Sprachaufenthalt und Freiwilligeneinsatz in Südafrika

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Sprachaufenthalt und Freiwilligeneinsatz in Südafrika

In den vier Monaten, in denen ich einen Sprachaufenthalt mit anschliessendem Freiwilligeneinsatz in Südafrika gemacht hatte, konnte ich spannende Einblicke in eine andere Kultur gewinnen. Ich habe viele interessante Leute kennen gelernt und zu manchen habe ich immer noch Kontakt. Die Südafrikaner habe ich als sehr offene und gastfreundliche Menschen kennengelernt.

Strand beim Muizenberg

Strand beim Muizenberg

Sprachschule mit eigenem Pool

Die Sprachschule Good Hopes Studies war super. Sie befindet sich in einem idyllischen Vorort von Kapstadt. Im Garten der Schule, welcher auch einen Swimming Pool hat, haben wir einmal eine Grillparty veranstaltet, das fand ich toll. Die Lehrer waren sehr nett, der Unterricht war vielseitig gestaltet und so konnte ich viel profitieren.

Tafelberg, Wine Tasting und Safari

Safariausflug mit der Sprachschule

Safariausflug mit der Sprachschule

Die Aktivitäten, welche die Schule organisiert hat, fand ich ebenfalls toll. Es gab viele verschiedene Ausflüge. Mir hat die Wanderung auf den Tafelberg sehr gut gefallen. Es war zwar unglaublich anstrengend, aber die Aussicht über ganz Kapstadt war dafür einmalig. Auch die Wine Tasting Tour hat mir gefallen. Ich wusste gar nicht, dass die Südafrikaner so guten Wein haben. 

Ich habe noch an vielen weiteren Aktivitäten teilgenommen, wie Safari, Sandboarding, und den Ausflug ans Kap der Guten Hoffnung. Alle diese Aktivitäten haben dafür gesorgt, dass ich immer wieder neue Leute kennen gelernt habe, mit denen ich dann auch andere Sachen unternommen habe.

Zum Beispiel sind wir manchmal abends in Kapstadt in den Ausgang. An der Long Street hat es viele gute Bars, Restaurants und Clubs. Eine Bar hat mir besonders gefallen, weil es dort Erdbeerbier gab. Und auch die Restaurants gefielen mir. An Silvester bin ich mit einer Kollegin zusammen in ein afrikanisches Restaurant gegangen, das Essen war super.

Weihnachten im Sommer

An der Water Front in Kapstadt

An der Water Front in Kapstadt

Ich war von Oktober bis Januar dort und ich fand es ein spezielles Erlebnis, Weihnachten und Neujahr für einmal im Sommer zu feiern, wobei meine Gastfamilie gar nicht gross Weihnachten gefeiert hat. An Silvester waren meine Kollegin und ich nach dem Restaurantbesuch an die Water Front gegangen und haben das Feuerwerk genossen. Die Water Front hat mir gut gefallen, weil für mich dort Ferienstimmung aufgekommen ist. Es war wie früher in den Sommerferien irgendwo am Mittelmeer, schön warm, viele gute Restaurants und viele Läden.

Von dort aus habe ich auch mal mit einem Schulausflug eine «Sun Set Boat Cruise» gemacht. Wir sind abends bei Sonnenuntergang mit einem Segelboot ins Meer hinaus gefahren. Es war speziell, den Tafelberg im Sonnenuntergang und vom Meer aus zu bestaunen. Es gab noch viele solcher Ausflüge, zum Beispiel den auf den Lions Head. Die Wanderung war sehr anstrengend und teilweise mussten wir klettern. Diese Wanderung fand auch bei Sonnenuntergang statt. Die Sicht auf das nächtliche Kapstadt war wunderschön.

Mir haben die Märkte in der Stadt gut gefallen. Dort hat man alles bekommen und man musste immer um den Preis feilschen. Auch der ÖV ist dort etwas ganz anderes. Dass man abends nicht einfach so alleine raus kann, war zuerst gewöhnungsbedürftig.

Freiwilligeneinsatz in einem Tierheim

Freiwilligeneinsatz im Tierheim

Freiwilligeneinsatz im Tierheim

Insgesamt war ich vier Wochen in der Sprachschule. Danach habe ich weitere zwölf Wochen einen Freiwilligeneinsatz in Südafrika gemacht. Die Auswahl an Projekten, die mir Boa Lingua vorgeschlagen hat, war vielfältig und es war schwierig für mich, etwas zu wählen. Schlussendlich habe ich mich für einen Einsatz in einem Tierheim entschieden, da ich Tiere sehr mag.

Das Tierheim liegt in Kapstadt und beherbergt Katzen und Hunde. Ich war meistens mit den Katzen zusammen. Ich habe geschaut, dass ihr Gehege immer schön sauber war und hab ihnen Futter und Wasser gegeben und natürlich gab’s auch Zeit zum schmusen und spielen. Manchmal war ich auch bei den Hunden. Dort lief der Tag meistens so ab, dass wir am Morgen mit den Hunden Gassi gingen. Nachmittags haben wir uns dann um die Welpen gekümmert. Wir haben mit ihnen Hundeschule gemacht und ihnen «Sitz» beigebracht. Es war lustig, weil die jungen Hunde gerne spielen und herumtollen. Manchmal sind sie mit den Hunden auch ans Meer gefahren. Einmal pro Woche habe ich in im Secondhand-Laden mitgeholfen, der ebenfalls zum Tierheim gehört. Ich konnte in dem Projekt viele verschiedene Aufgaben übernehmen.

Kein «normaler» Tourist

Besonders schön fand ich auch den Austausch mit den Südafrikanern, welcher ein normaler Tourist nicht hat. Das hatte ich auch an den Gastfamilien sehr geschätzt. Sie waren nett und gastfreundlich. Ich konnte sie fragen, wenn ich etwas wissen wollte, denn die Kultur war mir am Anfang schon etwas fremd aber auch spannend.

Gute Unterstützung von Boa Lingua

Von Boa Lingua wurde ich gut unterstützt und beraten: Das habe ich besonders bei der Reisevorbereitung geschätzt, denn es war das erste Mal, dass ich so für so lange Zeit und so weit gereist bin. Da war es sehr hilfreich, dass ich von Boa Lingua eine Liste bekommen habe, was ich alles noch besorgen und worauf ich achten muss. Auch dass sie die Flugtickets für mich organisiert haben, war praktisch. Ich habe viele Informationen von Boa Lingua erhalten – einerseits zum Land selbst, das ich ja nicht kannte und andererseits zu den Impfungen, die ich für die Arbeit mit den Tieren machen musste.

Alles in allem hat mir der Sprachaufenthalt sehr gut gefallen. Leider gingen die vier Monate viel zu schnell vorüber. Es war schön, das erste Mal so weit weg zu fliegen, in eine andere Kultur einzutauchen und alles andere hinter sich zu lassen. Vielleicht kann ich ja wieder einmal nach Kapstadt reisen. 

 

Gastautor/in

Ich bin 26 Jahre alt und wohne in Luzern. Von Oktober 2013 - Januar 2014 war ich in Kapstadt. Ich habe den Sprachaufenthalt mit einem Freiwilligeneinsatz verbunden, weil ich mein Englisch verbessern und neue Erfahrungen machen wollte.

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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