Spanisch lernen in Kolumbien

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Spanisch lernen in Kolumbien

Gleich von Beginn weg faszinierte mich Kolumbien. Der Anflug nach Bogota mit Aussicht auf die kolumbianischen Alpen – die Anden – war gigantisch! 2600 Meter über dem Meeresspiegel klingt im Reiseführer eigentlich nicht wahnsinnig spannend, doch als ich im Flugzeug die Aussicht sah, war ich gleich Feuer und Flamme… und es sollte nicht aufhören.

Bienvenida en Bogota

Senora Gomez führte mich sogleich in die herzliche kolumbianische Gastfreundschaft ein. Den organisierten Flughafentransfer hat mir Boa Lingua empfohlen und ich war froh, dass ich ihn gebucht habe. Trotz des Reise-Adrenalins hatte mich der Flug ziemlich müde gemacht. Senora Gomez, meine Gastmutter, empfing mich dann mit einem herzlichen „Bienvenida“ und wir fuhren mit dem Taxi zu meinem neuen zu Hause für die nächsten 2 Wochen.

Das Wohnviertel war hübsch, nicht ganz so modern wie bei uns aber doch viel schöner als ich mir das vorgestellt hatte. Mein Einzelzimmer war klein aber sehr sauber wie auch die Toilette und Dusche. Senora Gomez überflutete mich vom ersten Tag an mit spanischen Wörtern und trotz der Müdigkeit, die ich noch ein paar Tage in den Knochen spürte, war das eine super Methode gleich die ersten Begriffe zu lernen.

Meine Sprachschule in der Altstadt

Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen brachte mich Senora Gomez zur Schule und zeigte mir, wie man die öffentlichen Verkehrsmittel – den TransMilenio – benutzen musste. Klein aber fein – die Sprachschule in Bogota befand sich inmitten der Altstadt. Boa Lingua hatte mir nicht zu viel versprochen. Das International House liegt super zentral in der Altstadt, in La Candelaria, und inmitten vieler Sehenswürdigkeiten. Aber nicht nur der Standort passte mir. Die Lehrer unterrichteten sehr kompetent, auch wenn ich mich manchmal über die Hausaufgaben ärgerte – es gab ja auch sonst noch so viel zu entdecken in Bogota!

Jedes Stück Kolumbien das ich entdeckte, entfachte neue Flammen in mir!

Nach der Schule machte sich unsere Schulklasse meist gemeinsam auf zu einem typisch kolumbianischen Mittagessen gleich um die Ecke. Die Arepas (runde Maisfladen mit verschiedenen Füllungen) haben es mir besonders angetan. Aber auch der kolumbianische Verschnitt von Starbucks „Juan Valdez“ wuchs mir sogleich ans Herz. Schon beim Gedanken an einen „Cafe con Lechee“ mit einem „Palito de queso“ läuft mir nach wie vor das Wasser im Mund zusammen!

In der kurzen aber sehr intensiven Schulzeit lernte ich sehr viel und war froh, dass ich meine Spanisch-Grundkenntnisse auf meiner anschliessenden Reise durch Kolumbien gleich anwenden und erweitern konnte.

Das Feuer brennt noch immer, Kolumbien ich komme wieder!

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michele

Sizilianische Wurzeln, in der Schweiz aufgewachsen, in Hamburg studiert, in Berlin verliebt, in Tschechien geheiratet und in Italien dreimal Papi geworden. Wenn ich nicht koche, fahre ich am liebsten Velo oder musiziere.

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