Anreise nach Ecuador: Meine Erfahrungen

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Anreise nach Ecuador: Meine Erfahrungen

Erster Halt: Quito

Erster Halt: Quito, Ecuador

Hinter mir liegt ein langer Weg: Meine Anreise nach Ecuador habe ich per Zug, Flugzeug, Auto und Boot in Angriff genommen. Bevor es losging, habe ich viel Zeit damit verbracht, Flüge zu vergleichen und habe einen super Deal via New York gefunden. Im Nachhinein hätte ich lieber ein bisschen mehr Geld für meinen Flug ausgegeben und wäre direkt von Madrid oder Paris nach Südamerika geflogen. Meine Reise dauerte insgesamt zwei Tage und eine Nacht davon musste ich im Flugzeug verbringen… Sagen wir es mal so: Ein Hostel wäre bequemer gewesen.

Ohne Spanisch bis nach Südamerika

Auch wer kein Spanisch spricht, schafft es problemlos nach Südamerika. Am Flughafen in Peru und Ecuador sprechen die meisten Angestellten Englisch. Zudem ist alles zweisprachig angeschrieben. Die Zollkontrolle sowie der Abholdienst der Schule verlief problemlos. Ohne Spanisch kommst du also locker bis zu deiner Gastfamilie.

Für die Anreise nach Ecuador ist ein Flug unausweichlich

Für die Anreise nach Ecuador ist ein Flug unausweichlich

Nach einer langen Reise: Angekommen in Ecuador

Nach einer langen Reise: Angekommen in Ecuador

Angekommen bei der Gastfamilie – Was nun?

Von nun an kann es ein bisschen schwieriger werden ohne Spanischkenntnisse. Sobald man sich nicht mehr an internationalen Orten wie Flughäfen aufhält, gibt es weniger Leute, die Englisch sprechen. Um zum Beispiel einen passenden Adapter zu finden, hat mich meine Gastmutter zu einer Shopping Mall mitten in ein «nicht-internationales» Gebiet gefahren. Sie hat mir eine selbst angefertigte Skizze mit den wichtigsten Strassen übergeben, damit ich den Weg zurück finde – für mich leider unlesbar.

Mein Hauptziel jedoch war: ein Adapter. Nach wenigen Minuten stellte ich fest, dass hier niemand Englisch spricht. Mit Pantomime und sehr gebrochenem Spanisch hab ich es aber dann doch geschafft, einen passenden Adapter zu finden. Die Ecuadorianer waren sehr verständnisvoll und ich sowie die Mitarbeiter mussten bei dieser Unterhaltung mehrmals schmunzeln.

Ich muss nach Hause.

Jetzt widmete ich mich dem Problem mit der kryptischen Zeichnung meiner Gastmutter.

Unmöglich, ich geb auf.

Zeit für Plan B: Die gespeicherte Adresse der Gastfamilie auf meinem Handy. Ich setzte mich in ein Taxi, sagte «hola» und habe auf die Adresse gezeigt. Wenige Minuten später (so weit war es gar nicht) war ich wieder zu Hause.

Zeit für mein Abenteuer

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich mich bisher vor einer so unbekannten Reise noch nie wohl gefühlt habe. Die Stunden und Tage vor der Abreise können eine Achterbahnfahrt der Gefühle sein. Es ist ein spezielles Gefühl, allein in einer fremden Stadt zu sein und niemanden zu kennen. Dank der super Organisation konnte ich dieses Gefühl aber relativ schnell verabschieden. Als mein Abenteuer «Travelling Classroom» am Tag nach meiner Ankunft endlich begann, fühlte ich mich bereits ab dem Moment, in dem ich den Shuttle betrat, als Teil des Teams. Dazu aber mehr in meinem nächsten Blogbeitrag…

 

Um meine Erlebnisse live mitzuverfolgen, könnt ihr mir auf Snapchat oder Instagram (codejoris) folgen.

Joris berichtet auf unserem Blog in regelmässigen Abständen von seinen Erlebnissen im Rahmen des «Travelling Classroom» in Ecuador. Bisher erschienen ist der folgende Artikel:

Südamerika entdecken per «Travelling Classroom»

Spanischunterricht im Dschungel

«Travelling Classroom»: Top 5 Aktivitäten

 

Gastautor/in

Ich bin Joris, 22 Jahre alt und wie viele unter uns, liebe ich es zu reisen. Ich habe bisher schon drei Sprachaufenthalte gemacht – in Cambridge, New York und Hawaii. In Zusammenarbeit mit Boa Lingua habe ich 2014 als «Der New Yorker» einen Monat lang über meine Erlebnisse in der Millionenstadt New York berichtet – eine unvergessliche Erfahrung. Auf der Suche nach neuen Abenteuern entdecke ich nun einen neuen Kontinent: Südamerika.

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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