Wie New York City mein zweites Zuhause wurde

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Wie New York City mein zweites Zuhause wurde

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„The Big Apple“ mal ganz nahe und nicht als Tourist zu erleben, war seit eh und je ein riesiger Traum von mir. Nach der Matura entschloss ich mich, sieben Monate nach New York City zu ziehen und dort das Cambridge Proficiency Certificate zu machen. Ich war mir bewusst, dass dies eine Herausforderung werden würde, da es das höchste Cambridge Certificate ist. Das Englischniveau soll dem eines Muttersprachigen entsprechen.

Schwieriger Start

Ich war bereits zwei Mal in dieser unglaublichen Stadt gewesen und wusste somit von Anfang an, dass für mich nur ein Sprachaufenthalt in New York in Frage kommt. Nach einem schwierigen Start in einer Sprachschule von einer anderen Organisation, konnte ich nach zwei turbulenten Wochen von New York aus zu Boa Lingua wechseln. Dank dem grossem Einsatz der Boa Lingua in Bern besuchte ich ab sofort die Sprachschule St. Giles College im Herzen von Manhattan. Sie befindet sich gleich neben dem Empire State Building, was sogar den Schulweg ereignisreich macht. Ich besuchte drei Monate lang einen General English Course mit 22 Lektionen in der Woche (jeweils nachmittags) und wechselte dann nochmals für drei Monate in einen Cambridge Certificate of Proficiency in English Test Preperation Course mit 28 Lektionen pro Woche. (Freitag nachmittags ist Schulfrei).

Meine Sprachschule in New York City

Die Sprachschule ist, um es mit meinen Worten zu sagen, der Hammer!

Im General English Course brachte uns unser Lehrer nebst all den üblichen Sprachbereichen wie z.B. Grammatik und Aussprache, auch Slang, Sprichwörter, Witze und sogar „New Yorkish“ bei, was meine Konversation im Alltag mit New Yorkern extrem vereinfachte. Im Cambridge Course waren wir nur vier Schüler, was das Lernen und Vertiefen der Sprache extrem erleichterte. Unsere Lehrerin ging auf jeden Schüler einzeln ein und motivierte uns sehr. Einmal pro Woche unternahmen wir gemeinsam einen Ausflug z.B. einen unvergesslichen Besuch bei der UNO oder eine Tour durch die heiligen Hallen der Radio City Hall.

Sämtliche Lehrer an unserer Sprachschule sind absolut fantastisch. Die meisten sind sehr jung und alle extrem lustig und hilfsbereit. Über den Unterricht hinaus organisieren sie in ihrer Freizeit Ausflüge mit den Schülern. Es gibt jeden Tag eine freiwillige Aktivität nach der Schule und auch am Wochenende, wie z.B. Eishockey-/Basketball-/Baseballspiele im Madison Square Garden oder anderen Stadien, Ausflüge zum Six Flags Rollercoaster Park, Museumsbesuche, Kino, Broadway-Shows etc. Das Allerbeste daran ist, dass die Karten immer viel billiger sind als üblich, was vor allem bei den extrem teuren Broadway-Shows sehr praktisch ist.

Auch die Unterkunft in der Studentenresidenz im New Yorker Hotel, die ich über Boa Lingua nachbuchen konnte, ist fantastisch. Zehn Gehminuten von der Schule entfernt, gleich neben dem berühmten Madison Square Garden! Die Aussicht aufs Empire State Building vom Freizeit- und Hausaufgabenraum ist bombastisch!

In der Studentenresidenz wohnten neben Mitschülern aus meiner Schule sehr viele Amerikaner, was mir das Englischsprechen extrem erleichterte. Schnell lernte ich von ihnen englische Sprichwörter und Witze, was meinem Englisch einen „natürlichen Touch“ gibt. Zudem erhielt ich „Insider Tips“ und bekam so sogar die Gelegenheit, an die Columbia University an Vorlesungen zu gehen. Da ich selber mit meiner zukünftigen Berufswahl noch nicht sehr entschlossen war, gab mir das die Möglichkeit, in die verschiedensten Studienmöglichkeiten reinzuschauen, mein Englisch zu verbessern und mit Amerikanern, also „Native Speakers“, Kontakte zu pflegen.

New York City

Wohnen im Herzen der Stadt bedeutet auch, in den Genuss solcher Ausblicke zu kommen.

New York City

Downtown Manhatten ragt auf der anderen Uferseite des Hudson Rivers in den Himmel.

Freizeit wie ein New Yorker

In meiner Freizeit wollte ich dem echten New York so nah wie möglich kommen. Klar, die Sehenswürdigkeiten hatte man nach einiger Zeit gesehen, aber eins versichere ich euch, New York wird niemals langweilig.

Ein Spaziergang durch den Central Park, bummeln an der 5th Avenue, Kaffee trinken und quatschen mit Freunden auf der Upper West Side, Museumsbesuche, Eishockey-Spiele, Kinobesuche, Parties, ja sogar einen Besuch auf der New York Fashion Week – all das durfte ich in dieser unglaublichen Stadt erleben. Schnell wird man zu einem Insider und weiss, wo man wann sein muss.

Ausserdem ist New York ideal gelegen für kurze Trips. Während diesen sieben  Monaten war ich in Newport, in Boston, an der Yale University, an der Harvard University, in Philadelphia und in Washington. Alles praktisch mit dem Bus zu erreichen. Die Weihnachtsferien durfte ich bei einer Freundin aus meiner Klasse in Kanada verbringen. Somit sah ich auch noch Montreal, Ottawa und Québec City.

Vor meiner Rückkehr in die Schweiz reiste ich mit einer anderen Freundin aus St. Giles noch zehn Tage nach Miami. Dort unternahmen wir noch spontane Trips nach Orlando, Key West und in die Everglades.

Meine Tipps für New York City

  • Broadwayshow-Tickets entweder über die Schule oder über TKTS kaufen. Ein Ticket-Stand ist auf dem Times Square oder beim South Street Seapoint, wo es Broadway-Shows bis zu 60 – 70 % reduziert gibt.
  • Mit der Staten Island Ferry fahren, anstatt viel Geld für die Fähre zur Freiheitsstaue zu zahlen. Die Staten Island Ferry ist gratis, kein Anstehen, wundervoller Blick auf Downtown Manhattan und man fährt direkt an der Freiheitsstatue vorbei.
  • Öffentliche Vorlesungen und Kurse an der Columbia University besuchen. Die sind gratis, man profitiert sprachlich und intellektuell und pflegt Kontakte zu Native Speakers. Jeder kann daran teilnehmen. Die Termine und Anmeldung dazu findet man auf der Website der Columbia University.
  • Rockefeller anstatt Empire. Ich war bereits auf beiden Hochhäusern und versichere euch, dass die Aussicht auf dem Rockefeller viel besser ist, weil man das Empire und den Central Park sehen kann.
  • Woodbury Common Outlets für alle Shopping-Freaks. Ca. 40 min. von New York weg, aber gut mit dem Bus (vom Port Authority Terminal) erreichbar.
  • Unbedingt über die Brooklyn Bridge spazieren und dann die Aussicht von Brooklyn auf Manhattan geniessen. Überwältigend!
New York City

Besuch eines Wahrzeichens: die Brooklyn-Brücke.

Mein Sprachaufenthalt in New York City war ein voller Erfolg. Das Proficiency-Diplom habe ich dank der Unterstützung und Motivation meiner unglaublichen Lehrer bestanden. Ich habe Menschen aus der ganzen Welt getroffen, die zu meinen engsten Freunden wurden. Drei davon besuchten mich bereits in der Schweiz und im Sommer treffen wir uns in Amsterdam.

Diese sieben Monate haben mich und mein Leben so stark beeinflusst und verändert, wie ich es nie gedacht hätte. Für mich steht fest: Nach meinem Bachelor werde ich den Master auf jeden Fall in New York City absolvieren, denn der Gedanke, nie mehr in dieser unglaublichen Stadt zu wohnen, ist für mich unvorstellbar. Ich hatte das Glück, dank Boa Lingua, im Herzen von Manhattan zu leben – so zentral wie die meisten New Yorker nicht leben können. Und habe somit diese wahnsinnige Stadt so nah erlebt, wie ich es niemals zu träumen gewagt hätte.

New York, das mittlerweile zu meinem zweiten Zuhause geworden ist, nach sieben Monaten wieder verlassen zu müssen, war etwas vom Schwierigsten, was ich jemals tun musste, aber eines ist mir in dieser Zeit klar geworden:

You will never be completely at home again, because part of your heart will always be elsewhere. That is the price you pay for the richness of loving and knowing people in more than one place. (Miriam Adeney – Lehrerin und Schriftstellerin)

Nathalie

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Gastautor/in

Mein Name ist Nathalie Kläy, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Bern. Nach der Matura war mir klar, dass ich nicht sofort studieren will, sondern zuerst eine Weile im Ausland leben und ein bisschen was von der Welt sehen möchte, bevor ich mich wieder meiner Ausbildung widme. New York City stand für mich von Anfang an als Reiseziel fest, da ich diese Stadt schon immer geliebt habe. Diese sieben Monate haben mein Leben um so viel bereichert, dass ich diese Zeit niemals vergessen werde.

Gastautor/in

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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