Essen in Japan: Mehr als nur Sushi

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Erfahrungsberichte und Expertentipps

Essen in Japan: Mehr als nur Sushi

Japan gehört zu den vielfältigsten Ländern der Welt.

Japan gehört zu den vielfältigsten Ländern der Welt.

Unsere Winterthurer Expertin für Sprachaufenthalte, Jacqueline Siegenthaler, war kürzlich in Japan und berichtet in ihrem Erfahrungsbericht über die vielfältige Auswahl an kulinarischen Spezialitäten und gibt euch den einen und anderen Geheimtipp.

Als ich vor meiner Japan-Reise an das vielfältige Land dachte, kamen mir in erster Linie die Tempel, Grossstäde, nette Menschen sowie die Kultur und Tradition in den Sinn. Und ja, natürlich auch Sushi in den verschiedensten Formen. Vor Ort merkte ich dann aber schnell, dass Japan das reinste kulinarische Paradies ist. An jeder Ecke findet sich etwas Leckeres zu essen. Viele wissen übrigens auch nicht, dass Tokio, Kyoto und Osaka zu den top 4 Städten mit den meisten Michelin-Sternen gehören. Gerne möchte ich euch einige kulinarische Tipps mit auf den Weg geben, welche man auf einer Japan-Reise unbedingt ausprobieren sollte:

Ab nach Osaka

Wenn es um das Essen in Japan geht, darf Osaka auf keinen Fall auf der To-do-Liste fehlen. Nebst den bekannten Street-Food-Ständen, die bereits eine Vielfalt an Köstlichkeiten anbieten, gibt es zwei Gerichte, die unbedingt ausprobiert werden müssen: «Takoyaki» und «Okonomiyaki»! «Takoyaki» ist eine kleine Teigkugel, in welcher sich ein Stück Oktopusarm versteckt. Und «Okonomiyaki» ist eine Art Pfannkuchen, welcher grilliert wird. Oftmals wird diese Spezialität auch mit einer Pizza verglichen, also im Prinzip eine japanische Pizza.

«Takoyaki», eine köstliche Spezialität

«Tako» bedeutet auf Japanisch Krake und «Yaki» bedeutet gebraten oder gegrillt. «Takoyaki» sind kleine runde Bällchen aus einem Weizenteig, welche mit einem Stück Tintenfisch, Tempura-Resten, Frühlingszwiebeln sowie eingelegtem Ingwer gefüllt sind und in einer speziellen Pfanne mit kugelförmigen Löchern grilliert werden. Geschmacklich sind die «Takoyaki»-Bällchen sehr zu empfehlen. Schon nur die Zubereitung des Gerichts, ist bereits ein Erlebnis.

«Okonomiyaki»: Ein Highlight und unglaublich lecker

«Okonomiyaki» sind sehr bekannt in den Städten Osaka und Hiroshima. Vergleichen kann man dieses Gericht eigentlich mit nichts, aber man kann es wie folgt beschreiben: «Okonamyiyaki» ist ein Stapel, dessen Grundzutaten – Wasser, Kohl, Mehl, Ei und Dashi – mithilfe eines Spatels gebraten werden. Neben der Shibuya Station in Tokio gibt es ein Restaurant, in welchem das eigene «Okonomiyaki» selber auf einem Tisch gegrillt werden kann. Ein Highlight und selbstverständlich auch unglaublich lecker!

Das Gericht Okonomyaki wird auf einer Grillplatte zubereitet. Im Bild sieht man zudem die Anleitung.

Ausgefallene Gerichte warten in Kyoto

Nicht nur eine Menge Kultur, sondern auch ganz viele kleine Gässchen mit authentischen Restaurants bietet Kyoto. In dieser Stadt ist kaum etwas auf Englisch beschriftet. Daher ist es auf jeden Fall von grossem Vorteil, wenn man bereits ein paar Worte Japanisch sprechen kann. In Kyoto findet man viele verschiedene und ausgefallene Gerichte am bekannten Nishiki Market. Hier sollte man für einen Moment lang die Augen schliessen und einen «Tako Tamago» ausprobieren. Dieses Gericht besteht aus einem Wachtelei, das in den Kopf eines kleinen, glasierten, gegrillten Oktopusses gefüllt und dann auf einem Spiess aufgespiesst wird. Guten Appetit!

Diese Süssspeisen warten in Tokio

Und auch in Tokio gibt es unzählige tolle Restaurants, die man nicht verpassen darf: Vom Strassenstand bis hin zum Gourmet-Restaurant ist so gut wie alles mit dabei. Wir fokussieren uns aber auf die Süssspeisen – hier einige Tipps für Gerichte, die probiert werden sollen:

  • Pablo Cheesecake
  • Kaffee und Kuchen im 3D Kaffee Ressue (das eigene Gesicht oder die eigene Figur wird auf dem Kaffee abgebildet)
  • Marion Crepes in Harajuku bei der Takeshita Street
  • Eis aus dem Automaten – irgendwo auf der Strasse
  • Rainbow sweets Harajuku
  • Croquant Chou Zaku Zaku

Viel Spass auf der Entdeckungstour und: Itadakimasu!

 

Lust auf einen Sprachaufenthalt in Japan? Jacqueline beratet dich gerne!

Gastautor/in

Jacqueline Siegenthaler, Expertin für Sprachaufenthalte in Winterthur

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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