Tahiti? Wo liegt gleich nochmal Tahiti?

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Tahiti? Wo liegt gleich nochmal Tahiti?

Die Antwort ist einfach: auf der anderen Seite der Erde – rund 20’000 Kilometer entfernt von der Schweiz. Falls du eine Auszeit vom Leben brauchst, deine Batterien auftanken möchtest, du einfach nur entspannen willst, um dich auf eine neue berufliche Herausforderung vorzubereiten und ganz nebenbei etwas Französisch lernen willst, dann kann ich einen Besuch im Paradies nur empfehlen: Maeva en Tahiti!

Sobald ich meinen neuen Arbeitsvertrag in der Tasche hatte, wusste ich, dass ich meinen letzten freien Monat nochmal so richtig auskosten möchte. Deshalb habe ich mich ganz spontan für einen 3-wöchigen Sprachaufenthalt in Tahiti entschieden.

Warum Tahiti? Ich wollte Sonne, Strand und Mee(h)r. Eine Woche später sass ich bereits 27 Stunden lang im Flieger.

Als Unterkunft habe eine Gastfamilie gewählt (so wie alle anderen Sprachschüler hier auch). Die Gastmutter hat mich dann sogleich mit einem Blumengruss am Flughafen empfangen und mich in mein Zuhause für die nächsten Wochen gefahren. Glücklicherweise sprechen sie Englisch, da mir das mit dem fliessenden Französisch noch etwas schwerfällt, aber dafür bin ich ja hier…

Die Sprachschule in Papara (ein kleiner Ort im Süden der Insel) heisst Le cours d’école und wird von Renée und ihrem Mann Roger gemanagt – einem älteren, ausgewanderten Paar aus Frankreich. In ihrem Zuhause findet der Unterricht auch statt, mit Blick auf das unendliche Meer. Eine „Schule“ im eigentlichen Sinn ist dies somit weniger, lernen im Paradies trifft es besser. Mein Schulweg beträgt ganze zwei Minuten, am Meer entlang… Ich habe übrigens nur Einzelunterricht, da es keinen weiteren Sprachanfänger wie mich gibt. Die Fortgeschrittenen-Klassen bestehen aus drei bis vier Studierenden, alles ist also super familiär.

Tahiti

Die (in Anführungszeichen) Schule

Tahiti

Die grüne Seite von Tahiti

Wenn ich keinen Unterricht habe, erkunde ich die Insel. Renée kümmert sich prächtig um Vorschläge und Ideen für ihre Studierenden: zum Beispiel lernten wir das Tanzen zu den Tahitianischen Trommelrythmen – das mit dem Hüftschwung sieht jedoch viel leichter aus, als es eigentlich ist. Weiterhin hatte ich bereits Surfunterricht und werde mich auch demnächst im Tauchen probieren. Schwimmen und Kajakfahren gibt es inklusive dazu. Wasserratten fühlen sich hier wirklich rundum wohl… Wandern war ich auch schon, wobei Tahitianer sehr kreativ sein können: anstatt Nordic-Walking-Stöcke werden einfach Besenstiele genommen… Am besten erkundet man die Insel mit einem Mietauto, auf die öffentlichen Busse ist nicht ganz so Verlass wie in der Schweiz. Und weil man Tahiti locker in nur einem Tag besichtigen kann, verbringe ich die Wochenenden auf anderen Inseln: Bora-Bora und Huahine – die Auswahl an weiteren Stränden und glasklarem Wasser ist einfach riesig.

Zu guter Letzt muss ich jedoch auch zugeben, dass Tahiti nicht rund um die Uhr ein Paradies ist. Auch hier fällt ab und zu Regen – sonst wäre es aber auch nicht so schön grün… Trotzdem reicht eine lange Hose und ein Sweatshirt im Gepäck aus! Ok, eine weitere lange Hosen braucht es noch gegen die Mücken. Die sind manchmal etwas lästig. Ein Anti-Mücken-Spray (oder besser gleich 2) sollte sich unbedingt im Gepäck befinden. Auch zählen hier kleine Salamander fast zu den Haustieren, mich stört es jedoch nicht. Deren Leibspeise sind Spinnen und Insekten und diese können sie mir sehr gern wegfuttern. Trotzdem machte ich bereits Bekanntschaft mit einem handgrossen, achtbeinigen Krabbeltierchen im Badezimmer. Hier war der Gastpapa glücklicherweise zur Stelle und trug es aus dem Badezimmer. Ansonsten fehlt nur noch das nötige Kleingeld. Tahiti hat ein ähnliches hohes Preisniveau wie die Schweiz, aber die Ausflüge und die damit einhergehenden Eindrücke sind es allemal wert!!

Auf Wiedersehen im Paradies – oder wie es die Inselbewohner sagen würden: Nana!!
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Gastautor/in

Ich heisse Christin, bin 29 Jahre alt und beginne im November meinen neuen Job in der Sportindustrie. Daher bin ich in meinem letzten freien Monat gerade auf der Suche nach Entspannung, Sommer und Meer – gekoppelt mit einigen Kenntnissen der französischen Sprache.

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