Die beste Zeit meines Lebens in Vancouver

Sprachaufenthalte weltweit

Erfahrungsberichte und Expertentipps

Die beste Zeit meines Lebens in Vancouver

Vancouver Downtown - by Pascal Erb

Vancouver Downtown – by Pascal Erb

Von Mitte September bis Mitte Oktober reiste ich nach Vancouver, wo ich einen Sprachkurs an der Sprachschule EC besuchte. Die Organisation wurde von Boa Lingua übernommen und ich war überrascht, wie einfach und unkompliziert der Buchungsprozess war. Nach einem kurzen Beratungsgespräch in der Filiale Zürich entschied ich mich für einen Sprachaufenthalt in Vancouver, weil mir die Kultur Kanadas, die Stadt und die Landschaft zusagte. Am 17. September startete ich meine Reise in Zürich. Mit dem Flieger ging es über London nach Vancouver, wo ich die nächsten vier Wochen verbrachte. Das Ziel meines Sprachaufenthaltes war es, meine Englischkenntnisse zu verbessern und Vancouver und die umliegenden Orte zu erkunden.

Meine Gastfamilie

In Vancouver angekommen, wurde ich von dem organisierten Transfer von Boa Lingua abgeholt. Alles verlief reibungslos und wenige Minuten später traf ich meine Gastfamilie. Ich erhielt ein Zimmer mit einem separaten Eingang. Dies gestaltete mein Leben bei der Gastfamilie sehr angenehm, da ich gehen und kommen konnte, wie es mir passte. Die Familie war sehr hilfsbereit und bei den gemeinsamen Abendessen entstanden immer wieder lustige Gespräche.

Mein erster Tag in Vancouver

Am ersten Sonntag, noch bevor der Englischunterricht begann, gab es bereits einen ersten optionalen Event, organisiert von EC Vancouver. Bei einem Citywalk konnten wir die Stadt und die anderen neuen Sprachstudenten kennenlernen – aus Brasilien, Frankreich, Mexiko, Japan, Deutschland und auch aus der Schweiz. Dadurch bildete sich schon am ersten Tag eine tolle Gruppe, mit der ich während der kommenden vier Wochen viel Zeit verbrachte. Während meinem Sprachaufenthalt machte ich deswegen nicht nur täglich Fortschritte im Englischen, ich durfte auch viele neue Kulturen erleben.

Mein Eindruck von den Kanadiern

Bei Freizeitaktivitäten lernte ich auch ein paar Einheimische kennen. Die Kanadier sind extrem freundlich und jeder hilft, wo er nur kann. Ein kleines Beispiel: Am zweiten Tag wollte ich mir eine ÖV-Karte kaufen. Da ich nicht wusste, wo ich die Karte bekommen würde, fragte ich die Kassiererin in einem nahegelegenen Shop. Sie gab mir nicht nur Auskunft, sondern begleitete mich zum nächsten Automaten und erklärte mir das ganze ÖV-System. Schon nach wenigen Tagen fühlte ich mich in Vancouver wie zu Hause und total geborgen.

Mein Schulalltag

Die Sprachschule EC hat eine super Infrastruktur und liegt mitten in Downtown Vancouver. Je nach Wohnort erreicht man die Schule mit dem Bus oder dem Skytrain. Die öffentlichen Verkehrsmittel in Vancouver sind übrigens sehr gut. So hatte ich zum Beispiel alle zwölf Minuten eine Verbindung. Pro Woche zahlte ich ca. 20 Dollar für den Transfer. Der Unterricht an der EC beginnt entweder um 8.30 Uhr oder nach dem Mittag. Die Lehrer sind mehrheitlich jung oder zumindest jung geblieben. Ich muss zugeben, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben gerne zur Schule ging. Die Schulstunden sind sehr gut gestaltet und auch der Spass kommt nicht zu kurz. Man folgt nicht bloss dem Arbeitsbuch, sondern diskutiert viel und lernt dadurch viele Wörter dazu, die man im Alltag gebrauchen kann.

Ich muss zugeben, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben gerne zur Schule ging. Die Schulstunden sind sehr gut gestaltet und auch der Spass kommt nicht zu kurz.

Mein Leben in Vancouver

Unter der Woche hatte ich neben dem Sprachunterricht genügend Zeit, die Stadt zu erkunden oder die umliegenden Parks zu besuchen. Die Ausflüge unternahm ich immer zusammen mit meinen neuen Freunden. Meistens waren wir eine multikulturelle Gruppe bestehend aus Brasilianern, Franzosen und Mexikanern. Für meine Sprachkenntnisse war das super, da ich immer Englisch reden musste. In Vancouver gibt es auch viele tolle Restaurants und Bars, wo man den Tag ausklingen lassen und noch mehr Leute kennenlernen kann. Preislich ist Vancouver vergleichbar mit der Schweiz, wenn nicht sogar etwas günstiger. Mit einem Budget von 200 Franken für Essen und Trinken kam ich locker durch.

Mein Traum Rocky Mountains

Ein grosser Traum von mir war es schon immer, den Lake Louise zu sehen. Mit einem Ausflug in die Rocky Mountains konnte ich mir diesen Traum erfüllen. Das Highlight meines Sprachaufenthaltes war definitiv der viertägige Road Trip nach Jasper, Banff National Park, Lake Louise, Moraine Lake und in viele weitere schöne Orte. Der Ausflug wurde von Discover Canada Tours organisiert und lohnt sich in jeder Hinsicht. Ich empfehle euch, unbedingt die Summer Ultimate Tours zu buchen. Das extra Geld ist es wert: bessere Hotels, Essen inklusive und kleinere Gruppen.

Meine Eindrücke in Bild und Ton

Wer noch mehr Eindrücke von meinem Sprachaufenthalt in Vancouver erhalten möchte, schaut sich am besten meine Videos auf YouTube an oder geniesst die nachfolgenden Highlights zusammengefasst in dreieinhalb Minuten: https://youtu.be/KeX5idkg06s

Ein grosses Dankeschön an Boa Lingua für die tolle Organisation. Wo ich meinen nächsten Sprachaufenthalt buche, ist somit klar!

Gastautor/in

Mein Name ist Pascal Erb. Ich bin 25 Jahre alt, gelernter Informatiker und Digital Content Creator. In meiner Freizeit bin ich immer mit der Kamera unterwegs und stets auf der Suche nach einem neuen Abenteuer. Gerne teile ich mein Leben auf diversen Social-Media-Plattformen und möchte junge Leute inspirieren, mehr aus ihrem Leben zu machen. Nach sechs Jahren als Informatiker, IT-Architekt und Projektleiter vermisste ich den kreativen Teil in meinem Leben. Somit machte ich mein Hobby als Digital Content Creator zum Beruf. Bloggen, Fotografieren, Video-Produktion und Design gehören zu meiner Leidenschaft.

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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