Mein Sprachaufenthalt: On the Bright(on) Side of Life

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Mein Sprachaufenthalt: On the Bright(on) Side of Life

Auch für mich hiess es dieses Jahr «adios amigos» und «hello» Sprachaufenthalt. Ich buchte bei Boa Lingua einen zweieinhalbmonatigen Sprachaufenthalt in Brighton.

Am Tag der Abreise stand mein Koffer noch immer leer im Zimmer. Plötzlich musste ich mich beeilen, um nicht noch den Flug zu verpassen. So hüpfte ich in der Wohnung umher und pickte das Wesentliche aus den Schränken, während das Höchstessentielle plötzlich nirgendwo aufzuspüren war. „Hed öpper mini rote Fröschlizechäsockä gseh?“ – „Ouuu, und isch mis Lieblingspischi ächt no ide Wösch?“ Der Platz im Koffer war sehr beschränkt (sowie auch mein Wissen über das Wetter in England), weshalb ich dann die Gitarre und sonstige grössere Sachen zuhause liess. Ausserdem wollte ich den Bizeps meines Papis beim Kofferziehen und die Nerven meines Mamis ja auch nicht mehr zu fest beanspruchen. So ging ich also zum Flughafen.

Eindrückliche Felsformation an der Küste Brightons

Eindrückliche Felsformation an der Küste Brightons

Es war wie in einem Märchen…

Kaum losgeflogen, ist das Flugzeug auch schon wieder in London gelandet. Von da ging’s weiter an die Küste Englands. Der Himmel hat vor Freude über meine Ankunft geweint und da fing’s auch schon an: meinen Regenschirm hatte ich natürlich vergessen. Aber was soll’s, wenn’s nur das ist. Brighton war sehr schön und die Leute alle bester Laune. Ich hatte eine liebe Gastfamilie und ein wirklich gemütliches Zimmer. Morgens am Strand entlang joggen, nachmittags die kleinen Läden in den mit bunten Fähndli geschmückten Lanes erkunden, ab und zu in einem Café sitzen und abends Livemusik von lokalen Bands in den Pubs hören – es war wie in einem Märchen. Nicht zu vergessen die vielen Strassenmusikanten. Einige hatten echt was auf dem Kasten! Zum Herumklimpern kam ich übrigens auch noch. Denn sei es in einem Pub, in der Kantine oder sogar am Bahnhof – an Klavieren fehlt es Brighton definitiv nicht.

Natürlich haben wir auch einige Touristenattraktionen mit der Sprachschule St. Giles besucht. Bei denen haben sich jeweils alle gerne in Pose gesetzt, um entzückende Erinnerungsbilder zu schiessen.

Mit vollem Koffer und vielen Erinnerungen nach Hause

Es war ständig etwas los und doch nie stressig. Und so waren die zehn Wochen in Brighton vorbei wie ein Fingerschnips. Nebst vielem Gepäck reise ich mit frohem Gemüt, vielen lieben neuen Bekanntschaften, Fotos und…ah ja…einem Regenschirm (da kam ich dann doch nicht drum herum, mir einen zuzulegen) nach Hause. Meine Fotos kann ich dann mal meinen Grosskindern zeigen, wenn sie mich fragen, warum ich denn so wahnsinnig gut Englisch sprechen kann. 🙂

Gastautor/in

Ich bin Manuela, studiere an der PH Luzern und war im Sommer 2016 für 10 Wochen an der Küste Englands.

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