Fremdsprachen für Karriere unausweichlich – Sprachtrainings im Ausland

Sprachaufenthalte weltweit

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Fremdsprachen für Karriere unausweichlich – Sprachtrainings im Ausland

Mitarbeitende mit Fremdsprachenkenntnissen haben es einfacher. Eine Umfrage bei rund 250 Studierenden der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Hochschule Luzern (HSLU) bestätigt diese Ansicht.

Die Schweiz liegt gemäss der Konjunkturforschungsstelle der ETH auf Rang acht der am stärksten globalisierten Länder. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass in der Arbeitswelt neben der Fachkompetenz die  Fremdsprachenkenntnisse immer wichtiger werden. Englisch ist dabei  unangefochten die Handelssprache Nummer eins.
Die befragten Studierenden stufen Englisch mit Abstand als wichtigste Fremdsprache in der Berufswelt ein, gefolgt von Französisch und Spanisch. Weitere Sprachen wie Chinesisch, Italienisch, Russisch und Arabisch werden im Moment als weniger wichtig eingestuft.

Lernen im Ausland…
Ein Sprachtaufenthalt im Ausland ist zehnmal so intensiv wie ein Kurs hier in der Schweiz. Die Kursteilnehmenden können das Erlernte unmittelbar anwenden, dazu einen relevanten Bezug herstellen und gleichzeitig die Mentalität und die Eigenheiten von Land und Leuten vor Ort hautnah erleben. Zusätzlich hat man noch ausreichend Gelegenheit zu interkulturellem Austausch und «Networking». Bei der Arbeit mit ausländischen Geschäftspartnern sind gerade diese Eindrücke hilfreich. Dies mag auch ein Grund dafür sein, weshalb zwei Drittel der Befragten gerne ein Sprachtraining im Ausland absolvieren möchten und dass es für beinahe 90 Prozent erstrebenswert ist auch einmal im Ausland zu arbeiten.

…und Englisch als Unterrichtssprache
Immer öfter finden Unterrichtsmodule an Universitäten und Fachhochschulen in einer Fremdsprache statt, meistens in Englisch. Dies bringt vor allem den Vorteil mit sich, dass das Fachvokabular direkt in der spezifischen Sprache unterrichtet wird und man in die Fremdsprache in einem komplexen Sachverhalt anwenden muss. Neben dem Vermitteln von Wissen werden so gleichzeitig auch sprachliche Kompetenzen vermittelt, sei es während Diskussionen oder in schriftlichen Arbeiten. Die Sprache wird in einem praxisorientierten Themenfeld verwendet und bringt somit einen zusätzlichen Nutzen im Vergleich zum «rein theoretischen» Englisch-Sprachunterricht an der Hochschule.

Fremdsprachen für Karriere unausweichlich
Bei der getätigten Umfrage bewerteten 97 Prozent der Befragten Fremdsprachenkenntnisse als «sehr» oder mindestens «eher wichtig» für die Karriere. Ein Grossteil der Studierenden möchte daher in Zukunft ihre Fremdsprachenkenntnisse noch weiter vertiefen. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund interessant, da viele bereits über ein Sprachdiplom verfügen. Diplome sind zwar ein guter Nachweis was allgemeine Sprachkenntnisse anbelangt, doch fehlt es oftmals an berufsspezifischen Inhalten. In solchen Fällen kann ein Business-Sprachtraining im Ausland für Abhilfe sorgen.

michele

Sizilianische Wurzeln, in der Schweiz aufgewachsen, in Hamburg studiert, in Berlin verliebt, in Tschechien geheiratet und in Italien dreimal Papi geworden. Wenn ich nicht koche, fahre ich am liebsten Velo oder musiziere.

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