A dream came true: Trip in die Rocky Mountains

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A dream came true: Trip in die Rocky Mountains

Gerade erst angekommen, konnten wir uns bereits in der ersten Schulwoche an der Global Village Vancouver für den Oster-Rockies-Trip anmelden. Für mich als Naturliebhaberin war das natürlich ein MUSS und ich freute mich riesig darauf.

Am Karfreitag morgens um 8.00 Uhr ging es endlich los. Unser Tourleiter Bryan und unser Buschauffeur Bruno begrüssten uns herzlich und so starteten wir unseren Trip in bester Laune. 🙂 Unser erstes Tagesziel war das ca. 700 Kilometer (und damit ca. 7 Stunden Busfahrt) entfernte Valemount. Nach den ersten 4 Stunden Fahrt legten wir in Kamloops einen kurzen Verpflegungsstop ein. Nach dem Essen ging es direkt weiter zum Spahats Canyon, wo wir das erste Mal einen Fotostopp machten.

Nach einem weiteren kurzen Stopp in einem Liquor Store kamen wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich in Valemount an. Unglaublich aber wahr: trotz riesiger Distanz zu Vancouver befanden wir uns noch immer in British Columbia! Für uns Schweizer kaum vorstellbar – doch genau das fasziniert mich so sehr an Kanada.

Wir bezogen unsere Zimmer und freuten uns alle auf das Pastadinner! Danach liessen wir den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Da insgesamt 3 Busse à 60 Personen mit von der Partie waren, war der kulturelle Austausch und die Chance, neue Leute kennenzulernen recht gross.

Mount Robson

Mount Robson

Am nächsten Tag passierten wir dann die Grenze zu Alberta. Unser erstes Ziel hiess Mount Robson: der mit knapp 4000 Metern grösste Berg der Rocky Mountains. Gemäss Bryan ist seine Spitze oft von Wolken verdeckt – wir hatten aber Glück und konnten ihn in seiner ganzen Pracht bestaunen.

Weiter ging es in Richtung Jasper – ein wunderschönes, kleines Dorf inmitten der Rockies. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir unsere Mittagspause und fühlten uns alle irgendwie ein bisschen wie zu Hause in der Schweiz. 🙂

Kulisse in Jasper

Kulisse in Jasper

Gut gestärkt ging es nach ca. 2 Stunden weiter zu den Athabasca Falls, wo wir unseren nächsten Fotostopp einlegten. Gemäss Bryan ist dies der „stärkste“ Wasserfall in den Rocky Mountains – im Moment ist er noch eher „ruhig“, bis dann das ganze Schmelzwasser kommt. Eindrücklich war er aber trotzdem. Und die Landschaft drumherum einfach wunderschön!

Auf unserer Weiterfahrt machte Bruno zwei abrupte Bremser. Grund dafür waren einmal drei Big Horn Sheep und das andere Mal eine Mutterbergziege mit ihren zwei Kleinen… *jöö*. 🙂 Leider kein Bär – wir alle hofften einen zu sehen – aber dennoch etwas Action im Bus!

Big Horn Sheeps inmitten der Rockies

Big Horn Sheep inmitten der Rockies

Nächster Halt war dann Columbia Icefield – eine Art Gletscher in den Rocky Mountains. Im Sommer kann man darauf geführte Touren mit speziellen Bussen machen. Wir verbrachten ca. 1 Stunde dort, um Fotos zu schiessen und das Rundherum zu geniessen.

Danach wurde das Wetter leider immer schlechter… und auf unserem restlichen Weg nach Banff schneite es wie wild. Dementsprechend schlecht war die Sicht am Waterfowl und Bow Lake, weswegen wir diese nur kurz aus dem Bus „bestaunten“. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir dann endlich in Banff an. Bryan hat uns zuvor verraten, dass es im Hotel einen Whirlpool und eine Sauna hat… *jippie*. Und das Hotel enttäuschte unsere Erwartungen nicht! Nach Bezug unseres luxuriösen Zimmers genossen wir also die „Wellnessanlage“, bevor wir uns in der Old Spaghetti Factory den Bauch vollschlugen und uns dann auf eine Partynacht einstimmten. Nach dem Essen trafen wir uns in einem Pub, bevor wir dann alle gemeinsam in einen Club gingen. We had a lot of fun! 🙂

„Team Swiss“ an den Bow Falls

„Team Swiss“ an den Bow Falls

Nach einer langen Partynacht fiel uns das Aufstehen am nächsten Morgen etwas schwer. Nach einem Tim-Hortons-Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Banff Gondola. Diese hatte aber aufgrund der Feiertage etwas andere Betriebszeiten. Bruno änderte unsere Route deshalb kurzerhand etwas ab und machte eine kleine Fahrt durch Banff. Unter anderem machten wir einen kurzen Stopp bei den Bow Falls. Das Wetter war herrlich!

Die Banff Gondola hätten wir uns danach aber sparen können. Der ganze Berg war mit Nebel und Wolken umhüllt, weshalb wir leider gar nichts erkennen konnten. Naja, was soll’s… Danach hatten wir noch etwas Zeit, um Banff zu erkunden, bevor wir uns dann auf den Weg in Richtung Lake Louise machten. Da dieser immer noch gefroren war, sah er leider nicht so freundlich aus wie erwartet. Seine Grösse und die Kulisse waren aber dennoch atemberaubend!

Die kleine Enttäuschung über Lake Louise war aber schnell vergessen – nächster Halt war nämlich Emerald Lake. Die geheimnisvolle Ruhe und die Bergkulisse waren einfach nur wunderschön!

Emerald Lake

Emerald Lake

Danach machten wir uns auf in Richtung Golden, wo wir unsere letzte Nacht verbrachten. Nach einem leckeren Barbecue (Spare Ribs, Fries, Salat und vieles mehr) genossen wir den Abend im Whirlpool und gönnten uns zum Abschluss nochmals ein Bier.

Am nächsten Morgen hiess es dann bereits wieder Abschied nehmen von den wunderschönen Rocky Mountains. Vor uns lagen knapp 800 Kilometer (d.h. ca. 8 Stunden Busfahrt). Die Landschaft im Okanagan Valley war einfach herrlich! Kurz vor Kelowna machten wir einen kurzen Stopp an einem Fruit Market, um unseren Lunch zu kaufen – und siehe da: in diesem Supermarkt fanden wir doch tatsächlich Landjäger. Dieser liess unsere kleinen Schweizer Herzen ein bisschen höher schlagen. Nach einer weiteren Stunde Autofahrt genossen wir schliesslich in Kelowna unser Picknick. 🙂 Danach lagen nochmals weitere 4 Stunden Autofahrt vor uns bis nach Vancouver.

Das war’s von den Rocky Mountains. Fazit: 2000 Kilometer endlos lange Busfahrt, aber wunderschöne Landschaften, atemberaubende Kulisse und eine super Zeit mit allen Sprachstudenten der Global Village! Kurz gesagt: überwältigend – oder wie es die Kanadier so schön sagen: AWESOME!

Weitere Informationen und Bilder zu diesem Trip gibt’s in meinem eigenen Blog.

Gastautor/in

Bereits von klein auf fasziniert von Kanada erfüllt sich Rahel mit ihrem Sprachaufenthalt in Vancouver einen Lebenstraum. Anfangs noch etwas ängstlich, so lange von zu Hause weg zu sein, hat sie nun das Reisefieber gepackt und sie kann es kaum erwarten, weitere Teile der Welt zu entdecken.

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