In New York ticken die Uhren schneller

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In New York ticken die Uhren schneller

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Nach meinem 10-wöchigen Sprachaufenthalt in New York verstehe ich endlich, was es mit der „New York Minute“ auf sich hat. Die Zeit während meines Aufenthalts verging nämlich wie im Flug. Eine Freundin erwähnte sogar einmal, dass ihr die Zeitspanne von einer Woche bloss wie ein einzelner Tag vorkäme.

Sprachaufenthalt in New York

Grossstadtgefühle wie im Film

Dieses Gefühl verstärkte sich bei mir, da ich mich für einen Englisch-Intensivkurs von 30 Lektionen pro Woche an der Sprachschule EC New York angemeldet hatte. Somit hatte ich jeden Tag volles Programm. Es wurde mir nie langweilig. Im Gegenteil, ich gönnte mir keine Ruhe und versuchte so viele Eindrücke wie möglich von dieser grossartigen Stadt zu sammeln.

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Tipp vom Experten

Die USA ist nicht nur das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, sondern auch der weiten Distanzen. Für einen Sprachaufenthalt in den USA kann dies bedeuten, dass man für den Weg zwischen Gastfamilie und Sprachschule 50 bis 60 Minuten braucht. Dies ist normal und setzt eine gewisse Flexibilität voraus. Gegenüber der kleinen Schweiz ist das sicherlich eine Umstellung, aber auch etwas, was den Sprachaufenthalt spannend macht.

andrea_hochstrasserAndrea Hochstrasser ist Kundenberaterin bei Boa Lingua Zug. Sie kennt die USA nicht nur sehr gut von ihren regelmässigen Reisen ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, sondern ist auch zur Hälfte Amerikanerin. [/pullquote]

Ich wohnte in der Upper East Side in der Studentenresidenz 92Y. Es war nicht die luxuriöseste Unterkunft und ab und zu grüssten die Kakerlaken. Allerdings machte die grossartige Nachbarschaft das wieder wett. Ich hatte nämlich nur wenige Minuten zur Subway, dem Central Park, zahlreichen guten Restaurants und den berühmtesten Museen der Stadt.

Ich war sehr froh, eine Studentenresidenz gewählt zu haben, da ich so viel unabhängiger war und auch einen relativ kurzen Weg zur Schule hatte. Mitschüler, die bei einer Gastfamilie in Vororten wie Queens, Brooklyn oder New Jersey wohnten, hatten zum Teil einen Reiseweg von bis zu einer Stunde.

Alleine in Manhattan gibt es unzählige Dinge zu sehen und zu erleben. Downtown Manhattan hatte es mir besonders angetan. Ich ging gerne einkaufen in den einzigartigen und trendigen Shops in Soho, essen in den vielen stylischen, kultigen oder exotischen Restaurants in East Village oder das exklusive Nachleben im Meatpacking District erkunden. Auch die zwei Broadwayshows, die ich besucht hatte, haben mir sehr gefallen. Aber ganz besonders Off-Broadwayshows wie z.B. „Sleep No More“ sind ein Geheimtipp!

Am liebsten schlenderte ich einfach durch die verschiedenen Nachbarschaften, genoss die Umgebung und die Gebäude, beobachtete Menschen oder ich suchte mir ein ruhiges Plätzchen in einem der zahlreichen Parks und las ein Buch.

Doch trotz intensiven Entdeckungstouren, Spaziergängen sowie U-Bahn- und Taxifahrten habe ich längst nicht alles gesehen, was ich mir vorgenommen hatte.

Von Freunden, in der Schule oder ganz willkürlich erfuhr ich immer wieder von neuen interessanten Adressen und Geheimtipps und so lernte ich sehr schnell, dass zehn Wochen leider viel zu kurz für New York waren. Das Gute daran ist, dass ich nun zahlreiche Gründe habe, um dem Big Apple bald wieder einen Besuch abzustatten, auch wenn es nur für eine weitere „New York Minute“ ist.

Vanessa

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Ich heisse Vanessa Imhof, bin 19 Jahre alt und komme aus Altdorf. Nach meinem Matura-Abschluss absolvierte ich letzten Sommer einen 10-wöchigen Sprachaufenthalt in New York. Mir war von Anfang an klar, dass es eine schnelllebige und vielfältige Grossstadt sein sollte, denn Tag und Nacht "sünnelen" und "bädelen" ist mir definitiv zu langweilig.

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