4 Lerntypen beim Sprachenlernen

Sprachaufenthalte weltweit

Erfahrungsberichte und Expertentipps

4 Lerntypen beim Sprachenlernen

Rund um den Globus zu reisen und sich an fremden Destinationen zuhause zu fühlen sind grossartige Erfahrungen. Damit du dich an fremden Orten aber überhaupt heimisch fühlen kannst, bedingt es einige Fremdsprachenkenntnisse. Leider lassen sich diese nicht über Nacht aneignen… Schön wär’s, könnte man den Dictionnaire unters Kopfkissen legen und am kommenden Morgen fliessend Portugiesisch oder Russisch sprechen.

So stehen wir alle immer wieder vor der Herausforderung des Lernens. Lernen ist aber nicht gleich lernen, denn jeder hat andere Ansprüche, Bedürfnisse und Methoden, was sich in verschiedenen Lerntypen widerspiegelt. In welchem der folgenden vier erkennst du dich wieder?

Lerntyp 1 – einfach drauf los

Sei offen! Munteres drauf los schwatzen hilft die Sprachbarriere zu überwinden

Sei offen! Munteres drauf los schwatzen hilft die Sprachbarriere zu überwinden

Wenn die Wörter fehlen, klappt's oft auch mit Händen und Füssen

Wenn die Wörter fehlen, klappt’s oft auch mit Händen und Füssen

Im Sprachaufenthalt wirst du dem Lerntyp 1 sicherlich begegnen. Zu diesem Typ Mensch gehören diejenigen, die bereits ab der ersten Schulstunde mit den Lehrkräften und den Klassenkameraden munter drauflosplappern, auch wenn ihr ganzer Wortschatz nur aus gefühlten zehn Wörtern besteht. Aber nicht umsonst sagt man «Learning by doing» und «Übung macht den Meister». Gerade bei Fremdsprachen geht es darum Sprachblockaden zu überwinden. Deshalb lassen sich Fremdsprachen auch am einfachsten im Ausland lernen, da man hier Einheimische kennenlernt und die Sprache tagtäglich benutzt. Wichtig ist jedoch, dass du das Grammatiklernen doch nicht ganz ausser Acht lässt, solltest du zu diesen Lerntypen gehören.

Lerntyp 2 – stille Wasser münden tief

Der Schein trügt: nur weil jemand stiller ist, heisst dies nicht, dass diese Person eine Sprache weniger gut beherrscht

Der Schein trügt: Nur weil jemand stiller ist, heisst dies nicht, dass diese Person eine Sprache weniger gut beherrscht

Verschiedene Lerntypen können auch voneinander profitieren

Verschiedene Lerntypen können auch voneinander profitieren

Einigen fällt es leichter, einfach zuzuhören, sich Notizen zu machen und so zu lernen. Gehörst du zu diesem Lerntypen, wirst du die Fremdsprache rasch passiv beherrschen. Besonders, wenn du in der entsprechenden Fremdsprache auch noch Musik, Bücher und Filme konsumierst, wirst du ziemlich schnell vieles verstehen und lesen können. Allerdings fühlst du dich unter Umständen gehemmt beim Sprechen. Trau dich einfach! Bist du gehemmt oder schämst du dich, dann überlege dir einfach, wie du reagierst, wenn sich jemand Mühe gibt, mit dir Deutsch zu sprechen. Da lachst du diese Person ja auch nicht aus. Es gibt keinen Grund sich zu schämen. Im Gegenteil. Dies ist etwas, worauf du stolz sein kannst: dass du dich traust, eine neue Sprache zu lernen.

Lerntyp 3 – die Ehrgeizigen

Mit einem Ziel vor Augen lernt es sich viel leichter

Mit einem Ziel vor Augen lernt es sich viel leichter

Arbeiten im Sprachaufenthalt

Wer ein Ziel vor Augen hat, dem fällt es einfacher zielstrebig daraufhin zu arbeiten. Geht es dir genau so, setzt du dir am besten auch beim Erlernen von Fremdsprachen ein Ziel. Sei es beispielsweise, dass du am Ende deines Sprachaufenthaltes ein Sprachdiplom erreichst oder dass du eine neue berufliche Herausforderung annehmen kannst. Nimmst du an den Work & Study-Programmen teil, kannst du bereits während deinem Sprachaufenthalt Arbeitserfahrung in der gewählten Fremdsprache sammeln und trotzdem deine Sprachkenntnisse professionell in der Schule verbessern. 

Lerntyp 4 – was ist Motivation?

Raus aus dem Klassenzimmer, rein ins Wasser: auch hier lernst du eine Sprache

Raus aus dem Klassenzimmer, rein ins Wasser: auch hier lernst du eine Sprache

Skifahren im Sprachaufenthalt: so lernst du die Sprache im Alltag

Skifahren im Sprachaufenthalt: so lernst du die Sprache im Alltag

Ebenfalls in fast jeder (Sprachschul-)klasse zu finden ist der Lerntyp «der Unmotivierte». Diejenigen, die am Unterrichtsinhalt nur wenig Interesse zeigen und sich leicht ablenken lassen. Wenn auch du Mühe mit der Motivation hast, dann hilft es dir vielleicht, wenn du dir immer mal wieder dein Ziel vor Augen führst und dir sagst, weshalb du diese Fremdsprache lernen möchtest. Liegt dir einfach das «in der Schule sitzen» nicht so, dann empfehlen wir dir deinen Sprachaufenthalt mit Sport zu kombinieren. Wie wäre es beispielsweise mit Surfen, Tennis spielen, Golfen oder Tauchen in Australien

 

Egal, welcher Lerntyp du bist: Dein Erfolg beim Sprachenlernen hängt vor allem davon ab, wie gross deine Motivation ist, ob du weisst, mit welchen Lernmethoden dir das Lernen am einfachsten fällt und wie effizient du lernst

Noémie Obrist

Noémie Obrist

Noémie arbeitet bei Boa Lingua als Texterin. Ausser, dass sie selbst Texte schreibt, liest sie sehr gerne oder schwingt auch mal den Kochlöffel. Das Kulinarische fasziniert sie nicht nur zu Hause, sondern auch in fernen Destinationen, wo sie ihren Magen am liebsten mit lokalen Speisen verwöhnt. Ihre (Sprach-)Aufenthalte verbrachte sie in Montreux, Italien, England und Spanien.

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