Sprachaufenthalt in Paris: der allmorgendliche Weg zur Sprachschule

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Sprachaufenthalt in Paris: der allmorgendliche Weg zur Sprachschule

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Verkehr
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Transit

Von der Rue d’Athènes führt der Weg vorbei am Place de Budapest und an der Rue d’Amsterdam entlang bis zur Metrostation Saint-Lazare. Auch wenn das alles sehr international klingt, wir bewegen uns hier in Paris, nur drei Zugfahrtstunden weg von zu Hause.

Französisch lernen in Paris

Jeden Morgen, mehr oder weniger pünktlich um 20 Minuten vor 9 Uhr, verlasse ich mein kleines Pariser Appartement im dritten Stock eines Wohnblocks und mache mich auf den Weg ins wohl schönste und authentischste Stadtviertel „le Marais“ im Herzen von Paris. Hier befindet sich meine Sprachschule „Escapade Paris“.

Liberté, Egalité, Fraternité – echt französisch halt

Erstaunlich ruhig und geordnet für die unglaubliche Masse an Leuten, lasse ich mich mit dem grauen Strom mitziehen, der sich aus den allmorgendlichen Pendlern bildet. Die Luft im Untergrund ist dementsprechend eher wenig frisch. Verstärkt wird dies durch die hie und da herüberwehenden Duftwolken menschlichen Urins, verursacht durch die leider zahlreichen SDF (Sans Domicile Fixe).

„Pour votre sécurité, ne dépassez pas la ligne jaune“ erinnern tagtäglich Angestellte in gelben Sicherheitsvesten – auch eine Art Arbeitsplätze zu schaffen.

Mit der Metro zur Sprachschule

Falls man zu den wenigen Glücklichen gehört, die einen Sitzplatz ergattern konnten, gestaltet sich die Fahrt relativ gemütlich. Ansonsten versucht man möglichst, die turbulente Fahrweise ohne grössere Verluste zu überstehen. Glücklicherweise bildet die Menschenmenge eine kompakte Masse, so dass beinahe unmöglich ist umzukippen.

Sprachaufenthalt in Paris mit Ursina Studer

Neue Freunde in Paris

„Hôtel de Ville“ sagt die automatische Stimme und reisst mich aus dem, vom monotonen Rattern der Schienen hervorgerufenen, Schlummerschlaf. Hier befindet sich das Rathaus, das wohl wichtigste Regierungsgebäude von ganz Paris. Etwas pompös geschmückt mit den Nationalfarben und den obligatorischen Parolen: Liberté, Egalité, Fraternité – echt französisch halt. Ich steige aus. Zum Glück hat es auf dem Weg durch das Quartier unzählige kleine Bäckereien, die mit den verführerischsten französischen Spezialitäten locken. So kann auch der Hunger mit einem „pain au chocolat“ oder einem „croissant au beurre“ gestillt werden.

Durch diese Ablenkungen und die unberechenbaren Abfahrtszeiten der Metro, gemischt mit der Schwierigkeit, den richtigen Weg im Strassengewirr auf Anhieb zu finden, kommt es ab und zu vor, dass ich 5-10 Minuten „en retard“ – zu spät in der Schule ankomme. Da die Klassen in der Escapade Paris sehr klein sind, was natürlich von Vorteil ist, fällt dies logischerweise auf. Glücklicherweise ist der französische Pünktlichkeitssinn nicht ganz so schweizerisch und wird nur noch von der südamerikanischen Mentalität meiner Mitstudentin, die normalerweise noch später dran ist, übertroffen.

So, jetzt kann mit dem Lernen begonnen werden!

Ursina Studer

Sprachaufenthalt in Paris

Ursina in Paris

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michele

Sizilianische Wurzeln, in der Schweiz aufgewachsen, in Hamburg studiert, in Berlin verliebt, in Tschechien geheiratet und in Italien dreimal Papi geworden. Wenn ich nicht koche, fahre ich am liebsten Velo oder musiziere.

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