Ein Schweizer Banker in Buenos Aires

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Erfahrungsberichte und Expertentipps

Ein Schweizer Banker in Buenos Aires

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Stephan hat aus beruflichen Gründen einen dreimonatigen Sprachaufenthalt in Argentinien gemacht und etwas mehr als zwei Jahre bei der Südamerika-Abteilung von UBS gearbeitet.

Für den täglichen Umgang mit Kunden war es enorm wichtig, dass ich Spanisch spreche. Durch den Sprachaufenthalt in Buenos Aires konnte ich nicht nur Spanisch lernen, sondern gleichzeitig auch einen Teil der lateinamerikanischen Kultur kennenlernen. Beides war sehr wertvoll für meine Arbeit. Nach dem Sprachaufenthalt arbeitete ich während zwei Monaten in Lima und konnte das Gelernte gleich anwenden. Nun bin ich zurück in der Schweiz und beginne im September mein Wirtschaftsstudium in St. Gallen.

Auslandsaufenthalt Argentinien Erfahrung

Polo-Tag auf der Estancia La Martina (Gründerfamilie der Kleidermarke La Martina lebt hier). Tag war organisiert von der Sprachschule.

Welche Vorteile konntest du nebst deinen Sprachkenntnissen aus dem Auslandsaufenthalt mitnehmen?
Ich habe bei einer Gastfamilie gewohnt. Durch sie konnte ich am „argentinischen Leben“ teilhaben. Ich würde jedem empfehlen, bei einer Gastfamilie zu wohnen und nicht in einem Studentenheim. Ich habe so die kulturellen Unterschiede täglich hautnah miterlebt und enorm viel bei den Tischgesprächen über Land und Leute gelernt. Ich habe „Locals“ kennengelernt, mit denen ich heute noch regelmässig Kontakt habe. Die Schweiz besser schätzen gelernt. Argentinien ist ein Land mit riesigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen. Die Korruption grassiert und darüber hinaus ist das Land schlecht regiert. Mit eigenen Augen Armut, einen nicht funktionierenden ÖV, schlechte Infrastruktur (tagelanger Stromausfall) etc. zu sehen, war sehr prägend.

Auslandsaufenthalt Argentinien Erfahrung

Ich habe mich beim Tango-Tanzen im berühmten Viertel La Boca versucht

Nenne drei Erfahrungen oder Erlebnisse, die dir am besten gefallen haben.
Das Wohnen bei einer Gastfamilie. Die Schule hatte ein umfangreiches Angebot an Freizeitaktivitäten. Am besten hat mir das Polospielen auf einer Estancia (Ranch) ausserhalb von Buenos Aires gefallen. Der Besuch eines Fussballspiels von River Plate. Der Besuch des Nationalmannschaftsspiels (Polo) Argentinien – Südafrika. Allgemein die Mentalität. Obwohl der Lebensstandard tiefer ist als bei uns, geniessen die Leute das Leben mehr. Es wird bewusster gelebt und die kleinen Dinge werden geschätzt.

Wem würdest du einen Auslandsaufenthalt, wie du ihn gemacht hast, empfehlen?
Ich bin überzeugt, dass eine Sprache nur perfekt gelernt werden kann, wenn man sie vor Ort, dort wo sie gesprochen und gelebt wird, studiert. Daher würde ich jedem, der eine Fremdsprache perfekt lernen und gleichzeitig die mit der Sprache verbundene Kultur kennenlernen möchte, einen Sprachaufenthalt empfehlen.

Wie hast du dich auf den Sprachaufenthalt vorbereitet?
Ich habe mir in der Schweiz eine gute Basis gelegt, um in Argentinien optimal profitieren zu können. Wenn man bereits weiss, wie man ein Verb konjugiert, wie man einen Satz bildet etc., spart dies wertvolle Zeit und man kann sich schneller dem intensiveren Studium der Sprache zuwenden. Ich denke, das Niveau A2 sollte als Vorbereitung in der Schweiz erreicht werden. Durch meine berufliche Tätigkeit hatte ich die Möglichkeit, mich bereits vor der Reise mit gebürtigen Argentiniern auszutauschen. Die gegebenen Tricks erleichterten mir den Einstieg im Land enorm. Zu viel Vorbereitung muss dann aber auch nicht sein. Ein Sprachaufenthalt ist auch ein Abenteuer und man erhält von der Schule und der Gastfamilie direkt vor Ort aus erster Hand die wichtigsten Informationen.

Auslandsaufenthalt Argentinien Erfahrung

Ich im Polo-Tor vor dem Länderspiel Argentinien gegen Südafrika

Würdest du wieder einen Sprachaufenthalt machen? Welche Destination bzw. Sprachen würden dich reizen?
Einen Sprachaufenthalt würde ich sofort wieder machen. Wahrscheinlich nochmals in Südamerika. Meine Spanischkenntnisse zu perfektionieren steht weit oben auf meiner Wunschliste.

Wie lange hast du gebraucht, um dich an die Mentalität und Kultur zu gewöhnen?
Die ersten 1-2 Wochen waren sicher etwas holprig. Man gewöhnt sich jedoch schnell an die neuen Umstände. Man muss nur im Kopf bereit sein, sich auf eine neue Kultur einzulassen und sich bewusst sein, dass es überall auf der Welt schwierig wird, wenn man den Standard, den man von der Schweiz kennt, voraussetzt und verlangt. Sei das in der Schule, Gastfamilie oder im täglichen Leben.

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