Japan: ziemlich arg verguckt…

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Japan: ziemlich arg verguckt…

Im März dieses Jahres war es soweit: Mit meiner Reise nach Japan wurde ein Traum wahr! Zum ersten Mal in meinem Leben setzte ich meine Füsse auf japanischen Boden. Nachdem ich den JapanRailPass und ein Ticket für die U-Bahn gelöst hatte, stand dem Abenteuer nichts mehr im Weg. Bereits einige Minuten später wurde man in den Bann dieses Landes gezogen. Leicht übermüdet stand ich mit der Nase an die Türscheibe gedrückt da und sog die Bilder, die an mir vorbeizogen, ein. Alles eng aneinandergereiht, hohe schmale Häuser, Autolifte dreistöckig, weil der Platz so rar ist. Eines fiel aber sofort auf: die Japaner lieben Pflanzen! Egal wie klein der Balkon ist, auf dem Plätzchen steht ein Töpfchen mit Blume oder Baum. Jeder Fenstersims oder Hauseingang ist dekoriert mit Grün. Wundervoll!

Gässchen in Kyoto

In einem kleinen Seitengässchen, in Kyoto

Bei den Perrons am Bahnhof habe ich auch nicht schlecht gestaunt. Die Japaner stehen da wirklich in Einer- oder Zweierkolonnen und warten auf den Zug. Es hat auch überall farbige Linien und Markierungen am Boden. Beim Lesen eben dieser kam ich ein wenig an meine Grenzen (nur Schriftzeichen). Beim in den Zug Steigen geht es dann genauso gesittet zu und her. Zuerst lässt man die Leute aus dem Zug steigen und dann steigt man ohne Gedränge ein. Verrückt! Da könnten sich eine Menge Leute eine dicke Scheibe davon abschneiden.

Bahnhof in Japan

Alle stehen brav in Kolonnen

Zugsteig nach Nara

Auf geht’s nach Nara

Was kann ich euch noch über Japan erzählen? Wahnsinnig viel gäbe es da: Zum Beispiel sind die Menschen sehr zuvorkommend und haben tolle Umgangsformen. Man sagt in einem kurzen Wortwechsel gerne zwei- bis dreimal Danke „arigatou gozaimasu“. Ist ja bei uns in der Schweiz häufig auch Mangelware. Leider! Wir hatten knapp zwei Wochen Zeit, die wir mit Lokal-Zügen, Metros und Shinkansen bereisten. Schon nur ein Erlebnis sind die wahnsinnig leckeren Bento-Boxen, mit denen man sich am Bahnhof eindecken kann.

Bento-Box im Zug

Bento-Box im Zug

Café au lait (kalt) aus dem Automaten

Café au lait (kalt) aus dem Automaten

Von Yokohama reisten wir über Tokyo, Hakone, Osaka, Nara und Kyoto zurück nach Narita, von wo wir wieder, per Direktflug, nach Hause fliegen mussten. Ja, mussten! Ich wäre sehr gerne noch länger in Japan geblieben. Diese andere Kultur hat mich total gepackt. Wegen des Essens: Sushi, Sashimi, Süssspeisen, Gemüse, Shabu-Shabu. Alles wunderbar angerichtet, auf tollem und unzähligem Geschirr und Schälchen und mit so viel Liebe zum Detail.

Traditionelles Japanisches Frühstück

Ein Teil eines traditionellen Frühstücks, in einem Onsen, in Hakone. Roher Fisch und Salat darf nicht fehlen.

Oder wegen der Bauten: Neben dem Modernen, fast ein wenig Kitschig-Bunten, fügt sich das Traditionelle nahtlos ein. Einfach toll, wie alles seinen Platz findet.

Takeshita street in Tokyo

Takeshita street in Tokyo

Asakusa in Tokyo

Asakusa in Tokyo

Ja, ich habe mich verguckt! In das ganze Paket Japan: Tempel, japanische Gärten, die Menschen, einfach alles was dazugehört. Die ersten japanischen Yen habe ich schon wieder im Sparschwein, denn ich bin garantiert nicht das letzte Mal „im Land der aufgehenden Sonne“ gewesen. Ich komme zurück! Sayounara!

Gastautor/in

There's no way to happiness, happiness is the way! Bernerin in Fribourg, geniesst das #hach-Leben, egal wo sie sich gerade befindet! Couturière zum Beruf und im Herzen.

Gastautor/in

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