Noosa: summer, sun and surf

Sprachaufenthalte weltweit

Erfahrungsberichte und Expertentipps

Noosa: summer, sun and surf

Ein Sprachaufenthalt gehörte nie zu meinem Plan. Eigentlich bewunderte ich diejenigen immer, die sich einfach für ein paar Monate von Freunden und Familie verabschiedeten und sich in ein unbekanntes Land aufmachten. Für mich selber konnte ich mir das nie vorstellen. Doch bekannterweise kommt erstens alles anders, und zweitens als man denkt. So fand ich mich im Frühjahr 2015 plötzlich im Büro von Boa Lingua wieder und liess mich zu meinem ungeplanten Sprachaufenthalt in Australien beraten. Down Under darum, weil’s da warm und sonnig ist. Dass ich nicht in eine Grossstadt wollte, war auch klar. Dazu brauche ich nicht auf die andere Seite des Planeten zu fliegen. So befanden wir Noosa als perfekt. Sommer, Sonne, Surfen.

Da der Advanced-Kurs in Noosa nicht mit meinen Reiseplänen für den Sommer kompatibel war, entschied ich mich für einen Standardkurs an der Lexis English in Noosa. So wurde das Visum beantragt und der Flug gebucht. Am 1. Oktober sass ich im Flugzeug Richtung Sommer.

Noosa Everglades

Noosa Everglades

Noosa ist ein Paradies auf Erden. Das war mein erster Eindruck – nachdem ich den Jetlag überwunden hatte. Am Main Beach tummeln sich die Touristen, Sprachschüler und diejenigen, die ihre ersten Versuche auf dem Surfbrett wagen. Auf dem Noosariver balancieren sich Stand-Up-Paddler durch die Wellen der Jetski und die Einheimischen angeln sich das Abendessen, das sie vor Ort auf den, in Australien überall zu findenden, öffentlichen Grillstellen zubereiten. Ob Weihnachten, Geburtstag oder Nationalfeiertag, „Barbie“ ist des Australiers liebste Beschäftigung. Mit Kind und Kegel. Und Hund natürlich. Denn irgendwie scheint in Down Under jeder einen Hund zu haben.

Im Noosa Nationalpark, gleich neben dem Main Beach, kann man traumhafte Strände wie Alexandria Bay, tolle Wellen zum Surfen und diverse Tiere entdecken. Mit etwas Glück sieht man auch mal eine Delfinschule vorbeiziehen oder einen vor sich hindösenden Koalabären. Oder man bummelt einfach der „Hasting Street“ entlang, wo sich diverse Shops, Cafés und Boutiquen befinden. Auch abends mangelt es nicht an Unterhaltungsmöglichkeiten: ob Kino, Bowling, Lasertag oder ein Sunsetcruise auf dem Noosa River, langweilig wird es nicht. Auch nicht zur späteren Stunde, wenn sich die Schüler im „Sogo“, „KB’s“ oder an einer der „Student Nights“ versammeln. Und wenn es einfach mal gemütlich sein soll, trifft man sich im „Lions Park“ zum gemeinsamen BBQ.

Alexandria Bay, Noosa

Alexandria Bay, Noosa

Zur Schule fuhr ich mit dem Fahrrad, wie zahlreiche andere Schüler auch. Da ich in Tewantin lebte, hatte ich den längsten und anstrengendsten Anfahrtsweg. Immerhin hatte ich damit ein tägliches Fitnessprogramm. Denn BBQ, Tim Tams (Australische „Guetzli“ mit hohem Suchtpotential) und Goon (Billigwein im Tetrapack) sind nicht gerade das, was man eine ausgewogene Ernährung nennt. Meine Klasse bestand, wie der Rest der Schülerschaft, vorwiegend aus Schweizern. Das verleitet natürlich dazu, sich in der Muttersprache zu unterhalten. Dabei darf man sich allerdings nicht erwischen lassen, sonst bekommt man als Strafe einen Aufsatz aufgebrummt. „English only“ auf dem ganzen Schulareal. Die Sprachschule Lexis English bietet neben den gebuchten Englischkursen zahlreiche Aktivitäten an. Von Sport wie einem kleinen Fussballturnier bis hin zu einem Kochkurs oder „Beer Tasting“, um dessen Leitung ein regelrechter Kampf unter den Herren des Lehrerkollegiums herrscht.

Fairy Pools im Noosa Nationalpark

Fairy Pools im Noosa Nationalpark

Die Atmosphäre an der Schule ist freundlich, fröhlich und entspannt. Wie fast überall in Down Under. Man lernt gern, wobei der Lernerfolg natürlich auch vom eigenen Engagement abhängt. Noosa ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Ostküste zu entdecken. Ob ein Wochenende in Brisbane, Byron Bay, Fraser Island oder, wie in meinen Fall, auf den Whitsundays – die Mitarbeiter des der Schule angeschlossenen Reisebüros tun ihr Bestes, um die Urlaubswünsche der Schüler Wirklichkeit werden zu lassen. Auch in Noosa selbst gibt es einiges zu sehen, wie beispielsweise die wunderschönen Noosa Everglades, die man vorzugsweise per Kanu oder Kajak erkundet.

Nach zwei Monaten fiel es mir bereits schwer, von Noosa, meiner Gastmutter und meinen neuen Freunden, Abschied zu nehmen. Aber neue Abenteuer warteten auf mich. In den folgenden Wochen arbeitete ich auf einer Pferdefarm irgendwo im Nirgendwo und bereiste den Süden von Australien. Neujahr in Sydney war eindrucksvoll, doch meine persönlichen Highlights waren K’Gari (Fraser Island) und Tasmanien. Natur pur und tausende unvergessliche Eindrücke und Geschichten.

In den vier Monaten in „Straya“ habe ich enorm viel gelernt. Auch über mich selber. Und ich hoffe, dass ich die positive Lebenseinstellung der Australier beibehalten und vielleicht auch ein kleines Stück weit in die Schweiz bringen kann. Ich bin wirklich froh, dass ich diesen Sprung ins kalte Wasser gewagt habe und kann es nur weiterempfehlen. Denn: „Life begins at the end of your comfort zone“.

Immer noch unschlüssig, ob du einen Sprachaufenthalt machen sollst?
Komm doch mal für eine Beratung vorbei. Wir finden bestimmt die passende Destination und Schule für dich.

Gastautor/in

Ich bin 21 Jahre alt, mache in meiner Freizeit gerne Sport und natürlich reise ich gerne. Für einen Sprachaufenthalt habe ich mich sehr spontan entschieden und bin sehr froh darüber.

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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