Praktikum in Frankreich: zuerst das Vergnügen, dann die Arbeit

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Praktikum in Frankreich: zuerst das Vergnügen, dann die Arbeit

Als es um die Reservierung von meinem Sprachaufenthalt in Frankreich ging, bin ich auf workandstudy.ch auf das Thema Praktikum im Ausland gestossen. Dabei handelt es sich um eine Kombination von Sprachaufenthalt und einem Arbeitseinsatz in einem Unternehmen im Ausland.

Einen kleinen Aufwand musste ich für dieses Programm jedoch bereits im Vorfeld betreiben, da die Sprachschule vor Ort eine Bewerbung und einen Lebenslauf auf Französisch forderte. Ein Telefongespräch mit der Verantwortlichen der Schule folgte kurz darauf. Sie konnte so meine Französischkenntnisse einschätzen. Seit fünf Monaten arbeite ich nun an der Rezeption der Hotelkette Pierre et Vacances in Cannes.

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Begonnen habe ich jedoch an einer Sprachschule, in der ich vier Wochen Standardkurs und fünf zusätzliche Einzellektionen, die zur Vorbereitung auf mein Praktikum dienten, hatte. Die Schule ist eher klein und familiär. Sie besteht aus vier Schulzimmern und in den Niveauklassen sind durchschnittlich fünf Schüler.

Ein normaler Schultag begann morgens um 9 Uhr und beinhaltete verschiedene Unterrichtseinheiten wie z.B. „comprehension orale“ oder „grammaire“. Um 10.30 Uhr hatten wir eine 30-minütige Pause und um 12.30 Uhr wurden wir in den Feierabend entlassen. Die freien Nachmittage habe ich meistens mit den anderen Schülern am Strand verbracht, teilweise gab es aber auch Aktivitäten von der Schule, an denen wir teilnahmen. Jeweils zwei dieser Aktivitäten waren gratis, bei den restlichen mussten wir je nach Erlebnis bis zu 50 Euro bezahlen. Das Programm war jedoch extrem abwechslungsreich gestaltet: eine Führung der Parfümfabrik Fragonard in Grasse, Fallschirmspringen, ein Tagesausflug nach St. Tropez und eine Runde Lasertag sind nur wenige der unzähligen Erlebnisse…

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Am Montag, 19. August, hatte ich dann meinen ersten Arbeitstag an der Rezeption der Residenz Cannes Verrerie, wo ich herzlich empfangen wurde. Die ersten paar Tage waren ziemlich streng, da wir uns mitten in der Sommersaison befanden. Die Rezeptionistinnen hatten teilweise kaum Zeit, das System zu erklären, da alles schnell gehen musste, von Zeit zu Zeit hat sich das aber von selbst erledigt und ich habe mich schnell an den Alltag gewöhnt. Ich habe im Durchschnitt sieben Stunden pro Tag gearbeitet und hatte mein Wochenende jeweils am Dienstag und am Mittwoch. Meine Freizeit musste ich also etwas umplanen, was aber überhaupt kein Problem war. Ich hatte trotzdem noch immer Kontakt mit der Schule und konnte an Aktivitäten teilnehmen, falls es mein Arbeitsplan erlaubte.

In diesen zehn Wochen habe ich einiges an Erfahrungen gesammelt, fast die ganze Côte d’Azur gesehen und einen Einblick in die Welt der Hotellerie erhalten, was mir ausserordentlich gut gefallen hat!

Merci beaucoup pour ce temps magnifique!

Olivia

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