Reisen und Sprachenlernen: Meine vier Wochen in Ecuador

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Reisen und Sprachenlernen: Meine vier Wochen in Ecuador

Ecuador entdecken beim Reisen und Sprachenlernen - kein Problem mit dem «Travelling Classroom»

Ecuador entdecken beim Reisen und Sprachenlernen – kein Problem mit dem «Travelling Classroom»

Bereits gehört mein Abenteuer «Travelling Classroom» der Vergangenheit an. Die 30 Tage Reisen und Sprachenlernen vergingen wie im Flug. Ecuador war die perfekte Destination, um einen neuen Kontinent zu entdecken. Ich habe in diesen vier Wochen extrem viel Neues entdeckt und gelernt. Es gab herausfordernde Momente, an denen ich mir gewünscht hätte, dass ich doch schon bessere Spanischkenntnisse gehabt hätte. Doch insgesamt war das «Travelling Classroom»-Programm eine supertolle Erfahrung!

 

Alle vier Destinationen haben mir einen neuen und anderen Einblick in die lateinamerikanische Kultur gegeben: In Quito habe ich das moderne Stadtleben entdeckt. Der Amazonas war Abenteuer pur und bot die volle Dschungel-Action. Manta, eine Hafenstadt mit fast keinen Touristen, zeigte die authentische Seite von Ecuador. Und Montañita, das Backpacker-, Surfer- und Partydorf, vollendete die Erfahrung «Travelling Classroom».

Ob Strand oder Grossstadt: In Ecuador gibt's für jeden Geschmack die richtige Destination

Ob Strand oder Grossstadt: In Ecuador gibt’s für jeden Geschmack die richtige Destination

Rückblick

Sprachliche Fortschritte

Ich habe mir vor meiner Abreise das Ziel gesetzt, dass ich nach den vier Wochen Teil einer Konversation in Spanisch sein kann. Habe ich dieses Level erreicht? Jein. Ich bin definitiv noch kein Spanisch-Experte. Primär fehlt mir das Vokabular, was es für mich extrem schwierig macht, zu sprechen. Auch sprechen die Leute auf der Strasse viel schneller als die Lehrer in der Schule. Und trotz diesen Hürden: Ja, ich kann zu einer Konversation in Spanisch beitragen – sei es im Supermarkt, beim Frisör oder am Flughafen. Der Sprachunterricht hat mir Sicherheit gegeben, mich alleine in spanischsprechenden Gebieten zu bewegen. Reisen geht nun deutlich einfacher.

Um meine Spanischkenntnisse auch weiter zu verbessern, sind diese zwei Wege unausweichlich:

  • Praxis – je mehr man eine Sprache hört und spricht, desto fliessender wird man
  • Vokabular – ich muss mich zu Hause regelmässig hinsetzen und mein Vokabular aufbessern

Residenz oder Familie?

Es hängt extrem von der Typ Person ab, ob eine Gastfamilie oder eine Studentenresidenz die richtige Unterkunft darstellt. Ich persönlich bin ein Residenz-Typ, da ich gerne komplett unabhängig bin und auch gerne selber koche. Auf der anderen Seite muss man auf die Vorzüge der Gastfamilie verzichten: Ein familiäres Umfeld und dass man schnellere Sprachfortschritte macht.

Ecuador als Land

Die Menschen in Ecuador – Spanischlehrer inklusive – reden nur wenig Englisch. Durch das Gelernte an der Sprachschule fühlt man sich aber schnell wohl und sicher. Mir ist auch oft aufgefallen, dass die Ecuadorianer eine Passion für Fussball haben. Die jungen Leute in Ecuador sind weltoffen und sehr interessiert an neuen Kulturen und Sprachen. Es herrscht eine wirklich lebensfrohe Atmosphäre!

Nutze jede Gelegenheit, um dein Spanisch aktiv anzuwenden. So z.B. beim Marktbesuch.

Nutze jede Gelegenheit, um dein Spanisch aktiv anzuwenden. So z.B. beim Marktbesuch.

Learnings und Tipps

Ich habe gelernt, dass es insbesondere beim «Travelling Classroom» wichtig ist, spontan und offen zu sein. Das Programm ist nicht immer zu 100 Prozent fix und deshalb sollte man mit einer offenen Haltung dem Sprachaufenthalt gegenübertreten. Geht man mit zu festen Erwartungen ins Ausland, kann man schnell enttäuscht werden. Ich habe jede neue Destination mit einer gewissen Neugier und Offenheit entdeckt. Ich habe das geschätzt, was ich hatte. Kein warmes Wasser in der Dusche? Immerhin habe ich überhaupt eine Dusche.

Ebenfalls empfehlen kann ich, die Konversationen auf Spanisch anstatt auf Englisch zu starten. Schon nach wenigen Tagen beherrscht man grundlegende Wörter und Sätze, mit denen man auf eine Person zugehen kann. Durch das aktive Anwenden lernt man eine Sprache am schnellsten.

Ausblick

Die meisten Sprachschüler, die ich während meiner Zeit in Ecuador kennengelernt habe, nutzten den Spanischunterricht als Sprungbrett für ihre weiteren Abenteuer in Südamerika. Für viele ist Galapagos ein fester Bestandteil der Reise. Viele Reisende besuchen auch noch weitere Länder, wie zum Beispiel Kolumbien, Bolivien und Peru, inklusive der Ruinenstadt «Machu Picchu». Auch ich werde mich nun auf die Weiterreise nach Peru begeben, um meine gelernten Sprachkenntnisse beim Reisen in die Praxis umsetzen zu können. 

 

Joris berichtet auf unserem Blog in regelmässigen Abständen von seinen Erlebnissen im Rahmen des «Travelling Classrooms» in Ecuador. Bisher erschienen sind die folgenden Artikel:

Südamerika entdecken per «Travelling Classroom»

Anreise nach Ecuador: Meine Erfahrungen

Spanischunterricht im Dschungel

«Travelling Classroom»: Top 5 Aktivitäten

Ein typischer Tag in Montañita

 

Gastautor/in

Ich bin Joris, 22 Jahre alt und wie viele unter uns, liebe ich es zu reisen. Ich habe bisher schon drei Sprachaufenthalte gemacht – in Cambridge, New York und Hawaii. In Zusammenarbeit mit Boa Lingua habe ich 2014 als «Der New Yorker» einen Monat lang über meine Erlebnisse in der Millionenstadt New York berichtet – eine unvergessliche Erfahrung. Auf der Suche nach neuen Abenteuern entdecke ich nun einen neuen Kontinent: Südamerika.

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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