Weg von zu Hause: Wenn Kinder alleine verreisen

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Erfahrungsberichte und Expertentipps

Weg von zu Hause: Wenn Kinder alleine verreisen

Man weiss, dass dieser Tag einmal kommen wird, aber man denkt stets: «Bis zu diesem Zeitpunkt geht es noch lange – sie sind ja noch klein». Dann verfliegt die Zeit regelrecht, und schon ist der Tag da, an dem einem die Frage in den Ohren hallt: «Mami, Papi, darf ich ohne euch in die Ferien?»

Sind Eltern beim Thema «Ferien ohne Eltern» eher skeptisch, ist das völlig in Ordnung. Schliesslich waren die Kinder jahrelang an ihrer Seite, stets begleitet und betreut. Und plötzlich muss man sich als Eltern eingestehen, dass sie schon mitten in der Pubertät sind und somit eine gewisse Selbständigkeit entwickelt haben. Andere Eltern wiederum befürworten es, dass ihre Kinder alleine verreisen könnten und schlagen ihnen sogar eine Teilnahme an einem Ferienlager, Sportcamp oder einen Sprachaufenthalt für Jugendliche vor.

Neue Erfahrungen sammeln, Freunde aus aller Welt finden und eine Fremdsprache lernen: Sprachaufenthalt für Jugendliche.

Neue Erfahrungen sammeln, Freunde aus aller Welt finden und eine Fremdsprache lernen: Sprachaufenthalt für Jugendliche.

Es ist gut, wenn Kinder alleine verreisen

Warum? Dafür gibt es einige Gründe. Einer ist beispielsweise die Selbständigkeit. Verreisen Kinder alleine, hilft das ihnen, die Welt aus dem eigenen Blickwinkel zu betrachten und ein gewisses Mass an Verantwortung zu übernehmen. Dies wiederum verhilft zu mehr Selbstvertrauen.

Ein weiterer Grund ist, dass es für die Kinder ein tolles Erlebnis ist. Sie erleben etwas unabhängig der Eltern und machen neue Erfahrungen. Im Sprachaufenthalt für Jugendliche erleben Jugendliche diese Erfahrung in einem geschützten Rahmen. Sie werden 24 Stunden am Tag betreut und folgen einem geregelten Tagesablauf. Dabei entdecken sie nicht nur eine neue Destination und lernen neue Freunde aus aller Welt kennen, sondern lernen oder verbessern zugleich auch noch eine Fremdsprache. So starten sie gut vorbereitet ins neue Schuljahr und brillieren mit den neuen Sprachkenntnissen.

Über Sorgen und Ängste sprechen

Wenn Kinder alleine verreisen, ist es wichtig, ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Bedenken, Sorgen und Ängste mitzuteilen. Es kann helfen, das Thema erst einmal anzusprechen und ihnen danach Zeit zu geben, darüber nachzudenken. Oftmals tauchen Fragen erst dann auf, wenn man sich damit befasst. Kommen beim ersten Ansprechen noch keine Fragen auf, heisst das aber nicht zwingend, dass die Kinder und Jugendlichen keine Bedenken haben. Manchmal bedingt es einfach einer gewissen Zeit, um zu merken, was einen beschäftigt. Haben Kinder beispielsweise Angst, dass sie an Heimweh leiden könnten, kann man vorgängig Tipps gegen Heimweh notieren und ihnen aufzeigen, was sie in einem solchen Fall tun können.

Ebenso wichtig wie die Sorgen der Kinder sind diejenigen der Eltern. Auch hier hilft es offen darüber zu sprechen, was die Eltern beschäftigt oder welche Bedenken bestehen. So können die Jugendlichen entsprechende Reaktionen wie Zögern verstehen.

Die Kinder bei der Planung einbeziehen

Kinder sollten gefragt werden, mit welchem Transportmittel sie sich zutrauen, alleine zu reisen.

Kinder sollten gefragt werden, mit welchem Transportmittel sie sich zutrauen, alleine zu reisen.

Damit die Kinder und Jugendlichen genau verstehen, was alleine wegfahren bedeutet, empfiehlt es sich, sie bei der Planung des Sprachaufenthalts einzubeziehen: Welche Destination macht Sinn und wie gelangt man dahin? Welche Schule eignet sich für die Bedürfnisse der Jugendliche? Wie sieht ein typischer Tagesablauf aus? Bei einem Beratunsgtermin können unsere Kundenberater genau diese Fragen beantworten und Empfehlungen abgeben.

Kontakt aufrechthalten ohne zu klammern

Sind die Kinder schlussendlich weg, heisst es loszulassen. Als Eltern ist es hierbei besonders schwierig, eine gute Balance zu finden. Wie oft sollte ich mich bei den Kindern melden? Wie viel Kontakt ist angemessen? Bei diesen Fragen kommt es hauptsächlich auf die Persönlichkeit der Kinder an. Meist melden sie sich von sich aus, wenn sie das Bedürfnis danach haben. Natürlich darf man auch als Eltern seinen Bedürfnissen nachgehen und sich melden. Die Antwort der Jugendlichen vermittelt einem meistens einen guten Eindruck, ob sie ihr Zuhause vermissen oder nicht.

Wurde der Entschluss für einen Sprachaufenthalt für Jugendliche gefasst, aber es fehlt noch die perfekte Destination?

Noémie Obrist

Noémie Obrist

Noémie arbeitet bei Boa Lingua als Content Communication Manager. Ausser, dass sie selbst Texte schreibt, liest sie sehr gerne oder schwingt auch mal den Kochlöffel. Das Kulinarische fasziniert sie nicht nur zu Hause, sondern auch in fernen Destinationen, wo sie ihren Magen am liebsten mit lokalen Speisen verwöhnt. Ihre (Sprach-)Aufenthalte verbrachte sie in Montreux, Italien, England und Spanien.

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