Sprachaufenthalt in Vancouver

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Sprachaufenthalt in Vancouver

Wer die Natur sowie auch die Stadt liebt, wird auch Vancouver lieben. Nicht jeder Platz der Erde hat so vielseitige Möglichkeiten. Im Sommer gemütlich am Strand liegen, im Winter auf die Piste, Shopping in der Stadt und Sport treiben in der Natur. Bettina Willi entschied sich genau für diesen wunderschönen Ort um ihren Sprachaufenthalt in Vancouver zu geniessen.

Heimelige Atmosphäre in Vancouver
Vancouver ist nicht die typische Stadt für Sightseeing wie zum Beispiel London. Dennoch wird es hier nicht langweilig. Nach nunmehr sechs Monaten finde ich es immer noch interessant hier zu leben. Nicht nur die Attraktionen sind es, die meinen Sprachaufenthalt in Vancouver interessant gestalten, es ist vor allem die herzliche Atmosphäre hier. Manche werden überrascht sein, wie freundlich und offenherzig Kanadier sind. Bestimmt kennen alle das Bild, wenn ein Bus zur Haltestelle fährt und sich alle Wartenden planlos auf die Eingangstür stürzen, um ja einen Sitzplatz zu kriegen. Nicht so in Vancouver. Ganz egal wie lang die Schlange wird, der Erste wird der Erste sein. Dem Busfahrer wird gedankt, in den Shops wird man mit „Hallo, wie geht’s?“ begrüsst und mit dem Taxifahrer wird gequasselt als würde man sich schon ewig kennen. Es sind die kleinen Dinge, die den grossen Unterschied machen.

Verrücktes Wetter
Eine der wohl wichtigsten Regeln in Vancouver: Verlasse das Haus nie ohne Regenschirm und Sonnenbrille! Vancouver gehört bezüglich des Wetters zu den am schwierigsten vorherzusagenden Städten der Welt. Das mag jetzt nicht sehr attraktiv klingen, ist aber halb so schlimm. Erst kürzlich habe ich im Regen an der Bushaltestelle gestanden, einen Regenbogen betrachtet und als ich mich umdrehte blendete mich die Sonne und ich hatte stahlblauen Himmel vor mir. Ausserdem habe ich hier die schönsten Sonnenauf-, sowie -Untergänge bestaunen können!

Mit dem Kayak hautnah bei Robben sein
Natürlich kann man während einem Sprachaufenthalt in Vancouver nicht nur Kleinigkeiten sehen. Die verschiedenen Stadtteile wie beispielsweise Grandville Island, Gastown, Chinatown und natürlich Downtown faszinieren mit ihrer multikulturellen Art. Zum Highlight gehört sicher der Stanley Park! An einem schönen Tag lohnt es sich ein Fahrrad zu mieten und rundherum zu fahren. Die drei Berge Cypress Hill, Grouse Mountain und Mount Seymour bieten allerlei zu Erleben – ein Mountainbike Paradies im Sommer und ein Skiresort im Winter. Eine der spassigsten Aktivitäten war definitiv Kajaking. Überhaupt nicht schwierig zu lernen und während wir gemütlich zu einer Insel paddelten, begegneten wir mehreren Robben, Quallen und anderen Tieren. Wer lieber mehr Action möchte hat auch die Möglichkeit zum River Rafting. Nebst all dem darf man natürlich all die Football- und Hockeygames nicht vergessen. Ob live im Stadion oder im Pub, es ist immer genial mit anderen Fans „Go Canucks Go!“ oder „BC Lions!“ zu cheeren.

Schule bietet ein grosses Angebot an Ausflügen

Dank den Events, die unsere Schule organisierte, war es möglich, viele andere Orte ausserhalb von Vancouver zu besuchen. Darunter waren unter anderem Trips nach Seattle (USA), Victoria (Vancouver Island), Tofino (Wale-Watching in Vancouver Island), Whistler und für mich als Highlight die Rocky Mountains. Was auf der Karte aussieht wie ein Katzensprung ist in Wirklichkeit eine ellenlange Reise. Trotzdem lohnt es sich, diese Reise auf sich zu nehmen. Man lernt viele neue Leute kennen und meistens entstehen auch tolle Freundschaften  daraus! Es wird die Zeit deines Lebens! Wer sich für Vancouver entscheided, wird garantiert nicht enttäuscht werden! Es hat für jeden was dabei. Zum Schluss ein Gratis-Tipp von mir: In Deep Cove, einer der wohl schönsten Plätze in Vancouver, gibt es die besten Donuts: Honey-Donuts!

michele

Sizilianische Wurzeln, in der Schweiz aufgewachsen, in Hamburg studiert, in Berlin verliebt, in Tschechien geheiratet und in Italien dreimal Papi geworden. Wenn ich nicht koche, fahre ich am liebsten Velo oder musiziere.

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