Meine Erfahrungen im Sprachaufenthalt in Manly – ein Ort, der für alle etwas zu bieten hat

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Meine Erfahrungen im Sprachaufenthalt in Manly – ein Ort, der für alle etwas zu bieten hat

Anfangs August 2017 bin ich zusammen mit drei Freundinnen von Zürich über Hongkong nach Cairns in Australien geflogen. Zusammen reisten wir in einem kleine Campervan von Cairns bis nach Byron Bay. In diesen vier Wochen haben wir uns alle etwas an das Land, seine Menschen und deren Kultur gewöhnt. Der grösste Unterschied zur Schweiz war vermutlich, dass die «Aussies» einfach viel relaxter sind. Ansonsten ist es nicht wirklich schwer sich als Schweizer anzupassen, wie ich feststellte. Nach den gemeinsamen vier Wochen trennten sich unsere Wege und jede startete ihr eigenes Abenteuer.

Spektakulärer Ausblick von der Fähre auf dem Weg nach Manly.

Spektakulärer Ausblick von der Fähre auf dem Weg nach Manly.

Meine ersten Eindrücke von Sydney

Ich flog anfangs September von Brisbane nach Sydney, wo ich einen dreimonatigen Sprachaufenthalt in Manly machte. Obwohl es lediglich ein Inlandflug war, dauerte es knapp zwei Stunden. Bereits der Anflug über Sydney war spektakulär und unvergesslich, denn ich konnte zum ersten Mal einen Blick auf das Opera House erhaschen. Nachdem wir gelandet sind und ich durch alle Sicherheitskontrollen war, stand ich nun da: Ganz alleine am anderen Ende der Welt mit lediglich einer Adresse, wo ich hin musste. Da ich mich zuvor ausführlich über Sydney, genauer gesagt Manly, informiert hatte, war mein Plan, direkt mit der Fähre von Sydney nach Manly zu fahren. Für das musste ich als erstes mit dem Bus ins Stadtzentrum. Dort angekommen war das erste, was ich sah, das Opera House. Das makellos weisse Dach zieht einfach alle Blick auf sich. Von dort aus bestieg ich die Fähre, mit der ich in dreissig Minuten nach Manly gelangte. Es war die beste Entscheidung, auf eigene Faust zu reisen. Denn die Aussicht, die man von der Fähre aus auf das Opera House und die Harbour Bridge hat, ist kaum zu toppen.

Manly – Surfer-Hotspot abseits vom Grossstadtrummel

In Manly angekommen, bemerkt man kaum etwas von der Grossstadt. Das Zentrum befindet sich direkt beim Hafen. Es besteht aus einer kleinen, aber feinen Fussgängerzone, welche auf beiden Seiten mit Surfshops, Bars, Sushi-Restaurants und anderen Geschäften gesäumt ist. Auf der anderen Seite der Fussgängerzone befindet sich der lange Sandstrand, an welchem man fast zu jeder Tageszeit Surfer beobachten kann. Der perfekte Ort, um Surfen selbst auszuprobieren oder zu lernen. In den zahlreichen Surfshops kannst du für wenig Geld ein eigenes Board kaufen, oder es für einige Stunden ausleihen.

Meine Gastfamilie lebte etwas ausserhalb vom Zentrum, wo sich auch die Sprachschule befindet. Ich hatte eine gute Busverbindung und habe mir in der ersten Woche ein Fahrrad zugelegt, mit welchem ich in ca. 15 Minuten in der Schule war. Das kann ich nur empfehlen, wenn man etwas länger dort ist.

Klassenzimmer mit Blick aufs Meer

Die Sprachschule hat eine traumhafte Lage, wortwörtlich direkt am Meer. Dies kann jedoch auch zum Träumen verleiten, denn der Blick aus dem Klassenzimmer fällt direkt aufs Meer. Von da aus konnten wir auch mehrfach Wale beobachten. Ich meine, wo kann man das schon?! Ich hatte eine tolle Klasse mit vielen herzlichen Menschen, mit welchen ich auch heute noch regelmässig in Kontakt bin. Da wir uns alle sehr gut verstanden, haben wir häufig Sachen zusammen gemacht. So gingen wir viel wandern, shoppen, brunchen, Volleyball spielen oder einfach nur «sünnele» am Strand. Dadurch, dass Sydney so nahe liegt, gingen wir am Wochenende oft in die Stadt oder machten auch mal Ausflüge mit dem Zug.

Vom Klassenzimmer aus konnten wir mehrfach Wale beobachten. Ich meine, wo kann man das schon?!

Manly und Sydney haben ein vielfältiges Nachtleben zu bieten. So findet man von ausgelassenen Elekropartys für Studenten bis hin zu kleinen und gemütlichen Pubs mit Livemusik alles. Oftmals trifft man sich auch einfach zu einem Bier am Strand und quatscht über Gott und die Welt.

Abschied nehmen vom neuen Zuhause

Nach den drei unvergesslichen Monaten im Sprachaufenthalt in Manly habe ich den Ort, der für mich die letzten Wochen mein Zuhause war, mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen. Ich erinnere mich bestimmt noch sehr oft an die einmalige Zeit, die ich da hatte und die vielen Erfahrungen, die ich in Manly machte. Anderseits freute ich mich auch bereits auf mein nächstes Abenteuer: Für mich ging es nämlich mit einer Freundin aus der Sprachschule weiter südlich Richtung Melbourne.

Gastautor/in

Hallo. Mein Name ist Lea und ich habe im letzten Sommer meine Lehre abgeschlossen. Anschliessend wollte ich unbedingt weg von zu Hause und raus in die grosse, weite Welt. So entstand mein Projekt von drei Monaten Sprachaufenthalt in Manly, Australien.

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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