Sprachaufenthalt in New York, Washington oder Boston vielleicht?

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Sprachaufenthalt in New York, Washington oder Boston vielleicht?

Mein Abenteuer beginnt Ende März 2015, als ich meinen Partner für sein Job Assignment nach New York begleite. Sieben Monate darf ich in der Weltmetropole verbringen. Einmal so zu leben wie Miranda, Carrie, Charlotte und Samantha in Sex and the City klang viel versprechend. Auf der faulen Haut möchte ich dann aber trotzdem nicht liegen und da mein Englisch nicht ganz so einwandfrei ist, wie das von den oben genannten Ladies, habe ich mich für einen Sprachkurs entschieden.

Sprachschule EC New York

Da ich selbst für Boa Lingua arbeite, kenne ich mich mit dem Angebot der Sprachschulen in New York City (NYC) also bestens aus. Der Stundenplan der Sprachschule EC konnte mich von Anfang an überzeugen und zudem mag ich die überaus lebendige Athmosphäre unserer Partnerschule (Ich kannte bereits EC Kapstadt).

Frühling in New York

Frühling in New York

Schulalltag

Nach einem Einstufungstest am ersten Schultag (ja auch mir wird nichts geschenkt) fand ich mich für die kommenden Wochen in der Advanced-Klasse wieder. Die Schule offeriert einen Stundenplan, der sich „Double Banking“ nennt. So habe ich abwechslungsweise morgens und nachmittags Schule. Ich mag das Konzept total gerne. Es gibt nichts Schöneres, als um 8.00 Uhr eine Joggingrunde im Central Park zu absolvieren und am darauffolgenden Nachmittag in aller Ruhe einen Kaffee im hippen Williamsburg-Quartier zu schlürfen.

Der Zauber von Manhatten

Ich kann unmöglich alle Vorteile von New York in nur einem Blogpost nennen, aber ich möchte trotzdem versuchen, die Magie, welche Manhatten auf mich ausstrahlt, euch etwas näher zu bringen.  Englisch lernen bedeutet, auch in seiner Freizeit fleissig daran zu arbeiten. Gesagt, getan. Schon ist mein Handy auf Englisch eingestellt. Die Kinos in New York sind dermassen cool ausgestattet, dass ich natürlich auch hier die Chance ergreife, mein Hörverständnis zu verbessern. Broadway-Shows wie Lion King, Finding Neverland und viele mehr haben dabei ebenfalls sehr geholfen. Baseball- und Football-Games, US-Open, Basketball, Boxkampf, ja auch hier wird fleissig an meinen Skills gearbeitet. Jubeln – cheeren auf Englisch – ist kein Problem mehr für mich. Let’s go Defense!!! 24 Stunden, 7 Tage: So kann man(n) NYC also auch in Zahlen beschreiben! Praktisch alles hat täglich rund um die Uhr geöffnet: der Bäcker, die Drogerie, das Sushi Restaurant, der Burger-Laden um die Ecke, Nagelstudios usw.

 

Finanzen

Obwohl New York kein günstiges Pflaster ist, kann man auch mit einem kleinen Studentenbudget sooo viel unternehmen. Das Freibad im Central Park verlangt keine Eintrittsgebühr, verschiedene Museen, der Zoo und weitere öffentliche Plätze bieten jeweils einmal in der Woche die Möglichkeit an, diese kostenlos zu besuchen. NYC – auch „Big Apple“ genannt – ist nicht nur wegen dem grossen Angebot an Unternehmungen für einen Sprachaufenthalt geeignet, nein, der wahre Jackpot liegt daran, dass man einfach wirklich viel zum Reden/Üben kommt. Die Amerikaner werden zwar oft als oberflächlich betitelt, aber nach sieben Monaten in den USA bin ich absolut anderer Meinung. Und wenn schon, die Hauptsache ist, dass du sehr oft zum Sprechen kommst. Klar höre ich oft auch nur zu, aber vor allem mag ich das Gefühl der Zugehörigkeit. Die Stadt ist sehr weltoffen (wenn du es einmal ins Land reingeschafft hast, ja dann gehörst du auch dazu) – YES, YOU CAN!

Eine der vielen Brücken nach Manhatten

Eine der vielen Brücken nach Manhatten

Washington D.C.

Und nun die Krönung, das Sahnehäubchen auf dem Frozen Yoghurt: New York ist einfach perfekt gelegen. So machte ich mich an einem ganz normalen Wochenende auf nach Washington D.C.! Nach nur vier Stunden stand ich vor dem berühmten weissen Haus, wo ich krampfhaft versucht habe, einen Blick auf Barack Obama zu erhaschen. Washington D.C. ist eine zauberhafte, wunderschöne, saubere und vorallem grüne Stadt! Es gibt viel zu erleben im politischen Herz Amerikas. Eines sollte man nicht versäumen: An der National Mall stehen so viele erstklassige Museen, dass man hier eine ganze Jahreszeit verbringe könnte – und der Eintritt ist frei. Toll ist auch, dass Boa Lingua auch hier eine Sprachschule im Angebot hat. Der coole Vibe der Stadt und vor allem auch die Umgebung mit den verschiedenen Quartieren haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Washington D.C., wir werden uns auf alle Fälle wiedersehen, am liebsten für einen längeren Aufenthalt (am liebsten wieder sieben Monate ;-)).

Das Washington Monument

Das Washington Monument

Boston

Wieder zurück im lauten, lebendigen und im Vergleich zu Washington eher etwas dreckigen New York, wollte ich mich gleich ins nächste Abenteuer stürzen. Etwa 300 Kilometer Luftlinie von New York entfernt liegt Boston. Die charmante Hauptstadt von Massachusetts verzaubert ihre Besucher mit viel Geschichte und sanftem Grossstadtleben. Berühmt wurde Boston durch die Boston Tea Party. Hier startete, nach einer als ungerecht empfundenen Erhöhung der Teesteuer durch das britische Parlament, der Unabhängigkeitskrieg der Kolonien gegen das britische Mutterland, der zur Gründung der USA führte. Auf dem Freedom Trail (ca. 4 km rot gepflastert) kann man in Boston 16 historische Stätten besuchen – unter anderem das Massachusetts State House. Um eine etwas andere Stadtführung durch Boston zu erleben, eignet sich auch besonders die Duck-Tour. Lustig, informativ und originell führt die Fahrt zu Land und zu Wasser.

Duck-Tour durch Boston

Duck-Tour durch Boston

Boston hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Der Charme der modernen Stadt liegt im Besonderen aus der Mischung von Europa und Amerika auf engstem Raum. Boston ist flächenmässig keine grosse Stadt und kann so relativ bequem zu Fuss erkundet werden. Einen Sprachaufenthalt in Boston kann bei Boa Lingua gebucht werden. Die verschiedenen Schulen befinden sich auch hier mitten im Zentrum. Die EC Schule, an der ich in New York und Kapstadt bereits Studentin war, haust an bester Lage. Direkt beim Modeladen Abercrombie & Fitch und dem Quincy Market (Treffpunkt und Einkaufszentrum mit vielen Kneipen und Bars). Warum also nicht auch im Lebenslauf vermerken, dass man in Boston eine Schule besucht hat? So haben es doch auch Michelle und Barack Obama sowie Supermodel Tyra Banks gemacht. Egal, für welche Stadt ihr euch schlussendlich entscheidet, eines kann ich euch versichern: kulinarisch gesehen gibt es in allen drei Städten schlicht und weg gesagt einfach ALLES. So habe ich in Boston in einem tollen äthiopischen Restaurant köstlich und reichlich geschlemmt – ohne Besteck!

 

Gastautor/in

Ich heisse Marlene Rambo und möchte euch gerne wissen lassen, wie ich es geschafft habe, mein Englisch in New York zu verbessern, mich in die Hauptstadt Washington D.C zu verlieben und in welchem Restaurant ich in Boston schlussendlich ohne Besteck gegessen habe.

Rahel Stössel

Rahel Stössel

Nach Sprachaufenthalten in Auckland, Vancouver und Nizza kümmert sich Rahel nun um alle Social-Media-Aktivitäten von Boa Lingua. Auch in ihrer Freizeit reist sie gerne, um die Welt zu entdecken und neue Sprachen zu lernen.

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