Sprachaufenthalt Brisbane

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Sprachaufenthalt Brisbane

Während drei Monaten absolvierte Mirjam Zimmermann einen Sprachaufenthalt in Australien. In Brisbane erlebte sie den Schulalltag zusammen mit anderen Sprachreisenden. Die Lehrer waren sehr sympathisch und motiviert. Zudem lernte Mirjam viele Leute aus der ganzen Welt kennen.

Ein typischer Tag in der Sprachschule
Australien ist ein Muss für jeden Reisefreak. Ich entschied mich für die Stadt Brisbane, in welcher ich einen dreimonatigen Sprachkurs besuchte. Jeder Tag begann für mich um sieben Uhr morgens. Nach einem kurzen Frühstück und einem Smalltalk mit meiner Gastmutter machte ich mich auf den Weg in Richtung Schule. Zu Fuss hatte ich etwa 10 Minuten bis zur Bushaltestelle. Mit dem Bus brauchte ich  30 – 45 Minuten bis in die Stadt. Der Unterricht in der bekannten Langports Language School begann immer um neun Uhr. Jeden Tag als ich die Sprachschule in Brisbane betrat, fühlte ich mich sehr wohl und motiviert etwas zu lernen. Das Verhältnis zu den Lehrern war sehr freundschaftlich. Wir waren 10 Studenten in unserer Klasse. Sechs von der Schweiz, zwei von Korea, einer von Deutschland und einer von Liechtenstein. Mit unserer Vormittags-Lehrerin absolvierten wir viele mündliche Ünungen. In verschiedenen Zweier- oder Vierergruppen bereiteten wir uns auf die mündliche Prüfung vor. Über den Mittag trafen sich alle Studenten der gesamten Schule zum Essen, Reden oder Lernen im obersten Geschoss, welches zu einem Lunchraum umgebaut wurde. Bei schönem Wetter bestand auch die Möglichkeit, dass man es sich auf dem Dach des Hauses gemütlich machte.

Am Nachmittag hatten wir immer eine andere Lehrerin. Mit ihr wurden die anderen Aufgabenbereiche wie etwa das Schriftliche oder das Hörverständniss angeschaut. In der letzten Lektion machten wir meistens noch ein Ratespiel, in welchem die Themen vom vergangenen Tag nochmals repetiert wurden.

Nach dem Unterricht relaxen
Nach der Schule begann der lockerere Teil des Tages. Man traf sich zum Fussball oder Voleyball spielen, zum Shoppen, zum Eis essen oder zum gemütlichen Feierabendbier. Jeden Donnerstag wurde von der Schule auch noch eine Pubnight organisiert. An anderen Tagen ging ich nach der Schule mit dem Bus wieder nach Hause. Bei meinen Gasteltern gab es immer um halb sieben Uhr zu Essen. Danach hatten wir zum Teil noch lange Gespräche oder schauten TV. Natürlich musste ich auch hin und wieder Hausaufgaben machen. Auch da konnte ich meine Gasteltern immer fragen, wenn ich nicht mehr weiter kam. Ich war sehr gerne bei ihnen. Sie waren sehr liebenswerte Menschen, die mich sofort in ihrer Mitte aufgenommen haben. So flogen die Tage dahin und und ehe ich mich versah, waren diese drei Monate meines Sprachaufenthalts in Brisbane leider auch schon vorüber. Ich genoss meine Zeit in Brisbane und würde das Land, die Stadt und vorallem auch die Schule jedem und jeder weiterempfehlen.

michele

Sizilianische Wurzeln, in der Schweiz aufgewachsen, in Hamburg studiert, in Berlin verliebt, in Tschechien geheiratet und in Italien dreimal Papi geworden. Wenn ich nicht koche, fahre ich am liebsten Velo oder musiziere.

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