Der New Yorker – Warum es in New York keine 13. Etage gibt

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Der New Yorker – Warum es in New York keine 13. Etage gibt

Für viele ist Freitag der 13. ein Unglückstag. Auch in Amerika ist dieser Aberglaube weit verbreitet – und siehe da, der Aberglaube hat sich bestätigt.

Nun, an diesem Freitag habe ich 30 Minuten zu lange geschlafen und war sowieso schon etwas im Stress. Ich habe den Wecker nicht bemerkt, was mir eigentlich praktisch nie passiert. In Windeseile war das Frühstück verschlungen und wenige Sekunden später lag ein zerbrochenes Glas auf dem Küchenboden. Ich hatte mir den Start in den Tag etwas anders vorgestellt.

Etwa 10 Minuten später war das Scherbendesaster aufgeräumt. Eines war mir aber jetzt schon klar: Die erste Schullektion werde ich verpassen. Netto beträgt die Reisezeit mit der Subway von meinem Apartment zum Times Square 40 Minuten. Mit dem Fussweg zur Station und der Wartezeit auf den Zug sind es rund 60 Minuten. Rechtzeitig zur „Znünipause“ erreichte ich die EC Sprachschule im Herzen New York Citys. Bis zur Mittagspause schien alles gut.

Ich und ein paar aus der Schule versammelten sich für das Mittagessen. Als die Gruppe komplett war, meinte ein Kollege „Come on, let’s go!“. Da ich nur in der Schule Internet habe, entgegnete ich ihm mit „Give me 1 more minute“. Ich tippte die Nachricht schnell zu Ende und in dem Moment, als ich aufstehen wollte, hörte ich vom Flur: Die Aufzüge funktionieren nicht mehr. Da war ich nun der Retter unserer Gruppe 😉 – Spass beiseite.

Wir wussten nicht genau, was los war und nahmen die Feuertreppe nach unten. 13 Stockwerke. Die EC New York Schule befindet sich offiziell im 14. Stock. Die 14. Etage ist jedoch erst Stockwerk Nummer 13. Dieses gibt es aber aus abergläubischen Gründen eben nicht.

Feuerwehrautos blockieren die Strasse - die dürfen das.

Feuerwehrautos blockieren die Strasse – die dürfen das.

Im Erdgeschoss bildete sich eine Menschenmenge, die das Gebäude betreten wollte. Niemand wusste wirklich, was genau los war. Nach etwa 10-15 Minuten trafen die ersten Feuerwehrautos ein, um die Lifte zu reparieren. Zu überhören waren sie definitiv nicht. Wer schon mal in den USA ein vorbeifahrendes Feuerwehrauto im Einsatz gesehen hat, der weiss, was ich meine.

Mit Brecheisen und Hammer betraten die Feuerwehrmänner das Gebäude. Sah zuerst spektakulär aus, folglich standen die guten Männer aber nur herum. Der Einsatzleiter telefonierte am Empfangsdesk. In der Zwischenzeit erreichten uns Bilder von Klassenkameraden in den Liften, da diese dort wohl eine Verbindung hatten. Die Stimmung im Lift schien gut.

Was er wohl transportiert?

Was er wohl transportiert?

Zeit verging. Nach rund einer Stunde funktionierten die Aufzüge wieder, ohne dass eine Brechstange zum Einsatz kam. Nur ein Stromausfall? Hintergrundinfos gab es nicht. Jedenfalls wird dies wohl mit Freitag dem 13. zu tun haben. Für mich persönlich hat sich dieser Aberglaube bestätigt.

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Gastautor/in

Joris (19) aus Aarau ist Der New Yorker. Während vier Wochen Sprachaufenthalt in New York sucht Joris nach Erfahrungen und Erlebnissen, die typisch für New York sind.

joris.reding

Mein Name ist Joris Reding. Ich bin ein leidenschaftlicher Reiseblogger und 19 Jahre jung. Aktuell lebe ich in Aarau und arbeite im Herzen Zürichs.

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