Mein erster Tag in San Francisco mit Dylan

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Mein erster Tag in San Francisco mit Dylan

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Mein allererster ganzer Tag in San Francisco. Erste Eindrücke und ganz viele Erwartungen jagen durch den Kopf. Ich will mir trotz Jetlag einen Überblick verschaffen und habe ich mich deshalb für eine von Dylans „Famous Driving Tours“ angemeldet.

In seinem kleinen Minibus fährt Dylan maximal 14 Touristen sechs Stunden lang bei bester Laune und laufendem Kommentar kreuz und quer durch San Francisco und die nähere Umgebung. Man steigt immer wieder aus, bewundert die Panoramaaussicht von den Twin Peaks aus (wenn die Stadt nicht gerade wieder einmal in Nebel gehüllt ist, wie das in den Sommermonaten besonders häufig vorkommt), überquert die Golden Gate Bridge, spaziert durch den imposanten Redwood-Wald „Muir Woods“ und bewundert die südamerikanischen Wandmalereien in der Almy Alley im Latino-Viertel Mission.

Das ehemalige Arbeiterviertel ist eine beliebte Ausgehmeile mit Bars und Taquerias, wird aber immer mehr zum angesagten Pflaster für hippe und solvente junge Zuzüger. Diese arbeiten häufig in der Silicon Valley, wollen aber mitten in San Francisco wohnen.

Deshalb kurven am früheren Vormittag immer wieder riesige weisse Luxusbusse durch die Stadtteile wie Mission und Castro. Mit diesen Bussen holen Google, Yahoo & Co. ihre Geeks am Wohnort ab und chauffieren sie zur Arbeit. An Bord wird dann bei tadelloser Internetverbindung fleissig gearbeitet. Dieser Ansturm zahlungskräftiger Singles hat die Immobilienpreise in die Höhe getrieben. Familien sieht man auf den Strassen San Franciscos praktisch keine, sie sind alle in die Suburbs gezogen. Dafür begegnet man umso mehr Hunden, die oft in Begleitung eines Dogsitters im Zehnerpack unterwegs sind.

Nach einem Kontrastprogramm, das von Mrs. Doubtfires Nobelvilla im edlen Pacific Heights bis zu den schrillen, witzigen Boutiquen in Castro reicht, parkiert Dylan um die Mittagszeit gleich neben dem Haus, wo früher Janis Joplin gelebt hat. Jimmy Hendrix thront ganz in der Nähe auf einer ganzen Hausfassade. 70er-Jahre-Nostalgie, coole Läden und moderne Hippies geben hier den Ton an. Und wir stärken uns im Hight Street Market mit Deli-Spezialitäten.

Am Nachmittag überrascht uns, dass der Verkehr bereits um 15 Uhr einem zähflüssigen Feierabendstau gleicht. Die Erklärung ist entsprechend simpel: viele „San Franciscans“ haben tatsächlich schon Feierabend – sie arbeiten von 6 bis 14 Uhr, zeitgleich mit ihren Arbeitskollegen an der Ostküste der USA.

Allmählich nimmt der Stadtplan aus dem Reiseführer konkrete Formen und Farben an. Ich habe dank Dylan, der uns in dem Quartier seine Lieblingsbars und -restaurants empfiehlt, schon ganz viele Insider-Tipps notiert und komme mir fast schon ein bisschen vor wie ein Local.

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