Oxford, alles andere als prüde

Sprachaufenthalte weltweit

Erfahrungsberichte und Expertentipps

Oxford, alles andere als prüde

Karte zentrieren
Verkehr
per Fahrrad
Transit

Mein Sprachaufenthalt in Oxford war eine unglaublich tolle Erfahrung, die ich keinesfalls missen möchte. Ich habe viel gesehen, bin ein bisschen rumgekommen, habe Leute kennen- und (British-)Englisch lieben gelernt. Wer zwei Wochen Spass und Yolo erleben möchte, sollte sich wohl eher nicht für Oxford entscheiden. Für alle, die ihr Englisch in einem Umfeld verbessern möchten, das auf dem ganzen Globus für seine ausserordentlichen akademischen Einrichtungen bekannt ist, ist Oxford sicher keine schlechte Adresse.

Was jetzt auf keinen Fall heissen soll, dass sich in Oxford nur prüde Frühpensionäre aufhalten, die sich nach der Schule zum gemeinsamen Lernen mit Tee und Scones verabreden. (Obwohl ich mich selbst zweimal zum Cream Tea habe hinreissen lassen. Schmeckt ausgezeichnet!) Wie in wahrscheinlich jeder englischen Stadt gibt’s hier an jeder Ecke ein Pub und dazwischen nochmals vier oder fünf, daneben gibt’s zahlreiche Bars und einige Clubs (zwei davon sind sogar gut).

Die Sündenmeile ist die Cowley Road, in der man sich am Samstagabend wie in der Copacabana wähnen mag. Leute aus aller Herren Länder, die Damen spärlich bekleidet. Wem das nicht genügt: London liegt für zirka elf Pfund eine Car-Stunde entfernt.

Oxford

Für alle, die ihr Englisch in einem Umfeld verbessern möchten, das auf dem ganzen Globus für seine ausserordentlichen akademischen Einrichtungen bekannt ist, ist Oxford sicher keine schlechte Adresse.

Mit meinen 21 Jahren bin ich an meiner Sprachschule in Oxford im oberen Durchschnitt. Das ist sehr angenehm, da man so immer mit Gleichaltrigen und -gesinnten zusammen sein kann, wenn man denn will.

Da es an meiner Schule keine fixen Kursstarts gibt, ändert sich die Zusammensetzung der Klassen wöchentlich, was natürlich Vor- und Nachteile hat. Glücklicherweise gibt es doch einige, die sich wie ich für einen längeren Sprachaufenthalt entschieden haben, sodass sich die allwöchentlichen Abschiede gut verkraften lassen. Meine Schule gefällt mir indes sehr gut. Die Lehrer sind sehr kompetent, zugänglich und humorvoll und die Klassen relativ klein (in der stärksten Klasse sind wir momentan zu fünft), sodass man gut auch individuelle Wünsche vorbringen kann.

Ich für meinen Teil habe in diesen zehn Wochen sehr profitieren können. Der Lernerfolg steht und fällt natürlich mit der Disziplin der Schüler. Wir sprechen auch in der Freizeit ausschliesslich Englisch (auch unter Schweizern). Deshalb der Yolo-Kommentar am Anfang. 😉

Die Schule bietet auch ein grosses Freizeitangebot. Täglich gibt es kostenlose Aktivitäten wie Sport, BBQs, Besichtigungen von Colleges, Punting auf der Themse, Golf, Pub-Quiz usw. und am Wochenende jeweils zwei (kostenpflichtige) Ausflüge in andere Städte. Oder man macht’s eben auf eigene Faust; so habe ich mit zwei Freunden Wimbledon besucht und einige Spiele schauen können.

Es gäbe natürlich noch einiges mehr zu berichten, aber wie immer beim Reisen gilt: Erlebt es selbst!

Gastautor/in

Ich bin Severin, 21 Jahre alt und studiere an der Uni Zürich. Ich habe mich entschieden, für zehn Wochen nach Oxford zu gehen, um hier mein Englisch zu verbessern.

Gastautor/in

Gastautor/in

Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

Weitere Posts von

HINTERLASSE DEINEN KOMMENTAR