Alles neu in Australien für den Mr. Luzern

Sprachaufenthalte weltweit

Erfahrungsberichte und Expertentipps

Alles neu in Australien für den Mr. Luzern

Der Januar war ein turbulenter Monat: für Sydney aber auch für Matthias alias Mr. Luzern, der für einen zehnwöchigen Sprachaufenthalt nach Australien geflogen ist.  Zuerst fegte ein Sturm über die Stadt, danach folgte eine Hitzewelle mit rekordverdächtigen Temperaturen von 45,8 Grad Celsius. Matthias wechselt nach ein paar Wochen die Gastfamilie, freundet sich mit Joel an und entdeckt eine neue Leidenschaft: das Surfen!

Bei meiner neuen Gastfamilie fühle ich mich sehr wohl. Hier wohnt auch Joel, den ihr bestimmt von seinen Blogeinträgen kennt. Ich wurde herzlich empfangen und wir konnten dann auch gleich den Geburtstag von Thomas feiern, dem Sohn meiner Gastfamilie. Am nächsten Tag stand bereits das Surf Camp vor der Tür.

Schweizer Tennis-Fans in Australien

Die zwei Stunden Fahrt von Sydney zum Camp gingen extrem schnell vorbei. Roger Federer spielte gerade gegen Andy Murray und wir versuchten mit unseren Smartphones das Spiel zu verfolgen, was uns teilweise auch gelang. Im Camp angekommen bezogen wir unsere Zimmer und suchten anschliessend einen Fernseher um das noch laufende Tennisspiel in Melbourne weiter zu verfolgen. Wir fanden keinen Fernseher, gaben jedoch nicht auf. Unsere zehnköpfige Schweizer Gruppe entdeckte drei junge Herren, die sich das Spiel in ihrer Wohnung ansahen.  Wir fragten höfflich, ob wir mitschauen dürften. Ohne gross darüber nachzudenken stimmten die drei zu. So sassen wir mit fremden Australiern in einer Zweizimmerwohnung und hofften auf den Sieg von Roger.

Surfen am Australia Day

Am nächsten Morgen hiess es früh aufstehen, denn die besten Wellen findet man am Morgen. Jeder Teilnehmer zwängte sich in einen passenden Wetsuit und bekam für seine Grösse das passende Surfbrett. In Achtergruppen lernte uns ein Surflehrer auf was man achten sollte, wenn man surfen möchte. Fachbegriffe wie white and green wave wurden verwendet damit mit wir eine klare Vorstellung bekommen würden. Nach den wichtigsten Fakten konnten wir ins Wasser und unser Können unter Beweis stellen. Der Strand wie auch die Wellen waren optimal für Anfänger wie mich und so machte es riesen Spass am Seven Mile Beach zu surfen. Die Surflektionen fanden am Morgen sowie am Nachmittag statt. Als wir unseren ersten Tag auf dem Surfbrett gemeistert hatten, gab es ein grosses BBQ mit viel Fleisch und Salat. Zudem hatten wir auch einen Grund zum feiern, denn an diesem Samstag war Australia Day, der nationale Feiertag von Australien.

Lennox Head Surfers - 7 Mile Beach

Surfer am 7 Mile Beach in Australien

Wipe Outs im Regen

Um 7:00 hiess es dann wieder aufstehen, denn ein richtiger Surfer stürzt sich in den Morgenstunden ins Wasser. Mit viel Mühe haben schlussendlich alle das Meer erreicht und probierten zu surfen. An diesem Sonntag regnete es ziemlich stark und wir dachten uns, dass dies kein optimales Surf-Wetter sei. Wir täuschten uns. Der Strand war mit vielen guten Surfern besetzt, von denen wir was lernen konnten. Schlechtes Wetter sei gut für die Wellen und somit eine beliebte Wetterlage. Die Tage vergingen wie im Flug und wir hatten am Montagmorgen unsere letzten Surf-Lektionen. An diesem Montag waren die Wellen bis zu 6 Meter hoch und für Anfänger wie uns unbezwingbar. Trotzdem versuchten wir es und es gab unzählige Rückschläge sogenannte Wipe outs. Am Nachmittag packten wir unsere Taschen und reisten alle wieder gesund nach Sydney zurück. Es war ein grossartiges Wochenende in einer anderen Welt. Matthias Tschuppert

Hast du Fragen zu einem Sprachaufenthalt in Sydney? Schreibe Mr. Luzern einen Kommentar oder frage uns einfach auf Facebook oder Twitter. Wir freuen uns dir helfen zu können.

michele

Sizilianische Wurzeln, in der Schweiz aufgewachsen, in Hamburg studiert, in Berlin verliebt, in Tschechien geheiratet und in Italien dreimal Papi geworden. Wenn ich nicht koche, fahre ich am liebsten Velo oder musiziere.

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