Sprachaufenthalt in den USA: 10 Nationalparks, die du nicht verpassen darfst

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Sprachaufenthalt in den USA: 10 Nationalparks, die du nicht verpassen darfst

Seit Jahrhunderten ziehen die unendlichen Weiten Amerikas Entdecker, Schriftsteller und Künstler aus aller Welt in ihren Bann. Doch der Reichtum der Nationalparks beschränkt sich nicht nur auf Naturschätze und atemberaubende Landschaften. Auch das historische Erbe der ersten amerikanischen Nationalparks ist beachtlich. Die Parks, damals von den Indianern Amerikas bewohnt und dann von den ersten Pionieren entdeckt, waren Schauplatz vieler wichtiger Ereignisse in der Geschichte Nordamerikas und der Welt. Wusstest du zum Beispiel, dass die Idee für einen Nationalpark im Jahr 1832 in den USA aufkam? 40 Jahre später wurde der erste Nationalpark der Welt geschaffen. Hier erfährst du, welchen der zehn vorgestellten Nationalparks du während deinem Sprachaufenthalt in den USA nicht verpassen darfst!

Yellowstone-Nationalpark, Wyoming

Ja genau – der Yellowstone-Nationalpark war der erste der Welt! Diese Ehre hat er sich verdient, denn er ist ein wirklich einzigartiger Ort. Der Park beherbergt beinahe 150 Geysire und 3000 heisse Quellen und ist somit das grösste geothermische Gebiet der Erde. Die Farben der heissen «Pools» können sich mit den fantasievollsten Künstlern messen und reichen von marineblau über türkis bis zu grün und orange. Sogar in den Dämpfen spiegeln sich die Farben! Und als ob das noch nicht genug wäre, ist die Tier- und Pflanzenwelt einfach spektakulär. Sehr wahrscheinlich wirst du hier Bisons, Wapitis und Bären sehen. All dies in einer atemberaubenden Landschaft voller Berge, Canyons und Wasserfälle!

Die Grand Prismatic Spring im Yellowstone-Nationalpark

Die Grand Prismatic Spring im Yellowstone-Nationalpark

Das Death Valley ist einer der heissesten Orte unserer Erde

Das Death Valley ist einer der heissesten Orte unserer Erde.

Yosemite-Nationalpark, Kalifornien

Der Yosemite-Nationalpark ist von San Francisco aus leicht zu erreichen und einer der meistbesuchten Parks der USA. Wenn du für einen Sprachaufenthalt an der Westküste der USA bist, darfst du dieses grossartige Naturschauspiel keinesfalls verpassen. Die Eiszeit und die jahrelange Erwärmung haben eine atemberaubende Landschaft geschaffen. Der für seine Wälder mit riesigen Sequoias bekannte Park bietet viele weitere Attraktionen, wie Wasserfälle, zerklüftete Gipfel und imposante Granitblöcke.

Death-Valley-Nationalpark, Kalifornien und Nevada

Der grösste Nationalpark der USA bezaubert und ist sehr beeindruckend. Einst war die Gegend von einem See bedeckt. Als dieser austrocknete, entstand ein Wüstengebiet mit rissigem Boden und Dünen in unglaublichen Farben. Aufgepasst: Dies ist eine der trockensten Gegenden der Erde und die Temperaturen erreichen regelmässig 50 Grad!

Sequoia-Nationalpark, Kalifornien

Der nicht weit von Los Angeles entfernt gelegene Sequoia-Nationalpark beherbergt einige der grössten Bäume der Erde (und sogar DEN grössten Baum der Welt). Hunderte Wege führen zwischen den Naturriesen hindurch. Der Park wird überragt vom Mount Whitney, dem höchsten Berg der USA (Alaska ausgenommen).

Grand-Canyon-Nationalpark, Arizona

Der Grand-Canyon ist zweifellos einer der beliebtesten Nationalparks der Welt und oftmals das Symbol für den amerikanischen Westen schlechthin – und dies zu Recht. Der Ausdruck «den Atem rauben» passt perfekt, wenn man sich zum ersten Mal (und auch zum zweiten Mal, glaubt mir!) dem Abgrund nähert. Die kurvige, durch den Wald führende Strasse, auf der du den Park erreichst, lässt nicht erahnen, was dich erwartet – plötzlich befindest du dich am Rand dieses gigantischen, bunten Canyons, über dem riesige Kondore schweben! Am schönsten präsentiert sich dieses Weltnaturwunder bei Sonnenauf- und -untergang oder während eines Gewitters. Wenn du zum Grand Canyon reisst, empfehle ich auch einen Ausflug ins Monument Valley. Dies ist zwar kein Nationalpark, aber dieses Indianerreservat ist genauso spektakulär.

Den Grand-Canyon auf ein Bild zu bringen, ist gar nicht so einfach

Den Grand-Canyon auf ein Bild zu bringen, ist gar nicht so einfach

Der Lake McDonald liegt im Glacier-Nationalpark

Der Lake McDonald liegt im Glacier-Nationalpark

Glacier-Nationalpark, Montana

Seine Lage beidseits der Grenze zwischen den USA und Kanada macht diesen Park einzigartig. Sowohl während eines Sprachaufenthaltes in Calgary als auch in Kelowna kannst du ihn einfach besuchen. Als einziger Park wird er von zwei Ländern gemeinsam verwaltet. Sein Name lässt die Existenz von Gletschern erahnen, aber leider schrumpfen diese stark und dürften innert 30 Jahren verschwunden sein. Der Park hat allerdings noch weitere Attraktionen zu bieten, etwa 762 Bergseen, prächtige zerklüftete Gipfel, zahlreiche Wasserfälle und eine spektakuläre Fauna und Flora.

Everglades-Nationalpark, Florida

Im Osten der USA liegt der Everglades-Nationalpark, der von Miami aus einfach besucht werden kann. Auch wenn die Landschaften nicht die beeindruckendsten Floridas sind, so lohnen die verschiedenen Ökosysteme des Parks doch unbedingt einen Besuch. Das subtropische Klima ermöglicht das Zusammenleben von Alligatoren, Seekühen, Pumas und Panthern in den Mangroven, Dschungeln und Prärien – nicht zu vergessen die 200 Fisch-, 350 Vogel- und 120 Baumarten.

Acadia-Nationalpark, Maine

Führt dich dein Sprachaufenthalt in den USA nach Boston, New York oder auch Montreal, so kannst du an einem Wochenende den Acadia-Nationalpark besuchen. Dessen zerklüftete Küste, felsige Inseln und kleine windgeschützte Buchten erinnern an Kanada und bieten einen Vorgeschmack auf den hohen Norden. Vielleicht siehst du sogar Wale! Im Herbst präsentiert sich der Park am schönsten, wenn er in tausend Farben erstrahlt.

Hawai’i-Volcanoes-Nationalpark, Hawaii

Verlassen wir das Festland der USA und lernen wir eine der aktivsten vulkanischen Gegenden der Welt kennen – natürlich in Hawaii. Zum Hawai’i-Volcanoes-Nationalpark gehören zwei aktive Vulkane, deren Aktivität deutlich sichtbar ist: Schwefelemissionen, Lavatunnel und Krater erwarten dich. Gemäss hawaiianischer Legende lebt im Krater Halema’uma’u die Feuergöttin Pele.

Der Hawai'i Volcanoes-Nationapark gehört seit 1987 zum UNESCO Weltnaturerbe

Der Hawai’i Volcanoes-Nationapark gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltnaturerbe

Der Denali ist mit 6190 Metern Höhe der höchste Berg Nordamerikas

Der Denali ist mit 6190 Metern Höhe der höchste Berg Nordamerikas

Denali-Nationalpark, Alaska

Und falls dir bei der Erkundung der Vulkane auf Hawaii etwas zu heiss geworden ist, so erfrischst du dich am besten auf einem kleinen Ausflug nach Alaska! Die (ziemlich) lange Reise bis zur «letzten Grenze» lohnt sich, und wenn du für einen Sprachaufenthalt im Westen Kanadas, zum Beispiel in Vancouver, bist, dann ist es gar nicht so weit. Der Denali-Nationalpark verdankt seinen Namen dem Berg Denali (alias Mount McKinley), dem mit 6190 Metern höchsten Gipfel der USA. Dieser imposante, von ewigem Schnee bedeckte Gipfel überragt eines der wildesten Gebiete der USA. Damit seine scheuen Bewohner, wie Elche, Karibus, Grizzlies und Wölfe, nicht gestört werden, durchquert nur eine Strasse den Park. Den Wonder Lake, in dem sich der «Grosse Denali» bei schönem Wetter spiegelt, darfst du ja nicht verpassen.

Von Kalifornien über Maine bis Alaska und Hawaii sind die amerikanischen Nationalparks Ausdruck der Pracht sowie des Geschichts- und Naturreichtums der USA. Auch wenn du fasziniert bist von den Wolkenkratzern in New York oder Los Angeles – verlasse die Stadt für ein Wochenende oder eine Woche und erkunde die grössten Wunder dieses Landes der Entdecker. Es wird dich immer wieder aufs Neue überraschen.

Zieht es dich ebenfalls in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Dann entdecke alle Sprachaufenthalte «made in USA».

Gastautor/in

Mit mehr als 10 Jahren Erfahrungen im Bereich Sprachaufenthalte, arbeitet Elinor mit Boa Lingua zusammen, um ihren Reisevirus weiterzuverbreiten.

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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