Tarifa: ein Traum am untersten Zipfel Spaniens

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Tarifa: ein Traum am untersten Zipfel Spaniens

Tarifa ist wohl einer der schönsten Orte, die ich (Fabienne) bis anhin bereist habe. Das kleine Dörfchen ganz im Süden von Spanien ist voller Charme und Tradition. Der alte Teil von Tarifa, begehbar durch die Puerta Jerez, ist absolut übersichtlich, voller guter Restaurants, Bars und kleiner Boutiquen. Doch eigentlich ist nicht das kleine Dörfchen der Mittelpunkt eines Aufenthaltes, sondern der unglaublich schöne Strand.

Der Strand zieht sich über Kilometer hinweg, der Sand ist fein und das Meer kristallblau. In Tarifa treffen der Atlantik und das Mittelmeer aufeinander. Ein Grund unter vielen, dass es in dieser Region viel windet. Wer Glück hat, erwischt einige Tage ohne Wind und kann die Sonne am Strand geniessen. Bei viel Wind bieten sich die vielen kleinen Strandbars an, die einem Deckung vor starken Windböen geben. Ein Spanisch-Sprachaufenthalt in Tarifa ist definitiv nicht das Richtige, wenn man am Nachmittag nur am Strand liegen möchte, da, wie gesagt, der Wind schon oft weht. Richtig macht man es, wenn man den Wind nutzt: die Sprachschule Escuela Hispalense organisiert für jeden, der möchte Kite- oder auch Windsurflektionen. Daneben kann man auch klettern, Wale beobachten und reiten.

Strand von Tarifa

Der Strand von Tarifa

Das Reiten ist mehr als nur ein Highlight. Wenn gerade nicht Hauptsaison ist, kann man über die langen Strände galoppieren und mit den Pferden bis zu den Knien im Meerwasser waten. Die Reitstunden sind im Verhältnis zu anderen Orten sehr günstig und die Pferde in Topform. Die Ausritte können sowohl von Anfängern als auch von Fortgeschrittenen gebucht werden – der gute Pferdebesitzer Ricardo organisiert für jeden die passende Route!

Die Schule in Tarifa ist sehr klein und einfach. Ausserdem ist sie gut erreichbar von allen Unterkünften, die gebucht werden können. Das Niveau der Schule ist sehr hoch, die Lehrer engagiert und hilfsbereit. Andalusien ist aber nicht der richtige Ort für absolute Anfänger. Die Leute sprechen mit einem starken Akzent, der für Anfänger kaum zu verstehen ist. Die Lehrer bemühen sich, möglichst klar zu sprechen, aber alles ausserhalb der Schule ist und bleibt schwer verständlich.

Und nun noch ein Wort zu den Unterkünften. Immer wieder wird in den Unterlagen erwähnt, dass die Zimmer sehr einfach sind. Ja, das sind sie. Die Zimmer sind aber auch süss und absolut zweckmässig eingerichtet – mehr braucht es nicht. Die Wohnungen sind mit Waschmaschinen ausgestattet, haben eine kleine Küche und ein Badezimmer zum Teilen. Sehr empfehlenswert ist die Wohnung über dem Tapas-Restaurant „La Candela“ – die liegt absolut zentral (1 min zur Schule und 3 min zum Strand), hat ein Bad und ein getrenntes WC, einen kleinen Sitzplatz und sogar (dank dem Tapas-Restaurant) WLAN.
Erfahrungen mit Gastfamilien habe ich keine und kann deshalb keine Angaben machen – ich kann aber eine Unterkunft in einem der Appartements empfehlen!

Also: Magst du Spanien, dessen Traditionen und das lokale Essen?
Lernst du gerne Leute aus aller Welt kennen? Möchtest du windsurfen, reiten oder mit Leuten in Strandbars chillen? Dann liegst du mit einem Sprachaufenthalt in Tarifa ganz richtig!

Gastautor/in

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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