Südafrika – Kindheitsträume werden wahr

Sprachaufenthalte weltweit

Erfahrungsberichte und Expertentipps

Südafrika – Kindheitsträume werden wahr

Neuer Monat, neue Destination: Südafrika. Nach vier Wochen London stand im zweiten Monat der Sprachaufenthalt in Kapstadt auf dem Programm.

Südafrika stand auf meiner Liste der „Must-See-Places“ schon immer ganz oben. Mit dem Sprachaufenthalt ging für mich somit gleich ein Traum in Erfüllung. Ich versuchte, mir von Südafrika immer eine genaue Vorstellung zu machen und glaubte zu wissen, wie das Land aussieht. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass ich eigentlich gar keine Ahnung hatte, bis ich selber da war. Und es fiel mir schwer, Worte zu finden, um es zu beschreiben: „Simply the most beautiful place I’ve ever seen.“

Atemberaubende Aussicht vom Table Mountain

Atemberaubende Aussicht vom Table Mountain

Urlaubsfeeling in der Schule

In Kapstadt lebte ich in der Milnerroad Residenz. Das ist ein Studentenhaus, in welchem zu dieser Zeit ca. zehn Personen wohnten. Wir waren alle Studenten an der EC Sprachschule und so bildete sich rasch eine familiäre Atmosphäre. Die Sprachschule war mit dem Minibus in ungefähr 20 Minuten zu erreichen und hat mir super gefallen. Das Personal war unglaublich freundlich und stets gut gelaunt. Egal welches Anliegen man hatte, die Schule hat sich sofort um einen gekümmert und geholfen. Am Empfang gab es jeden Tag Frühstück und leckere Smoothies. So war man zwar in der Schule, hatte aber trotzdem das Gefühl, im Urlaub zu sein.

Rainbow Dreamers – Freiwilligenarbeit mit einheimischen Kindern

Einblicke ins Projekt Rainbow Dreamers

Einblicke ins Projekt Rainbow Dreamers

Rainbow Dreamers ist ein Freiwilligenprojekt, welches die Hilfsorganisation der EC Kapstadt ins Leben gerufen hat und den Austausch mit einheimischen Kindern fördert. Als Projektteilnehmerin hatte ich jede Woche zwei Meetings, in welchen besprochen wurde, was man den Kindern beibringen möchte und was das Thema der Woche sein soll. Es war spannend zu sehen, wieviele Schüler gewillt waren zu helfen. Jedes Mal waren wir um die 20 Freiwillige.

Jeweils am Donnerstag ging es dann ins 45 Minuten entfernte Township Kalkfontein, ein kleines Dorf, welches von Armut und Gewalt geprägt ist. Die Kinder haben teilweise eine sehr schlimme Vergangenheit und keine Zukunftsperspektiven. Jedes Mal wenn wir mit unseren Minibussen eintrafen, rannten die Kinder dem Bus nach und beim Aussteigen hatte man schon unzählige Kinder um sich, welche sich nach Liebe sehnten. Mit unserer Anwesenheit und unserer Hilfe liessen wir sie für einmal all ihre Sorgen und Probleme vergessen. Die Kinder haben so viel Liebe und Freude in sich, was sie uns jedes Mal zu spüren gaben. Es fühlte sich super an, Zeit mit den Kindern zu verbringen, ihnen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und sie zu drücken. Sie haben es verdient. Ich bin so dankbar für diese Lebenserfahrung, denn diese Gefühle kann man nicht beschreiben. Man realisiert einmal mehr, wie glücklich und dankbar wir uns in der Schweiz schätzen können.

„Must-Sees“ und weitere Ausflugsziele in und um Kapstadt

Kapstadt ist ein Ort, der ausflugsmässig sehr viel zu bieten hat. So gestaltete sich auch meine Freizeit sehr vielfältig. Zu meinen Favoriten gehörten:

  • Table Mountain: ob eine Wanderung auf Kapstadts Hausberg oder eine Fahrt mit der Gondala Bahn – die Aussicht lohnt sich immer
  • Victoria & Alfred Waterfront: perfekt, um einen schönen Nachmittag oder den Sonnenuntergang zu geniessen
  • Robben Island: hier kann man sich von Nelson Mandelas Geschichte beeindrucken lassen
  • Capepoint/Cape of Good Hope: nur die Fahrt dorthin ist schon einen Ausflug wert
  • Kirstenbosch National Botanical Garden: ideal, wenn man sich komplett frei im Grünen fühlen möchte
  • Signal Hill: einen Sonnenuntergang von diesem Aussichtspunkt sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen
  • Boulders Beach: hier sieht man die Pinguine am besten
  • Lion’s Head: eine Wanderung auf dem Lion’s Head ist ein „Must“

Die Strände in Kapstadt sind atemberaubend schön. Camps Bay, Clifton Beach, Blouberg, Hout Bay, Llandudno und Muizenberg sind nur einige davon. Da ich gerne an der Sonne bin und den Strand liebe war dies für mich ein Paradies. Meine Strand-Favoriten waren jedoch definitiv Camps Bay und Clifton Beach – da verbrachte ich viel Zeit und genoss unzählige Sonnenstunden. Die Strände Llandudno, Blouberg und Muizenberg sind bekannt fürs Surfen und Kitesurfing. Ich hatte das Glück, beim „King of the Air“-Festival dabei sein zu können. Bei diesem von Red Bull gesponserten Event treffen sich die besten Kitesurfer der Welt und surfen um den neuen Titel. Der Gewinner dieses Jahres war Aaron Hadlow aus England.

Bungee-Jumping im Tsitiskamma Nationalpark

Während meines Sprachaufenthaltes in Kapstadt bekam ich auch Besuch von meiner Schwester und meiner besten Freundin. Gemeinsam mieteten wir ein Auto und fuhren Südafrikas wunderschöne Garden Route ab. Wir fuhren zuerst direkt zum Plettenberg Bay, welcher für seinen schönen Strand bekannt ist. Wir blieben eine Nacht und fuhren am nächsten Tag zum Tsitiskamma Nationalpark, wo ich endlich meinen ersten Bungee-Jump erleben durfte. Ich sprang von der weltbekannten Bloukrans Bridge hinunter – 216m! Es war ein unglaubliches Gefühl.

Insgesamt waren wir vier Tage unterwegs und machten verschiedene Stopps in Knysna, Mossel Bay, Wilderness etc. Die Fahrten sind sehr schön und spektakulär – immer wieder gibt es schöne Naturplätze, Strände oder Baboons (wilde Affen) auf den Strassen zu sehen, welche übrigens nicht ganz ungefährlich sind.

Ein weiterer Kindheitswunsch ging für mich in Südafrika mit einem Safaritrip in Erfüllung. In der Inverdoorn Game Reserve & Safari Lodge konnten wir die Tiere in freier Natur sehen und entdeckten dabei immer wieder andere Tiere. Unser Guide war sehr aufmerksam und teilte uns viele interessante Facts mit.

Kapstadt-Living: Bars, Märkte und Strassenmusiker

In Kapstadt gibt es unzählige Bars und Restaurants. Die bekannteste Strasse ist die Longstreet, in welcher sich Alt und Jung treffen. Man schlürft hier einen feinen Cocktail bei Live-Musik oder lässt sich kulinarisch begeistern. Wir haben ebenfalls verschiedene Restaurants ausprobiert und das Essen ist richtig gut. Am besten gefiel mir, dass es überall Musik zu hören gibt und die Leute tanzen und mitsingen. Es herrscht immer eine musikalische und freundliche Stimmung. Ein „Must-See-Place“ ist auch der Neighbourhoods Market (The Old Biscuit Mall) in Woodstock, welcher jeden Samstag stattfindet. Es ist ein „Hipster-Markt“, wo man eine ganze Halle mit verschiedenen Essmöglichkeiten betreten kann. Zudem gibt es diverse Hersteller, die ihre Eigenkreationen präsentieren – egal ob Glas, Holz, Schmuck, Schuhe oder Kleider. Daneben gibt es die Strassenmusiker, welche das Ganze perfekt abrunden.

Kapstadt ist eine Stadt, die ALLES zu bieten hat. Ich nenne es „Mama Africa“. Das Gefühl von Freiheit. Die Natur kennt keine Grenze. Teilweise glaubt man, dass dies nur ein wunderbarer Traum sei und versucht all diese Eindrücke festzuhalten. Für mich war es ein Erlebnis, das für immer bleibt.

 

Gastautor/in

Klaudia, 25, ist die Gewinnerin unseres letztjährigen Wettbewerbs «Reise deines Lebens». Von Januar bis April hat sie je einen Monat Sprachaufenthalt in London, Kapstadt, Miami und Vancouver verbracht. Unter dem Hashtag #klaudiasjourneyofherlife könnt ihr ihre Reise auf Instagram verfolgen.

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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