen.

Rahel Stössel

Rahel Stössel

Nach Sprachaufenthalten in Auckland, Vancouver und Nizza kümmert sich Rahel nun um alle Social-Media-Aktivitäten von Boa Lingua. Auch in ihrer Freizeit reist sie gerne, um die Welt zu entdecken und neue Sprachen zu lernen.

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