Meine Reise nach dem Sprachaufenthalt in Australien: unterwegs als Backpacker

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Meine Reise nach dem Sprachaufenthalt in Australien: unterwegs als Backpacker

Nach Sydney ging es weiter mit dem Ziel Cairns. Mein nächstes Highlight auf dem Weg dorthin waren die Whitsunday Islands.

Diese bestehen aus insgesamt 74 Inseln und lassen sich wunderbar mit einer der unzähligen Bootstouren erkunden, welche von Airline Beach aus starten. Ich entschied mich für eine zwei Tage / zwei Nächte Tour auf einem ehemaligen Rennsegelboot. Auf dem Weg zur Whitsunday Island, der grössten Insel der Whitsunday Islands, hielten wir an mehreren Schnorchel und Tauchspots, wo ich die faszinierende Unterwasserwelt Australiens zu sehen bekam. Bei der Whitsunday Island angekommen legte das Boot vor dem Whitehaven Beach an und ich konnte auf dem schneeweissen Strand teile der Insel erkunden. Der Sand dort ist so fein, dass dieser unter den Füssen quietsch, wenn man darüber läuft. An diesem Ort hat man das Gefühl, man sei im Paradies auf Erden, denn neben dem weissen Strand sieht man vor einem das kristallklare türkisblaue Meer. Ein Ort den ich am liebsten nie mehr verlassen hätte.

Auf dem Weg nach Cairns gab es noch einen weiteren Zwischenstopp, welchen ich nie mehr vergessen werde. Dieses Erlebnis gehört zu denen, welches ich meinen Urenkeln erzählen werde, sollte ich denn einmal welche haben. Kurz vor Cairns gibt es einen Ort mit dem Namen Mission Beach. Dieser Ort ist sozusagen das Skydive Mekka in Australien und auch mich zog es nach Mission Beach um meinen ersten Tandem Fallschirmsprung zu wagen. Gemeinsam mit mir waren noch weitere 6 Personen und die Tandemmaster in dem recht kleinen Flugzeug auf dem Weg auf 14‘000 Fuss also rund 4.3km Höhe. Auf der Ziel Höhe angekommen ging es ganz schnell. Die Tür des Flugzeuges wurde geöffnet und einer nach dem anderen Sprang mit seinem Tandemmaster aus dem Flugzeug. Ehrlichgesagt habe ich keine wirkliche Erinnerung mehr an die ersten 30 Sekunden des freien Falles. Der Körper wird so vom Adrenalin überschüttet, dass ich erst nach einer gewissen Zeit realisierte, was gerade geschieht. Leider war der gesamte Sprung nach etwas mehr als fünf Minuten Flug wieder vorbei und ich landete am Strand von Mission Beach. Ich bin mir aber sicher, dass dies nicht mein letzter Fallschirmsprung war.

In Cairns angekommen durfte ein Tagesausflug ans Great Barrier Reef natürlich nicht fehlen. Allerdings sind aufgrund des Massentourismus bereits recht grosse Teile des Riffes zerstört worden, was aber nicht heisst, dass es sich nicht lohnt, dass Riff zu besuchen. Von Cairns aus ging es mit dem Flugzeug weiter nach Darwin. Darwin selbst ist eher eine ruhige und relaxte Stadt ausgenommen vom Nachtleben, welche eher wenig zu bieten hat. Von Darwin aus kann man sich aber auf atemberaubende mehrtägige Touren begeben die in den Litchfield und Kakadu National Park führen. Dies ist wiederum eines meiner vielen Highlights in Australien, welches ich hervorheben möchte. Ich entschied mich für eine dreitägige Tour. Zuerst ging es zum Litchfield, wo ich mich an verschiedenen Stellen in den kühlen Wasserfällen abkühlen konnte. Am Morgen des zweiten Tages erreichten wir den Kakadu National Park. Die Tier und Pflanzenwelt im National Park ist einfach umwerfen, neben diversen Vögeln, Schlangen und Krokodilen, trifft man auch auf Wallabys oder Dingos. Der Park ist berühmt wegen seinen Felsmalereien, welche von den Ureinwohnern angefertigt wurden und nicht zuletzt wegen dem riesigen Wasserfalls mit dem Namen Jim Jim Falls.

Von Darwin aus, wo die Tour endete ging es weiter nach Alice Springs der Stadt im Zentrum von Australien und Ausgangspunkt für Touren zum Uluru, einem der Wahrzeichen Australiens. Es ist eigentlich nur ein Berg in mitten des australischen Outback’s doch die Bedeutung für die Aborigines macht den Ort zu einem sehr speziellen Ort, was ihn wiederum zu einem „must see“ macht. Das Highlight für uns Touristen ist sicherlich der Sonnenuntergang oder Aufgang am Berg mitzuerleben. Zu meinem Pech spielte das Wetter beim Sonnenuntergang nicht mit und somit erlebte ich das faszinierende Farbenspektakel erst beim Sonnenaufgang am darauffolgenden Tag aus der Entfernung, da wir bereits auf dem Weg zu den Olgas waren, eine Bergformation in der Nähe des Uluru’s. Nichts desto trotz war dies wiederum einen Anblick, welchen ich nie mehr vergessen werde.

Zum Schluss meiner Reise zog es mich nochmals nach Sydney, wo ich meine Reise durch Australien nochmals Review passieren liess, bevor es wieder zurück in die Schweiz ging.

Gastautor/in

Nach seinem Sprachaufenthalt in Perth ist Sandro einmal rund um Australien gereist. Nachdem ich auf sein Harlem Shake Video am Strand von Perth sowie seinen persönlichen Blog aufmerksam geworden bin, habe ich Sandro angeboten, seine Erfahrungen auch auf dem Boa Lingua Blog zu teilen.

Rahel Stössel

Rahel Stössel

Nach Sprachaufenthalten in Auckland, Vancouver und Nizza kümmert sich Rahel nun um alle Social-Media-Aktivitäten von Boa Lingua. Auch in ihrer Freizeit reist sie gerne, um die Welt zu entdecken und neue Sprachen zu lernen.

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