Malta: altertümlich, aber doch modern

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Malta: altertümlich, aber doch modern

Den ersten Sprachaufenthalt meines Lebens verbrachte ich auf der Insel Malta. Ich wohnte fünf Wochen lang in einer Gastfamilie und habe den Aufenthalt dort sehr genossen. Ich besuchte die Sprachschule LAL Malta in Sliema und konnte dort viele tolle Leute aus diversen Ländern kennenlernen.

Ich buchte einen Intensivkurs. Das bedeutet, dass man zuerst zwei reguläre Lektionen à 90 Minuten mit Grammatik, Lesen, Schreiben, Sprechen etc. hat. Nach der Mittagspause geht es dann zum Abschluss in eine Conversation Lesson (auch 90 Minuten), in der das Sprechen Priorität hat. Vor allem in den Wochen drei bis fünf hatte ich in dieser Konversationsklasse einen ganz tollen Lehrer, der den Unterricht sehr abwechslungsreich und aktiv gestaltete. Die anderthalb Stunden vergingen jeweils wie im Flug.

In meiner Freizeit war natürlich die Erkundung der Insel angesagt. Trotz zunehmendem Tourismus hat Malta seinen altertümlichen Charme behalten. Dies wird sichtbar, wenn man in den vielen alten Städten unterwegs ist. Der Grossraum Valletta mit Sliema und St. Julians ist bei Touristen sehr beliebt, hat aber auch seine ruhigen Ecken wie zum Beispiel die Stadt Birgu. Oder auch Valletta selber, denn ein Teil der Altstadt ist autofrei. Umso schöner ist es also, dem hektischen maltesischen Verkehr etwas entfliehen zu können.

Ein „Muss“ während einem Sprachaufenthalt in Malta ist Mdina. Dies sei die frühere Hauptstadt und wunderschön, meinte unter anderem meine Lehrerin. Sie gab mir dann gleich noch einen Tipp, wo man ein feines Dessert bekommt. Natürlich habe ich mir Mdina dann angeschaut und es nicht bereut. Ein richtiges Bijou einer Stadt – und dazu noch autofrei. Viele kleine verwinkelte Gassen laden zum Spazieren ein und es ist sehr, sehr sauber dort.

Mdina

Auf der Stadtmauer von Mdina

Der Dessert-Tipp meiner Lehrerin führte mich ins Restaurant Fontanella am östlichsten Zipfel der Stadt. Man kann dort einen unglaublich guten Cake auf der Stadtmauer geniessen – mit unglaublicher Aussicht inklusive.

Ebenfalls sehr schön ist Marsaxlokk. Der grosse Markt am Sonntag lädt zum Flanieren und Shoppen ein. Sehr schön ins Gesamtbild passen die Luzzus, die farbigen Fischerboote, von denen es hier unzählig viele gibt.

Marsaxlokk

Fischerboote von Marsaxlokk

St. Julians und Paceville sind dann die Orte, wo am Abend die Post abgeht. Vor allem in Paceville reiht sich ein Club an den nächsten. Hat man mal ein paar Freunde gefunden – und das ging bei meinem Sprachaufenthalt in Malta sehr schnell – kommt man um einen (oder zwei, oder drei, oder…) Besuch/e in Paceville nicht drum herum. Zudem organisiert die Schule jeden Montag die Welcomeparty im Soho Club, wo allen Teilnehmern ein Gratisdrink offeriert wird. Langweilig wird es einem auf Malta auch am Abend nicht.

Paceville

Mit neuen Freunden das Nachtleben geniessen

Auf meinem persönlichen Blog habe ich zwei Berichte über verschiedene Städte auf Malta verfasst. Ausserdem auch einen Artikel über den Grossraum Valletta.

Wandern kann man auf Malta ebenfalls sehr gut. Mehr dazu dann aber in der nächsten Zusammenfassung hier auf dem Boa Lingua Blog.

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Gastautor/in

Ich bin Christian aus Hildisrieden bei Luzern. Ich arbeite im Verkauf und mache in meiner Freizeit gerne Sport. Meistens bin ich dann auf dem Mountainbike unterwegs, jogge oder schwimme auch gerne. Im Winter zieht es mich in die Berge zum Skifahren.

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