Spanisch lernen in der Karibik

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Spanisch lernen in der Karibik

Schon seit meiner Schulzeit wollte ich Spanisch lernen, hatte aber nie die Zeit dazu. Dieses Jahr nun habe ich mich dazu entschieden, diesen Schritt zu wagen und endlich richtig Spanisch zu lernen. Für mich bedeutete das sechs Wochen Spanischunterricht, natürlich in einem spanischsprachigem Land, und der Wunsch, gleichzeitig mein langersehntes Surf-Sabbatical zu machen. Ich habe meinen Job gekündigt, meinen Koffer plus Boardbag gepackt und ab ging’s nach Bocas del Toro in Panama.

Bocas del Toro - Angekommen im Paradies

Bocas del Toro – Angekommen im Paradies

Privatunterricht an der Sprachschule

Nach nun mehr als vier Wochen Spanischkurs and der Sprachschule Spanish by the Sea merke ich, wie mein Spanisch täglich besser wird. Da ich meinen Kurs in der Nebensaison gestartet habe, hatte ich das Glück, dass niemand im gleichen Level war wie ich. Dadurch profitiere ich anstelle von vier Gruppenstunden nun von zwei Privatstunden. Das empfand ich als extrem flexibel seitens der Schule. Da die Schule von morgens um acht bis abends um 19 Uhr Unterrichtsstunden anbietet, kann das Spanischlernen super mit anderen Aktivitäten kombiniert werden.

Mein Lehrer Patricio ist immer für Diskussionen offen und auch sehr ehrgeizig, wenn es darum geht, mich weiter zu bringen. Was ich ebenfalls als Plus empfinde, ist, dass er nicht wirklich Englisch spricht und ich mit ihm somit Spanisch sprechen muss, wodurch der einfachere „englische Weg“ nicht klappt. Ich finde, dass ich wirklich sehr viel Glück mit ihm habe.

Bocas del Toro – was man hier ausser Spanisch lernen sonst noch machen kann

Bocas del Toro ist eine kleine Karibikinsel mit Bocas Town als die Stadt. Da ich hier in der Nebensaison (auch Regenzeit) bin, ist es gerade sehr ruhig, was sehr angenehm ist. Ab und zu gibt es tropische Regenschauer, was aber nicht wirklich schlimm ist, da diese nur für zwei bis drei Stunden anhalten und danach alles wieder trocken und warm ist. Kalt wird es hier nie richtig.

Im Städtchen gibt es diverse Restaurants, Freizeit- und Tourenangebote, wovon ich das Angebot des Wassersports sehr oft für mich nutze. Während meiner ersten Woche hatte ich mich dazu entschlossen, den Open Water inklusive Advanced Tauchkurs zu machen, da es zum Surfen nicht genügend gute Wellen gab, und ich trotzdem ins Meer wollte.

Erst Spanisch lernen, dann Tauchen

Erst Spanisch lernen, dann Tauchen

Tauch-Selfie

Tauch-Selfie

Mein Tagesablauf sieht meist so aus: Ich besuche am Morgen oder Nachmittag meinen Spanischunterricht und gehe dann Tauchen und/oder Surfen. Nebst diesen Aktivitäten kann man auch mit einem Wassertaxi zu den nahegelegenen Nachbarsinseln fahren. Diese eignen sich, um dort am Strand zu verweilen, Schnorcheln zu gehen, oder ein Kayak zu mieten und selbst zu den Inseln zu paddeln. An einem Wochenende war ich zum Beispiel mit einem Katamaran unterwegs, wo wir Delfine sehen und am Riff schnorcheln konnten. Empfehlen kann ich auch den Strand „Playa Estrella“. Dieser liegt im Nordosten der Insel und ist nur 45 Minuten mit dem Bus entfernt. Hier hat es sehr ruhiges und klares Wasser, es gibt Sonnenliegen und man kann schöne Seesterne sehen.

 

Zum heutigen Zeitpunkt kann ich auf jeden Fall sagen, dass ich in meinen ersten vier Wochen im Sprachaufenthalt in Bocas del Toro sehr viel Glück hatte – sowohl dank den Leuten, die ich kennenlernen durfte als auch dank den vielen tollen Erlebnissen. Ich werde ja noch etwas mehr Zeit hier verbringen und bin gespannt, was ich sonst noch so erleben werden.

Gastautor/in

Hallo, ich heisse Svenja und mache einen Sprachaufenthalt in Bocas del Toro, um endlich Spanisch zu lernen. Mehr dazu gibt's auch auf meinem eigenen Blog: www.worldsurftrip.net

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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