Mein Sprachaufenthalt in Brighton

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Mein Sprachaufenthalt in Brighton

Daniela Grossen hat sich für einen Sprachaufenthalt in England entschieden und flog nach Brighton. Die südenglische Stadt ist nicht nur ein perfekter Ort, um Englisch zu lernen, sondern bietet neben Meeresstrände auch ein vielfältiges Freizeitangebot. Was Daniela dort erlebt hat und warum sie Cupecakes liebt, erfährt ihr hier.

Nach einem guten Flug mit easyJet nach London und einer 25-minütigen Zugfahrt kam ich in Brighton an. Die Stadt, auch Klein-London genannt, bietet Touristen und Einheimischen sehr viel. Sie ist direkt am Meer gelegen und die schönen Klippen und Buchten sind ziemlich beeindruckend. Doch gerade im Herbst ist der raue Wind der Küste entlang gut spürbar.

Für schweizerische Verhältnisse ist Brighton sehr gross. Der Bau- und Wohnstil gefällt mir sehr gut. Die Bewohner von Brighton sind freundlich, offen und hilfsbereit. Daher fühlte ich mich schnell zu Hause. In der Sprachschule St Giles College wurde ich am ersten Schultag sehr freundlich empfangen. Der Morgen bestand aus einem mündlichen und schriftlichen Einstufungstest sowie vielen Informationen über die Sprachschule in Brighton und das Freizeitprogramm.

Das Kennenlernen der Leute aus aller Welt machte die Schulzeit sehr interessant.

Am Dienstag startete der Unterricht. In der Morgen-Klasse wurde Grammatik unterrichtet. Ein grosser Bestandeil der Lektionen waren aber auch Speaking-Übungen. Am Nachmittag wurde der Schwerpunkt nur auf Speaking (mündliche Kommunikation) gelegt. Die Lehrer gestalteten den Unterricht sehr abwechslungsreich und interessant. Die Lektionen gingen immer schnell vorbei. Die Klassen waren zusammengesetzt aus Studenten vieler verschiedener Länder. Hauptsächlich Leute aus Korea, Japan, China und der Schweiz.

Schulweg am Meer entlang

Die Gastfamilie, in der ich einen Monat lebte, empfing mich sehr herzlich. Sie wohnten etwas ausserhalb der Stadt in einem wohlhabenden Viertel. Ca. 10 Minuten dauerte der Fussmarsch, mit Meeressicht, zur Bushaltestelle. Täglich fuhr ich mit einem Doppeldeckerbus zur Schule. Von diesen hatte es sehr viele in Brighton. Die Chauffeure beeindruckten mich sehr. Sie fuhren durch jede schmale Strasse, um Ecken oder drängten sich zwischen Autos und Radfahrern hindurch. Jeder Tag war für mich erneut ein Highlight, sobald ich direkt hinter der Frontscheibe sass und die tolle Aussicht geniessen konnte.

I love cupcakes

Wöchentlich gestaltet die Sprachschule in Brighton ein Angebot an Freizeitaktivitäten. Pro Tag wird eine Aktivität angeboten und mit einem oder mehreren Lehrern durchgeführt. Von Bowling über Joga, Kinoabende, Spielnachmittage bis hin zum Basteln wird alles angeboten. Die UKstudy Tours sorgen mit ihren Weekend Trips für erlebnisreiche Wochenenden. Zu sehr attraktiven Preisen gelangt man per Reisecar an alle sehenswerten Orte wie Bath, Stonehenge, Cambridge, London (inklusive Madame Tussauds and London Eye) oder Schottland.
Die riesigen Flaniermeilen mit den verschiedensten Möglichkeiten zum Shoppen habe ich in meiner Freizeit besonders geschätzt: Der Flohmarkt mit besonderen Gegenständen, Souvenir Shops oder sehr teuren Juwelierläden. Hier hat es einfach alles, was das Herz begehrt. Selbstverständlich auch für jedes Budget. Für Hungrige gibt es zahlreiche Möglichkeiten sich zu verpflegen. Wer es  liebt kann thailändisch, indisch, chinesisch, italienisch oder sogar schweizerische Kost geniessen. Nicht vergessen darf man die liebevoll eingerichteten Teestuben und natürlich meine Favoriten, die köstlichen Cupcakes, welche vielerorts erhältlich sind.

Mein Sprachaufenthalt in Brighton war eine lehrreiche Erfahrung und sehr eindrücklich. Allen sprachinteressierten und erlebnishungrigen Leuten kann ich einen Aufenthalt in Brighton jederzeit empfehlen.

Hast du Fragen zu einem Sprachaufenthalt in England? Schreib einfach einen Kommentar oder schick uns eine Nachricht and info[at]boalingua.ch. Du findest uns auch auf Facebook und Twitter. Wir freuen uns dir helfen zu können.

 

michele

Sizilianische Wurzeln, in der Schweiz aufgewachsen, in Hamburg studiert, in Berlin verliebt, in Tschechien geheiratet und in Italien dreimal Papi geworden. Wenn ich nicht koche, fahre ich am liebsten Velo oder musiziere.

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