Costa Rica hat mich nicht wie eine x-beliebige Studentin aufgenommen

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Costa Rica hat mich nicht wie eine x-beliebige Studentin aufgenommen

Am Freitagmorgen machte ich mich auf den Weg zum Flughafen mit meiner Familie. Nach dem Check-In und einem letzten Kaffe in der Bye Bye Bar war es auch schon Zeit, mich von ihnen zu verabschieden. Ich freute mich auf die vielen neuen Eindrücke und Erfahrungen, aber gleichzeitig wusste ich, dass ich nun während drei Monaten Sprachaufenthalt in Costa Rica auf mich allein gestellt sein würde. Ohne meine Freunde und Familie. Somit verabschiedete ich mich mit gemischten Gefühlen von meiner Familie und machte mich auf den Weg nach San José.

Nach mehrmaligem Umsteigen in Amsterdam und Panama City kam ich am Freitagabend in San José an und wurde von einer Fahrerin der Sprachschule in San José abgeholt. Ich wurde direkt zu meiner Gastfamilie gefahren und nach einem kurzen gegenseitigen Kennenlernen beschlossen wir, alles weitere auf den nächsten Tag zu verschieben. Erschöpft, aber auch voller Erwartungen ging ich ins Bett.

Costa Rica

Die Hauptstadt der Schweiz Mittelamerikas: San José

In den nächsten zwei Tagen lernte ich meine Gastfamilie, die aus einem Bruder, einer Schwester und einer Mutter besteht, besser kennen. Sie nahmen mich in der Familie auf als ob ich ihr drittes Kind wäre. Ich merkte schnell, dass ich für sie nicht nur eine x-beliebige Studentin bin, sondern ein Teil der Familie.

Der Jetlag machte mir zu Beginn meines Aufenthaltes ziemlich zu schaffen und ich war bereits morgens um 5.00 Uhr hellwach und hielt am Abend nicht lange durch. Nach einigen Tagen hat man sich aber bereits daran gewöhnt. Ich als Morgenmuffel war eigentlich ganz froh, dass ich am Morgen jeweils früh wach war, denn somit erübrigte sich der allmorgendliche Kampf mit meinem Wecker.

Am Montag nach meinem Wochenende fing meine vierwöchige Schulzeit an. Nach dem kurzen Einstufungstest wurden wir in verschiedene Kleinklassen aufgeteilt und das Kennenlernen begann. Am Anfang noch mit Händen und Füssen, später schon mit spanischen Sätzen stellten wir uns einander vor und lernten unsere neuen Freunde kennen. Neben Spanisch wird in meinem Freundeskreis auch Norwegisch, Deutsch, Englisch und Italienisch gesprochen. Hier treffen verschiedene Kulturen zusammen und genau das macht den Reiz einer solchen Erfahrung aus.

Nach drei Tagen fühlte ich mich hier bereits zu Hause und habe schon vieles erlebt und viele neue Dinge kennengelernt. Ich fühle mich sowohl in der Schule als auch bei meiner Gastfamilie extrem wohl und freue mich bereits jetzt auf mein erstes Wochenende in Costa Rica mit meinen neuen Freunden…

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Gastautor/in

Mein Name ist Mirjam und ich bin 21 Jahre alt. Habe gerade mein Studium an der Höheren Fachschule für Tourismus abgeschlossen und mache nun einen dreimonatigen Sprachaufenthalt in Costa Rica.

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