8 beliebte Surfspots in Europa

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8 beliebte Surfspots in Europa

Um die perfekte Welle zu reiten, muss man nicht zwingend nach Hawaii, Kalifornien oder Australien reisen. Es gibt auch zahlreiche Surfspots in Europa, wo man als Surffan auf seine Kosten kommt, ganz egal ob «Rookie» (Nachwuchssurfer) oder «Ripper» (sehr guter Surfer). Von bekannten Surfdestinationen bis zu eher ungewöhnlichen Orten – entdecke unsere beliebtesten Surfspots in Europa:

  1. Biarritz, Frankreich

    Von der Schulbank direkt aufs Surfbrett: bien sûr!

    Von der Schulbank direkt aufs Surfbrett: bien sûr!

    Die Atlantikküste von Frankreich ist ein richtiggehendes Surf-Mekka. Mit Biarritz, Hossegor, Vieux Bouceau und Moliets-Plage bietet die Region Pyrénées-Atlantique gleich mehrere beliebte Hotspots, welche Wellenreiter und Surfcamps aus der ganzen Welt anziehen. Dank einem grossen Angebot an Bars, Clubs und Shops kommen aber auch Partygänger und Shoppingfans nicht zu kurz.

    Französisch und Surfen
    Möchtest du während deinem Surfurlaub deine Französischkenntnisse verbessern? Dann empfehlen wir dir einen Sprachaufenthalt an unserer Partnerschule France Langue in Biarritz. Hier besuchst du im Kombikurs nebst wöchentlich 20 Lektionen Französisch auch fünf Surflektionen.
  2. Bretagne, Frankreich

    Aufgrund des Windes kann man in La Torche auch gut mit dem «Segel» raus.

    Aufgrund des Windes kann man in La Torche auch gut mit dem «Segel» raus. (c) frphoto1

    Immer noch an der französischen Atlantikküste, aber etwas ab vom Surf-Rummel, gibt es auch in der Bretagne einige coole Surfspots. So zum Beispiel in La Torche, knapp anderthalb Autostunden südlich vom Brest. Die halbkeisförmige Bucht um La Torche ist bekannt für ihre guten Wellen, hervorgerufen durch extreme Strömungen und Wind, und ist somit kein Ort für Anfänger. Die beste Zeit für Wellen bei noch angenehmer Wassertemperatur ist der Herbst. Dennoch: Ohne langen Anzug geht es in der Bretagne das ganze Jahr über nicht.

  3. San Sebastián, Spanien

    Die kilometerlangen Strände laden richtiggehend zum Baden und Surfen ein.

    Die kilometerlangen Strände laden richtiggehend zum Baden und Surfen ein.

    Ebenfalls ein äusserst beliebter Surfspot in Europa ist die spanische Küstenstadt San Sebastián. Noch vom Massentourismus verschont, hat die nordspanische Stadt viel Authentisches zu bieten. Bei den Surfern besonders beliebt ist die Playa de La Zurriola, ein rund ein Kilometer langer Sandstrand mit Wellentypen für alle Niveaus. In den Sommermonaten finden hier diverse nationale und internationale Surfevents statt. Stärken kann man sich in den umliegenden Cafés, Pubs und Restaurants, welche San Sebastián einen belebten Vibe verleihen.

    Spanisch und Surfen
    Wenn du nebst dem Wellenreiten auch noch Spanisch lernen möchtest, empfehlen wir dir unsere Partnerschule Lancunza International House in San Sebastián. Hier besuchst du im Kombikurs nebst wöchentlich 20 Lektionen Spanisch auch fünf Surflektionen.
  4. Tarifa, Spanien

    Tarifa hat sich vor allem als Kitesurf-Paradies einen Namen gemacht.

    Tarifa hat sich vor allem als Kitesurf-Paradies einen Namen gemacht.

    Zwar kann man auch in Tarifa am südlichsten Zipfel Spaniens Wellenreiten, bekannt ist das andalusische Dorf aber in erster Linie als Paradies für Wind- und Kitesurfer. Aufgrund seiner Lage zwischen Atlantik und Mittelmeer, blasen in Tarifa fast das ganze Jahr über starke Winde. Somit eignet sich der Ort vor allem für fortgeschrittene Kiter. Wenn dein Herz jedoch fürs Wellensurfen schlägt, planst du deine Surfferien oder deinen Sprachaufenthalt in Tarifa idealerweise zwischen Oktober und Mai. Die winterlichen Atlantikstürme sorgen dann für Wellen von anderthalb bis drei Meter Höhe.

  5. Sagres, Portugal

    Raue Felsen und hohe Wellen sind charakteristisch für den Südwesten Portugals.

    Raue Felsen und hohe Wellen sind charakteristisch für den Südwesten Portugals.

    Als Surfliebhaber darfst du dir auch den Südwesten Portugals nicht entgehen lassen. Zwischen Algarve und der rauen Atlantikküste gelegen, sticht besonders Sagres als kleines Surferparadies heraus. Da du hier die Wahl zwischen zwei Küstenabschnitten hast, stehen die Chancen auf surfbare Wellen sehr gut. Grundsätzlich eignet sich die Südseite für Anfänger besser. Im Atlantik sollten sich weniger geübte Surfer – wenn überhaupt – nur in den Sommermonaten aufs Brett legen. Im Winter trifft man im rauen Atlantik auf Monsterwellen. Sagres befindet sich nur anderthalb Autostunden von Faro entfernt und bietet sich deshalb für einen Tagesauflug an, wenn du im Sprachaufenthalt in Faro bist.

  6. Bournemouth, England

    Besonders in den Wintermonaten ein beliebter Surfspot in Europa: Bournemouth.

    Besonders in den Wintermonaten ein beliebter Surfspot in Europa: Bournemouth.

    Zugegeben, England verbindet man nicht primär mit Surfen. Dennoch sollte man die Insel nicht unterschätzen. Denn England erhält an seiner gesamten Küste Seegang und bietet somit einen 360 Grad-Seegang. Wenn du gerne während einem Sprachaufenthalt in England surfen gehen möchtest, können wir dir Bournemouth an der Südküste nahelegen. Während die Seebäder in und um Bournemouth in den Sommermonaten viele Badegäste anziehen, eignet sich die Zeit von Herbst bis Frühling zum Surfen. Zwar sind die Wellen nicht ganz mit denen im Atlantik zu vergleichen, doch der lange Sandstrand bietet einige Peaks zum Surfen (auch ohne das künstliche Riff, welches 2009 gebaut wurde, nur um nach zwei Jahren aus Sicherheitsgründen wieder zu schliessen).

  7. Tullan Strand, Irland

    Der Tullan Strand in Irland lockt jedes Jahr viele Surfer ins kalte Wasser.

    Der Tullan Strand in Irland lockt jedes Jahr viele Surfer ins kalte Wasser. (c) Sean MacEntee

    Ähnlich wie mit England dürfte es vielen auch mit Irland als Destination für den Surfurlaub gehen. Nicht gleichzusetzen mit einem warmen Spanien oder Portugal, hat Irland dennoch einige gute Wellen auf Lager. Der Tullan Beach, rund zweieinhalb Autostunden nördlich von Galway, ist ein exponierter Strand. Innerhalb Irlands ist er einer der beständigsten Surfspots, da er aus den meisten Richtungen so genannten Swell aufnimmt und es hier daher meistens eine Welle gibt. Am Tullan Strand findet man alle Surf-Niveaus, vom Anfänger bis zum Profi. Da es aber ziemlich wild werden kann, lohnt es sich gerade als Anfänger, mit einer der Surfschulen aufs Wasser rauszugehen.

  8. Levanto, Italien

    Nur eine halbe Stunde von Levanto entfernt, befindet sich dieses Schmückstück: Sestri Levante.

    Nur eine halbe Stunde von Levanto entfernt, befindet sich dieses Schmückstück: Sestri Levante.

    Surfen in Italien? Ja, auch das ist (mit etwas Glück) möglich. Einer der besten Orte dafür ist Levanto, nur eine halbe Stunde vom Sprachreiseziel Sestri Levante entfernt. Die Bucht in Levanto ist besonders windgeschützt und erzeugt bei West- oder Südwind die grössten Wellen auf dem italienischen Festland. Pro Jahr soll es hier bis zu 150 surfbare Tage geben. Dennoch benötigt man hier mit Sicherheit etwas mehr Geduld als an einem Surf-Hotspot wie Biarritz. Hast du bei deinem Besuch kein Wellenglück, gibt es im kleinen Dörfchen von Levanto glücklicherweise auch noch einige Sehenswürdigkeiten, Cafés oder Restaurants, wo man gut Verweilen kann.

Möchtest du deinen Surftrip in Europa mit einem Sprachaufenthalt kombinieren? Wir beraten dich gerne bei der Suche nach der richtigen Destination:

Susanne Moore

Susanne Moore

Nach drei erlebnisreichen Jahren in London ist Susanne seit 2016 als Marketing Communication Manager bei Boa Lingua tätig. Zuvor hat sie einen Sprachaufenthalt in San Diego gemacht und für ein halbes Jahr in Paris studiert. Susanne hat eine Leidenschaft fürs Reisen, die internationale Küche und den Laufsport.

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