Sprachaufenthalt in Cartagena: ¡Qué rico país, Colombia!

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Sprachaufenthalt in Cartagena: ¡Qué rico país, Colombia!

Mein Sprachaufenthalt in Cartagena startete Ende Februar und ich war unheimlich froh, der schweizerischen Kälte entfliehen zu können! Am Flughafen angekommen erwartete mich spät abends die erste Überraschung: Meine Gastmutter Alicia kam mich spontan abholen. In meinem neuen Zuhause fühlte ich mich von Anfang an sehr wohl und meine zwei Gastschwestern sind spitze.

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Die Lage der Sprachschule Centro Catalina in der historischen Altstadt ist alleine schon ein Highlight und lädt zum Verweilen ein. Während meinen sechs Wochen im Centro Catalina hatte ich praktisch bei allen Lehrern Unterricht. Alle sind sehr kompetent und haben mir einige Male einen heissen Kopf beschert. Durch den spannenden Unterricht mit einer Mischung zwischen Gesprächen, Geschichten, Videos und Grammatik habe ich mein Spanisch echt gut aufgebessert und die Kultur Kolumbiens kennengelernt. Eine Gastfamilie als Unterkunft kann ich nur weiterempfehlen. Sie haben mich, ganz kolumbianisch, allen Bekannten vorgestellt und wir verbrachten eine tolle Zeit zusammen.

Cartagena

Typisch kolumbianische Küche in der Schule

An den Wochenenden war immer etwas los. Meistens haben wir an den Trips teilgenommen, die von der Schule aus organisiert wurden (echt coole Ausflüge nach Santa Marta, Taganga, Playa Blanca etc.!) oder wir haben die Tage in der Stadt verbracht, gingen im Meer baden und haben das Nachtleben entdeckt.

Ein echtes Abenteuer für mich war der 5-Tages-Trekking-Trip zur Ciudad Perdida (verlorene Stadt) in der Sierra Nevada von Santa Marta. Wir waren sechs Mädels von der Schule, unser Lehrer Jorge und unser Guide José. Ich hatte mir meine Osterferien etwas entspannter vorgestellt, aber war wohl nix! Der Weg war vor allem zu Beginn richtig anstrengend und raubte uns die allerletzten Kräfte. Die Woche bleibt aber unvergesslich, weil es keinen Tag im Dschungel ohne Schimpfwörter, einem Bad in Bergbächen, tollen Erlebnissen und Kartenspielen gab. Plus die Ruinen der verlorenen Stadt liessen einen sowieso die ganzen Strapazen vergessen!

Cartagena

Vor dem Castillo San Felipe in Cartagena

Cartagena

Ciudad Perdida!

Cartagena

Sozialprojekt in Medellín

Cartagena

Fussball: Kolumbien vs. Bolivien

Cartagena

Playa Blanca

Nach meinem Sprachaufenthalt habe ich noch zwei Monate Reisen angehängt. Kolumbien hat so viel an Kultur und unterschiedliche Regionen zu bieten, dass ich es jedem mit leuchtenden Augen anraten kann. Bis jetzt habe ich zum Beispiel einige Tage in einem Sozialprojekt in Medellín mitgeholfen, die Bergregion von Santander mit den tollen Kolonialstädtchen entdeckt und jeglichen Outdoorsport ausprobiert. ¡Qué chevere („cool”) es Colombia! Mich hat’s gepackt und ihr Werbeslogan Colombia, el riesgo es que te quieras quedar (the only risk is wanting to stay) trifft definitiv zu.

Und auch noch eineinhalb Jahre später denke ich gerne an meine Zeit in Cartagena und allgemein in Südamerika zurück. Bei diesem Gesprächsthema kann ich mich dann kaum zurückhalten; Beweis genug, dass es wohl DIE Reise meines Lebens war.

Und ein Hoch auf Boa Lingua: Als ich kurzfristig meine Unterkunft wechseln wollte, haben sie mir alles problemlos und umgehend organisiert.

Jessica

Gastautor/in

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