Der New Yorker – So nutzt du die Subway wie ein echter New Yorker

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Der New Yorker – So nutzt du die Subway wie ein echter New Yorker

In meinen vier Wochen in New York habe ich die Subway täglich benutzt. Da ich in Brooklyn wohne, verbringe ich sicher 50 bis 100 Stunden in der Unterwelt. Die Subway ist in der Grossstadtmetropole das Fortbewegungsmittel Nummer 1. Ein echter New Yorker fährt mit der Subway.

Subway

So sieht eine typische Subway-Station aus.

1. Die Subway-Station betreten

Ungeschickte scheitern schon beim Betreten der Subway-Station. Für ca. 110 Dollar gibt es eine Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel in New York City. Die dünne Plastikkarte streicht man durch einen Leser. Macht man dies richtig, kann man das Drehkreuz passieren. Doch Achtung: Fährt man mit der Karte zu schnell oder zu langsam durch den Leser, steckt man am Drehkreuz fest: „Please swipe again“. Daran erkennt man relativ schnell, wer ein richtiger New Yorker ist und wer nicht.

Subway

Übung macht den Meister.

Die Karten sind unpersönlich und können auch an andere Personen weitergegeben werden. Es gibt jedoch einen Sicherheitsmechanismus, der die Karte blockiert, falls man den gleichen Eingang mit der gleichen Karte mehrmals passieren möchte.

2. Subway-Train betreten

Insbesondere während den Stosszeiten sind die Züge überfüllt. Zu den Randzeiten sind die Züge lediglich voll. Für einen Schweizer, der sich an den Komfort der SBB gewöhnt hat, sind alle Züge 3. Klasse. Und trotzdem: Jeder kämpft um einen Sitzplatz. Sitzwilligen empfehle ich, entweder in den ersten zwei oder in den letzten zwei Wagen des Zuges einzusteigen, diese sind meistens nicht so stark besetzt wie die Wagen in der Mitte.

Tipp nebenbei: Nicht auf die Geleise herunterschauen, Ratten und andere Überraschungen sind dort zu finden.

Subway

Insbesondere wenn es regnet, sammelt sich das Wasser im Untergrund.

3. Die Subway-Fahrt

Sie beschleunigt schnell, sie bremst abrupt. Hat es keinen Sitzplatz: Unbedingt festhalten! In der Subway trifft die Unter-, Mittel- und Oberschicht aufeinander. Dass ein Strassenmusiker neben einem Banker sitzt, ist nichts Spezielles. Schon nach einer Woche lief mir der Satz „Stay away from the closing doors, pleeeease“ nach, der vor jeder Abfahrt abgespielt wird. Die Klimaanlage in der Subway läuft auf Hochtouren, deshalb empfehle ich, auch im Sommer einen Pullover einzupacken. Letztens tropfte es aus der Decke, erst dachte ich, der Tunnel sei nicht mehr ganz dicht – doch es stellte sich heraus, dass es die Klimaanlage war.

4. Die Subway verlassen

Neben den normalen Drehkreuzen gibt es an jeder Haltestelle noch einen «Emergency Exit». Normalerweise wäre dieser für Notfälle gedacht, doch auch dieser wird regelmässig benutzt. Ist der Passagierandrang so gross, dass es bei den Drehkreuzen zu Wartezeiten kommt, nehmen echte New Yorker einfach den Notausgang.

Subway

Schlafen in der Subway – eine Kunst!

5. Was sonst noch wichtig ist, wenn du mit der Subway in New York unterwegs bist:

  • Die Subway fährt 24/7 in NYC.
  • Mit der Subway-Karte kann man auch Bus fahren.
  • Vor deiner New York-Reise eine App aufs Smartphone laden, wo man alle Stationen sieht.
  • Aufpassen, ob man in einen Express- oder Lokalzug einsteigt.
  • Auf Wertsachen achten.

Gastautor/in

Joris (19) aus Aarau ist Der New Yorker. Während vier Wochen Sprachaufenthalt in New York sucht Joris nach Erfahrungen und Erlebnissen, die typisch für New York sind.

joris.reding

Mein Name ist Joris Reding. Ich bin ein leidenschaftlicher Reiseblogger und 19 Jahre jung. Aktuell lebe ich in Aarau und arbeite im Herzen Zürichs.

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