Darum habe ich mich für einen Sprachaufenthalt in Bournemouth entschieden

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Darum habe ich mich für einen Sprachaufenthalt in Bournemouth entschieden

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Ich habe mich für einen Sprachaufenthalt in Bournemouth entschieden, weil das Wetter im Sommer nicht zu heiss ist, um in der Schule zu sitzen und nicht zu regnerisch, um immer daheim sein zu müssen, weil die Stadt am Meer liegt und einen unglaublich langen und feinen Sandstrand hat, weil Bournemouth nur zwei Stunden per Bus von London entfernt ist und weil das Leben um vieles günstiger als in London ist.

Bournemouth gefiel mir sehr gut, denn…

Bournemouth ist eine übersichtliche Stadt, in der man sich schnell und unkompliziert bewegen kann. Die Menschen sind freundlich und sprechen ein klares Englisch.

Wenn das Wetter schön ist – und das ist es öfters, als man von England erwarten würde (ich hatte fünf Wochen am Stück Sonnenschein bei 31 Grad!) – verbringt man den Nachmittag am Strand. Von der Sprachschule ist man mit dem Bus in nur 15 Minuten am Strand. Es hat auch viele Shoppingmöglichkeiten in der Stadt. Bei Primemark, Zara, H&M, Debenhams oder Sportdirect24 findet man alles, was das Herz begehrt. Für höhere Ansprüche empfehle ich eine Shopping-Tour in London. Das Essen ist sehr auf Fastfood ausgerichtet. Viel Toast, Fish and Chips, Burger und kaum Gemüse. Aber trotz allem kommt man, ohne zuzunehmen, über die Runden. Ansonsten gibt es immer noch Supermärkte, in denen man praktisch alles findet, was man braucht (abgesehen von gutem Käse und verschiedenen Brotsorten). Um fit zu bleiben, habe ich ein Fitnessstudio besucht. Doch man hat diverse andere Möglichkeiten, wie Joggen in den Parks, Schwimmen (im Sommer ist sogar das Meer absolut ausreichend warm, um darin zu schwimmen) oder zu den Isle of Wild mit dem Bike radeln.

Bournemouth hat ein paar tolle Clubs. Ich hatte nie zuvor so viel Spass in Clubs – und das ohne Alkoholkonsum. Alle Leute sind offen und es hat unter der Woche spezielle Studenten-Partys, von denen man kaum genug kriegt.

Bournemouth

Sommer-Feeling in Bournemouth

Wirkliche Sehenswürdigkeiten gibt es in Bournemouth nicht. Dafür sollte man nach London fahren, was ich für ein paar Tage auch gemacht habe. Im direkten Vergleich war Bournemouth für mich absolut die bessere Wahl. Alleine der Strand ist ein riesiger Vorteil. Gegenüber einer ähnlichen Sprachreise-Destination wie Brighton hat mir das Stadtbild von Bournemouth besser gefallen. Zudem bevorzuge ich Sandstrand. In Brighton besteht der Strand aus daumendicken Kieselsteinen. Meiner Meinung nach kann man das nicht Strand nennen. Ich fand auch, dass Brighton als Stadt eher mit London zu vergleichen ist. Wenn ihr also eine Kleinstadt mit tollem Strand, jungen Menschen und einer guten Sprachschule sucht, werft ein Auge auf Bournemouth!

Meine Sprachschule in Bournemouth

Ich besuchte acht Wochen den Cambridge First Diplomkurs und davor vier Wochen den Standard-Englischkurs. Vom ersten Tag an fühlte ich mich wohl in Bournemouth und an der Sprachschule. Ich wohnte bei einer pensionierten Gastmutter. Sie war sehr freundlich und hat sich wunderbar um mich gekümmert, z.B. mit dem tollen Essen. Zudem war sie aufgeschlossen und kommunikativ. Ich würde sofort wieder zu ihr gehen. Auch die Sprachschule in Bournemouth war sehr gut. Gut organisiert, die Lehrer waren freundlich und ich lernte viel, insbesondere im First-Kurs.

Bournemouth

Während dem Englisch-Spachkurs

Vormittags besuchte ich die Schule und wahlweise eine weitere Lektion während der Mittagspause. Am Abend war immer eine Sozialaktivität auf dem Programm. Davon waren praktisch alle gratis. Am Wochenende nahm ich an Ausflügen teil, die von der Schule organisiert waren. Diese kosten in der Regel 25 Pfund. In meinen Augen ein sehr fairer Preis. Viele der Ausflüge wären nämlich nicht günster gewesen, hätte man sie alleine organisiert – oftmals sogar teurer.

Bereits am ersten Tag habe ich viele neue Freunde gefunden, mit denen man auch aussrhalb des Freizeitprogramms der Schule etwas unternehmen konnte. Obwohl der Anteil an Schweizer Kursteilnehmern mit ca. 30% am grössten war, gab es einen tollen Nationalitätenmix mit Spaniern, Südkoreanern, Italienern, Türken und viele anderen Landsleuten. Mich hat der hohe Schweizeranteil nicht gestört, da man immer die Wahl hat, sich auch mit Nicht-Schweizern anzufreunden oder sich ganz einfach mit allen auf Englisch zu unterhalten.

Mein Sprachaufenthalt in England war unvergesslich und ich würde sofort wieder nach Bournemouth gehen. Man lernt extrem viele neue Leute kennen. Ich würde jedem empfehlen, alleine zu reisen. Es ist schlichtweg eine neue Erfahrung und man bleibt keine zwei Tage alleine dort.

Gastautor/in

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