Erfahrungsbericht St Giles Cambridge: Eine Sprachschule wie ein Zuhause

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Erfahrungsbericht St Giles Cambridge: Eine Sprachschule wie ein Zuhause

Lena wusste bereits auf den ersten Blick, dass sie sich an der St Giles in Cambridge wohlfühlen würde.

Lena wusste bereits auf den ersten Blick, dass sie sich an der St Giles in Cambridge wohlfühlen würde.

Die Sprachschule St Giles Cambridge entspricht genau dem, was ich mir für meinen Sprachaufenthalt in Cambridge gewünscht hatte: eine familiäre Atmosphäre, schöne Räumlichkeiten und engagierte Lehrpersonen. In einer ruhigen Seitengasse gelegen, ist die Schule perfekt abgeschirmt vom Stadtlärm und bietet somit ideale Voraussetzungen, um Englisch zu lernen. Ich wusste bereits beim ersten Blick auf das typisch englische Backsteinhaus, dass ich mich hier wohlfühlen werde. Obwohl ich etwas früh dran war, wurde ich bereits erwartet und sehr freundlich empfangen. Zuerst legten alle Neuankömmlinge einen Einstufungstest ab, gefolgt von einem Gespräch mit der Direktorin oder einer Lehrperson. Bereits beim ersten Gespräch zeigte sich, wie unglaublich herzlich und wohlwollend an der Schule miteinander umgegangen wird.

Raum für Diskussionen

Auch wenn das Klassenzimmer etwas klein war, dafür entstand schneller eine vertraute Atmosphäre innerhalb der Gruppe.

Das Klassenzimmer war zwar etwas klein, dafür entstand schneller eine vertraute Atmosphäre innerhalb der Gruppe.

Nach dem Kennenlernen wurden wir ins zweite Gebäude der Sprachschule begleitet, welches nur unweit des Hauptgebäudes entfernt liegt und in dem sich drei weitere Klassenzimmer befinden. An der modernen Technik und den neuen Möbeln zeigt sich, dass die Schule erst kürzlich renoviert wurde. Besonders schön fand ich, dass wir alle am selben Tisch sassen.

 Es war erstaunlich, wie schnell wir Neuen in die Klasse integriert wurden.

Die Grösse des Klassenzimmers war zwar etwas klein für meine Gruppe, dies führte jedoch dazu, dass schnell eine vertraute Atmosphäre zustande kam. Diese bot Raum für spannende Diskussionen und dadurch wurde der kulturelle Austausch gefördert. Dabei konnte es schnell passieren, dass die Diskussion von einem Thema zum nächsten führte, was sich nun in meinem Heft an seitenlangen Einträgen neuer Wörter und Ausdrücke zeigt. Der Unterricht war sehr intensiv und dicht, jedoch blieb auch immer Zeit, um länger bei einem Thema zu verbleiben und Fragen zu stellen. Besonders geschätzt habe ich, dass ich am selben Tag von jeweils drei verschiedenen Lehrpersonen unterrichtet wurde. Da jede Lehrperson ihren eigenen Stil hat, waren die Tage an der Schule abwechslungsreich und kurzweilig.

Gemeinsames Mittagessen

Im Innenhof kannst du die anderen Sprachlernenden zu einer Partie Ping-Pong herausfordern.

Im Innenhof kannst du die anderen Sprachlernenden zu einer Partie Ping-Pong herausfordern.

Alle verbringen gemeinsam den Mittag in der Cafeteria – wie eine grosse, internationale Familie.

Alle verbringen gemeinsam den Mittag in der Cafeteria – wie eine grosse, internationale Familie.

Einzigartig an dieser Sprachschule ist wohl, dass die meisten Sprachlernenden und Lehrpersonen ihre Mittagspausen in der hauseigenen Cafeteria im Untergeschoss oder im lauschigen Innenhof verbringen. So kommt das Gefühl auf, Teil einer grossen, internationalen Familie zu sein. Das Mittagessen in der Schule ist einfach, jedoch frisch zubereitet und sehr lecker. So gibt es jeweils eine Suppe, Baked Potatoes, Wraps und Teigwaren. In Gehdistanz zur Schule sind auch Cafés, Bäckereien und ein Supermarkt zu finden, jedoch ziehen es die meisten Sprachlernenden vor, in der Sprachschule zu essen.

Besonders schön ist, dass so auch der Austausch mit Sprachlernenden aus anderen Klassen möglich ist.

Internationale Freundschaften

In Cambridge solltest du unbedingt eine traditionelle Bootstour, das «Punting», nicht verpassen.

In Cambridge solltest du unbedingt eine traditionelle Bootstour, das «Punting», nicht verpassen.

Die Schule organisiert nach Unterrichtsschluss zahlreiche Aktivitäten. Gleich am ersten Tag wurden wir während einer Stadtführung mit Cambridge vertraut gemacht. Sei es «Punting», eine in Cambridge traditionelle Bootstour, Sport oder «Pubcrawl»; an der St Giles Cambridge gibt es immer wieder wechselnde Angebote und Exkursionen, sodass du praktisch täglich etwas Neues erlebst. Im Zentrum der Aktivitäten steht dabei aber immer, dass die Sprachlernenden neue Freundschaften schliessen können und sich aufgehoben fühlen. Diese integrative Haltung der Sprachschule wird von allen mitgetragen und gelebt.

Es war unglaublich schön, Teil dieser neuen, internationalen Familie zu sein, denn eines haben wir alle gemeinsam: «We love English»!

Wenn du nun noch auf der Suche nach Tipps für Cambridge bist, dann lies auch Lenas Erfahrungsbericht zu Cambridge und erfahre, wo es den besten Pie gibt.

Gastautor/in

Lena Schwarz arbeitet als freischaffende Texterin für Boa Lingua. Durch ihre Reisen nach England, Irland, Schottland und Malta hat sie sich in die englische Sprache verliebt. Diese Liebe will sie nach Abschluss ihres Studiums als Sekundarlehrerin an Schülerinnen und Schüler weitergeben.

Gastautor/in

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