Das erste Mal alleine verreisen – 3 Tipps

Sprachaufenthalte weltweit

Erfahrungsberichte und Expertentipps

Das erste Mal alleine verreisen – 3 Tipps

Alleine verreisen! Damit hat Bloggerin und Weltenbummlerin Aleks Glitzeric viel Erfahrung. Dass das alleinige Verreisen mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden sein kann, ist ihr dennoch oder gerade deswegen bestens bekannt.

Alleine verreisen: Lerne deine Unsicherheiten und Ängste zu überwinden

Alleine verreisen: Lerne deine Unsicherheiten und Ängste zu überwinden

Hier sind ihre drei Tipps, die helfen sollen, deine Unsicherheiten vor oder auch während der Reise abzulegen:

1. Tipp: Hör auf zu grübeln, mach lieber mal!

«Ich will eine Reise machen, ich will endlich eine andere Sprache lernen und ins Ausland gehen.» Falls du dies so richtig spürst, nutze diese positive Energie. Vereinbare einen Beratungstermin bei Boa Lingua, schaue dich nach Flügen um und plane eine konkrete Zeit ein. Wer zu viel denkt, verliert zu viel Zeit. Ausserdem bist du gerade so super motiviert und das ist genau die Energie, die es braucht – verpass diesen Startschuss nicht.

Danach kommt nämlich meistens das erste Grübeln: «Ist es wirklich das Richtige? Soll ich nicht was anderes machen?» Keine Sorge, das ist total normal. Das Heraustreten aus deiner Komfort-Zone gehört dazu, wenn du (zum ersten Mal) alleine verreisen möchtest. Das heisst, je mehr Resistenzen wie Angst oder Ausreden du hast, desto mehr solltest du den Schritt wagen. Damit meine ich aber nicht, dass du dich zu etwas zwingst, das du gar nicht willst. Es geht mehr darum, dich zu fragen, ob du etwas nicht machen willst, weil es dir Angst macht und es dir unangenehm ist, oder weil es nicht im Einklang ist mit deiner inneren Stimme.

Workshop «Alleine unterwegs» - Donnerstag, 6. Juli 2017
Melde dich jetzt an für unseren kostenlosen Workshop und erhalte wertvolle Tipps & Tricks zum Alleinreisen.

2. Tipp: Sei präsent, höre auf deine Intuition und lass dich nicht verunsichern!

Wenn man alleine verreisen will, hat jeder Inputs und Anregungen. Vor allem von der Sorte «Was, wenn…». Die beste Taktik hier ist, zu lernen, nein zu sagen. Ja, du liest richtig. Du musst dir das nicht anhören. Sag, dass du dich gerne meldest, wenn du Rat brauchst, du jedoch auch sehr gerne auf dich und andere Reisende hörst. Was bringt es denn, sich den Kopf über (negative) Dinge zu zerbrechen, die nicht da sind und womöglich gar nie eintreffen?! Natürlich darfst du dich vorbereiten, wie z.B. eine Reiseversicherung abschliessen oder eine (alternative) Mini-Reiseapotheke packen. Aber dann ist es auch gut. Sei hier im Jetzt. Was morgen sein wird, darf morgen präsent sein, doch heute wollen wir uns auf das fokussieren, was da ist, oder?! Sonst verpasst du ja alles.

Etwas, was man beim Reisen übrigens lernt, ist Selbstverantwortung zu übernehmen und lösungsorientiert zu denken. Wenn du präsent bist, dann passiert dir auch nicht so schnell etwas. Das ist die beste Präventiv-Methode. Wenn du zum Beispiel Fahrrad fährst, dann mache dies bewusst. So übersiehst du nicht plötzlich etwas, nur weil du kurz auf dein Handy geschaut hast oder mit Gedanken irgendwo anders warst. Wenn es dir schwer fällt, dich zu entscheiden oder eben auf dein Gefühl zu hören, dann können dir folgende Fragen helfen (beantworte sie am besten schriftlich):

  • Wo wollte ich schon immer mal hin? Was brauche ich im Moment am meisten? Was fehlt mir im Alltag? Was würde ich am liebsten lernen? Was ist mir wichtig in meiner Umgebung? Wo will mein Kopf hin? Was hält mein Kopf für das Logischste und Beste?
  • Was fühlt (!) sich am besten an? Wo würde ich hin, wenn es absolut gar nicht logisch sein muss, sondern weil es mir am meisten Freude bereitet und ich frei wählen kann? Was wäre das Schlimmste, wenn ich mich «falsch» entscheide?
  • Wie fühle ich mich gerade? Wie möchte ich mich fühlen? Wie kann ich eine Brücke schlagen zwischen meinen jetzigen Gefühlen und denen, die ich haben möchte? Wie kann ich dies nun praktisch im Alltag anwenden?

Beispiel gefällig? Du fühlst dich oft verunsichert und möchtest gerne mutiger sein. Eine praktische Handlung wäre, jeden Tag etwas klitzekleines zu machen, das dich aus deiner Komfort-Zone bringt. Quatsche mit einem Fremden im Tram, melde dich für einen Workshop an, gehe alleine etwas trinken oder laufe zu Fuss zur Arbeit.

Auf seine Stimme hören ist sehr wichtig, wenn man alleine verreisen möchte

Auf seine Stimme hören ist sehr wichtig, wenn man alleine verreisen möchte

3. Tipp: Löse dich von Erwartungen und schaue nach innen!

Höre auf, dir selbst Druck zu machen und dir zu hohe Ziele zu setzen. Ein Sprachaufenthalt z.B. darf auch Spass machen – schön locker und easy. Plane nicht schon den ganzen Trip oder habe das Gefühl, du müsstest die Erwartungen deiner Familie, Freunde, Lehrer oder Reiseführer erfüllen. Wenn du merkst, dass du dich oft verunsichern lässt, dann ist das die perfekte Möglichkeit, nach innen zu schauen und dein Selbstvertrauen zu üben. Egal, welche Herausforderung dir gegenüber steht – nimm sie an, schaue sie an bzw. schaue bei dir nach innen und entscheide, was du damit machen kannst. Meine liebsten Rituale und Methoden um ganz praktisch und easy nach innen zu schauen, kann du dir hier herunterladen. Deshalb schliesse ich diesen Blogpost auch mit folgender Liedzeile von Cloud Control ab:

Fliege davon, fliege heute davon, aus deinem goldenen Käfig.

Gastautor/in

Mein Name ist Aleks, ich bin 24 Jahre jung, Bloggerin, Yoga Lehrerin und digitale Zen Nomadin. Nach einem Sprachaufenthalt in Bocas del Toro mit Boa Lingua vor rund drei Jahren startete ich meine innere Reise. Auf meinem Blog Magical Life of Aleks berichte ich von meiner Reise – der inneren sowie äusseren und möchte meine Leser inspirieren, glücklich zu sein. Denn jeder hat die Verantwortung für sein Leben.

Gastautor/in

Gastautor/in

Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

Weitere Posts von

HINTERLASSE DEINEN KOMMENTAR