Die besten Tapas in Barcelona

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Die besten Tapas in Barcelona

Tapas Essen ist in Barcelona ein Muss! Dies zeigt sich schon nur anhand der Vielzahl an Tapas-Bars. Viele Tapas-Bars bedeutet aber nicht automatisch, dass du auch überall gut essen wirst. Damit du deinen Sprachaufenthalt in Barcelona auch kulinarisch geniessen kannst, möchte ich dir meine drei Favoriten verraten:

La Flauta – (un)gewöhnliche Tapas

Nahe unserer Partnerschule Don Quijote befindet sich das La Flauta im Quartier Eixample in der Nähe der Metrostation Universitat. Die Lage ist optimal, um sich nach dem Spanisch-Unterricht  etwas zu gönnen. Der hölzerne Eingang in der Seitenstrasse ist rasch zu erkennen. Lass dich nur nicht abschrecken von der langen Warteschlange im und vor dem Restaurant. Das Anstehen dauert meist nicht allzu lange und lohnt sich definitiv. Begnügst du dich auch mit einem Platz an der Theke, dann musst du meist sowieso nicht lange anstehen. Auf der Karte findest du typische barcelonesische Spezialitäten wie Patatas Bravas oder Jamón Ibérico, aber auch „ungewöhnlichere“ Tapas wie die Mini-Hamburguesas. Diese Apéro-Hamburger sind absolut empfehlenswert! Der Name des Tapas-Restaurant stammt übrigens auch von Tapas: Flautes sind Sandwiches aus Baguettebrot mit vielen leckeren Füllungen.

Typische Tapas-Spezialität in Barcelona: Jamón Ibérico.

Typische Tapas-Spezialität in Barcelona: Jamón Ibérico.

Sagardi – Tapas auf baskisch

Eigentlich einer Kette angehörend ist das Sagardi nicht eine typische Tapas-Bar, sondern ein Restaurant. Der Standort im Barrio Gòtic eignet sich jedoch bestens für eine Stärkung während einer Shopping- oder Besichtigungstour (Unternehmens-Tipps in Barcelona findest du übrigens in diesem Blogbeitrag). Hier gibt es sensationelle Pinchos – oder Pintxos, wie sie in der baskischen Sprache heissen. Diese Häppchen erinnern an belegte Brötchen mit Brot oder Tortillas als Unterlage und belegt mit verschiedenen Köstlichkeiten. Auf Tellern an der Bar ausgelegt, suchst du dir deine Pinchos aus und nimmst sie gleich mit an deinen Tisch. Am Ende bezahlst du die Pinchos nach Anzahl der Zahnstocher auf deinem Teller.

Die leckeren Pinchos werden nach Anzahl Zahnstocher bezahlt.

Die leckeren Pinchos werden nach Anzahl Zahnstocher bezahlt.

Cervesería Catalana – spanisches Ambiente

In der Nähe der Metrostation Passeig de Gràcia liegt die Cervesería Catalana. Wenn du in deinem Sprachaufenthalt in Barcelona in unserer Partnerschule International House Spanisch lernst, liegt dieses Tapas-Paradies also perfekt, um sich nach der Schule den Bauch zu füllen. Vielleicht musst du auch zwei Mal hinschauen bis du das Lokal findest, da es von aussen ziemlich unscheinbar wirkt.

Dass diese Tapas-Bar in Barcelona beliebt ist, zeigen die eher langen Wartezeiten für einen Tisch. Das Warten lohnt sich aber bestimmt! Das hektische Treiben in der Bar, die Gespräche der Tischnachbarn sowie die köstlichen Gerichte machen aus dem Essen ein Erlebnis. Besonders empfehlen kann ich Huevos Cabreados con un toque picante, ein Gericht aus Pommes Allumettes und einem Spiegelei mit einer pikanten Sauce und sämtliche Meeresfrüchte. Ich empfehle dir jeweils nur ein bis zwei Tapas zusammen zu bestellen und dann je nach Lust und Laune nach zu bestellen. Das verhindert, dass das Essen kalt wird und du kannst dir in Ruhe genügend Zeit zum Essen lassen.

Tipp: Nicht alle Gerichte auf einmal bestellen, sondern nacheinander geniessen.

Tipp: Nicht alle Gerichte auf einmal bestellen, sondern nacheinander geniessen.

In diesem Sinne: ¡buen provecho!

Zum Schluss noch ein Tipp: Wer nach dem Spanisch-Sprachkurs nur etwas Kleines zum Apéro will oder auf sein Budget achten muss, kann sich auch die Suche nach „Pica Pica“ machen. Diese Apéro-Snacks wie Nüsse oder Oliven werden in einigen Bars kostenlos zum Apéro gereicht, meist allerdings nur in einem bestimmten Zeitfenster wie beispielsweise zwischen 18.00 und 20.00 Uhr.

 

Noémie Obrist

Noémie Obrist

Noémie arbeitet bei Boa Lingua als Texterin. Ausser, dass sie selbst Texte schreibt, liest sie sehr gerne oder schwingt auch mal den Kochlöffel. Das Kulinarische fasziniert sie nicht nur zu Hause, sondern auch in fernen Destinationen, wo sie ihren Magen am liebsten mit lokalen Speisen verwöhnt. Ihre (Sprach-)Aufenthalte verbrachte sie in Montreux, Italien, England und Spanien.

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