Erfahrungsbericht: Mein Abenteuer in Kapstadt

Sprachaufenthalte weltweit

Erfahrungsberichte und Expertentipps

Erfahrungsbericht: Mein Abenteuer in Kapstadt

Hoch über Kapstadt: Yanick auf dem Weg hoch zum Tablemountain über die anspruchsvolle India Venster Route.

Hoch über Kapstadt: Yanick auf dem Weg hoch zum Tablemountain über die anspruchsvolle India Venster Route.

Mich hat das Fernweh gepackt: Ich wollte wieder reisen gehen, und das am liebsten länger als nur zwei oder drei Wochen. Was habe ich also gemacht? Genau, meinen Job gekündigt! Manchmal muss man eben etwas riskieren… Jedoch hatte ich etwas Bammel davor, wie dies in meinem Lebenslauf aussehen würde. Also habe ich mich entschieden, einen Sprachaufenthalt zu machen: Dies würde sich in meine Lebenslauf gut machen. Gesagt, getan – einen Termin bei Boa Lingua in Bern vereinbart, für eine der Sprachschulen in Kapstadt entschieden und schon konnte es losgehen mit der Vorfreude.

In die Kultur eintauchen

Abschiedsdinner im Burger & Lobster. In diesem Restaurant haben wir uns auch oft nach der Schule zur Happy Hour getroffen.

Abschiedsdinner im Burger & Lobster. In diesem Restaurant haben wir uns auch oft nach der Schule zur Happy Hour getroffen.

Ich habe mich als Unterkunftsmöglichkeit für eine Gastfamilie entschieden. Der Transfer vom Flughafen war hierbei schon inklusive. Ich wurde von einem äusserst netten Taxifahrer abgeholt, welcher mir auf dem Weg zur Gastfamilie schon die ganze Geschichte über Kapstadt und die Einheimischen erzählt hat. Als ich dann im Stadtteil Boo Kap bei meiner Gastmutter angekommen bin, hat sie mich in Empfang genommen, mir mein Zimmer gezeigt und mir erst einmal etwas Zeit zum Akklimatisieren gegeben. Später haben wir uns beim Abendessen über die Lage in Kapstadt und in Südafrika generell unterhalten. Dabei habe ich herausgefunden, dass die Apartheid noch immer nicht ganz überwunden ist und die Armut sehr hoch ist, auch wenn man dies nicht auf den ersten Blick sieht.

Unterhaltsames Lernen an der EC Kapstadt

Bunt gemischte Klasse: Meine Klassenkameraden kamen aus Brasilien, Spanien, Kolumbien, Saudi-Arabien und der Schweiz. Lehrer Mark kommt aus Kapstadt selbst.

Bunt gemischte Klasse: Meine Klassenkameraden kamen aus Brasilien, Spanien, Kolumbien, Saudi-Arabien und der Schweiz. Lehrer Mark kommt aus Kapstadt selbst.

Am ersten Schultag an der EC English Language Centres haben wir den Einstufungstest gemacht und eine kleine Stadtführung von einer Lehrperson erhalten. Schnell wurden Freundschaften geschlossen und schon nach dem ersten Tag gingen wir in einer grossen Gruppe ein «Feierabend-Bier» trinken. So gingen dann auch die nächsten Wochen in Kapstadt vonstatten. Wir hatten abwechslungsweise morgens oder nachmittags Sprachschule. So blieb Zeit, um zum Beispiel am Morgen auf den Tafelberg, Lions Head oder Devils Peak zu wandern, bevor es zu heiss wurde, oder am Nachmittag an den Strand in Camps Bay, Cliffton 1-4 oder Llandudno zu gehen. Ebenfalls bietet die Sprachschule täglich eine Aktivität nach der Schule an wie zum Beispiel Sandboarden, «Whale Watching» oder «Horse Riding» am Strand.

So viel zu sehen

Tagesausflug zum Kap der Guten Hoffnung. Unterwegs entdeckten wir auch Hout Bay, Simons Town und Boulders Beach.

Tagesausflug zum Kap der Guten Hoffnung. Unterwegs entdeckten wir auch Hout Bay, Simons Town und Boulders Beach.

Am Wochenende hatte man die Möglichkeit, auf Safari zu gehen oder sich auf die Suche der Big 5 zu begeben. Wir haben aber auch viele Aktivitäten allein unternommen und dank Uber kommt man immer sicher von A nach B. Wir sind oft nach Muizenberg gefahren, um zu surfen. Jeweils mittwochs besuchten wir den Botanischen Garten, um dort einen Film im Openair-Kino zu sehen.

Auch nach vier Wochen Kapstadt habe ich noch lange nicht alles gesehen. Aber dies ist gar nicht so schlimm, denn dann habe ich einen weiteren Grund, zurückzukehren!
Hoch hinaus: Mit Freunden aus Kolumbien, Brasilien und der Schweiz auf dem Gipfel des weniger bekannten Devils Peak.

Hoch hinaus: Mit Freunden aus Kolumbien, Brasilien und der Schweiz auf dem Gipfel des weniger bekannten Devils Peak.

Haben dich Yaniks Erzählungen inspiriert und dich hat nun das Fernweh ebenfalls gepackt? Möchtest du auch in dein Abenteuer Sprachaufenthalt aufbrechen und dabei sowohl die Zeit deines Lebens erleben als auch deinen Lebenslauf erweitern? Dann lasse dich jetzt von unseren Experten gratis und persönlich beraten.

Gastautor/in

Ich bin Yanik, bald 26 Jahre alt und von Beruf Fotograf. Von Zeit zu Zeit zieht es mich in die Ferne, um neue Länder, Kulturen und Menschen kennen zu lernen. Dabei probiere ich immer wieder gerne neue Dinge aus und habe so schon Surfen gelernt oder mein Open Water Tauchbrevet gemacht.

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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