Moskau und St. Petersburg: Zentren des russischen Lebens

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Moskau und St. Petersburg: Zentren des russischen Lebens

Moskau und St. Petersburg kann man zweifellos als das Herz Russlands bezeichnen – sowohl kulturell als auch historisch. So erstaunt es auch nicht, dass genau diese beiden Städte (übrigens die grössten des Landes) gemeint sind, wenn der Rest der Welt von «Russland» spricht.

St. Petersburg – kulturelles Zentrum Russlands

Als Zar Peter der Grosse St. Petersburg im 18. Jahrhundert erbauen liess, wollte er Russland in der Öffentlichkeit zeigen. Er wollte damit «ein Fenster nach Europa öffnen» und Russland zu einer der wichtigsten Mächte Europas machen. Und genau das war das Land dann für lange Zeit, auch aus kultureller Sicht. St. Petersburg gilt als führendes kulturelles Zentrum. Wer Museen mag, ist hier gut aufgehoben – es gibt nämlich mehr als 70 davon, inklusive der Eremitage, eines der grössten Kunstmuseen der Welt. Als bedeutende Quelle der Inspiration war die Stadt einst Anziehungspunkt für die grössten russischen Schriftsteller, wie z.B. Puschkin («Der eherne Reiter»). St. Petersburg erscheint aber auch in Werken von Gogol, Dostojewski, Nabokov und, in jüngster Zeit, von Brodsky, der 1987 den Nobelpreis für Literatur erhielt. Auch die berühmtesten Komponisten lebten einst in der Stadt: Tschaikowski, Strawinsky oder Schostakowitsch.

Die Eremitage in St. Petersburg ist eines der grössten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt

Die Eremitage in St. Petersburg ist eines der grössten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt

Moskau – politisches Zentrum Russlands

Während St. Petersburg das Geistes- und Kulturzentrum Russlands ist, wird Moskau als politischer, wirtschaftlicher (25 Prozent des föderalen BIP) und akademischer Mittelpunkt gesehen, und das obwohl auch Moskau einen kulturellen Reichtum geniesst.

Mit etwa 12 Millionen Einwohnern ist Moskau die bevölkerungsreichste Stadt Russlands. Auch historisch spielt sie eine wichtige Rolle: Moskau war die erste Hauptstadt des Landes! Über eine lange Zeit hinweg wurde sie von den Russen als «Mütterchen» (Matuschka Moskwa) bezeichnet. Die Stadt ist Zentrum des politischen Systems und deshalb von grösster Bedeutung, denn alle Machtorgane sowie die Residenz des Präsidenten befinden sich hier.

Der Kreml ist Mokaus historischer Mittelpunkt

Der Kreml ist Moskaus historischer Mittelpunkt

Wegen all dieser Eigenheiten üben diese beiden Städte eine grosse Anziehungskraft in Russland aus. Sowohl auf viele der grössten russischen und ausländischen Unternehmen, die sich hier niedergelassen haben und zahlreiche Jobmöglichkeiten anbieten, als auch auf Touristen, die jedes Jahr zahlreich hierher kommen!

Gastautor/in

Anne-Sophie ist Bloggerin an unserer Partnerschule Liden & Denz in Russland und verrät euch in diesem Artikel, wieso Moskau und St. Petersburg als die Zentren des russischen Lebens gelten.

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