«Travelling Classroom»: Top 5 Aktivitäten

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«Travelling Classroom»: Top 5 Aktivitäten

Das «Travelling Classroom»-Programm hat den Vorteil, dass man seinen Sprachaufenthalt mit Reisen verbinden kann. Auch viele ausserschulische Aktivitäten sind schon im Preis inbegriffen. Während meinem vierwöchigen Sprachaufenthalt in Ecuador hab ich so einiges erleben können.

Hier sind meine Top 5 «Travelling Classroom»-Aktivitäten:

1. Surfen in Montañita

Surfen am Strand von Montañita

Surfen am Strand von Montañita

Montañita ist ein kleines aufstrebendes Dorf am Pazifischen Ozean und ein wahres Surferparadies. Die Studentenresidenzen, die Sprachschule Montañita Spanish School und der Strand liegen alle sehr nah beieinander. In Montañita gehst du zwischen den Spanischlektionen surfen – eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag. Die Wellen in Montañita sind sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Wer sich für das Programm «Travelling Classroom» entscheidet, hat tägliche Surflektionen inklusive. Auch hier gilt: Surfen ist am Anfang zwar schwierig, doch das Gefühl, auf der ersten Welle zu surfen, belohnt den Aufwand.

2. Paragleiten in Crucita

Auch Paragleiten in Crucita ist in den «Travelling Classroom»-Aktivitäten inbegriffen

Auch Paragleiten in Crucita ist in den «Travelling Classroom»-Aktivitäten inbegriffen

Während der Woche in Manta hatten wir die Möglichkeit, Gleitschirm fliegen zu gehen. An einem kleinen Berg im nahegelegenen Dorf Crucita wartete ein Instruktor auf uns. Da die Windverhältnisse noch nicht gepasst hatten, haben wir zuerst etwas gegessen. Das Warten zahlte sich aus und nach 30 Minuten waren die Bedingungen perfekt. Nach einer kurzer Einführung springst du zusammen mit dem Instruktor in einem Tandemsprung vom Berg und gleitest über das Meer – ein unvergessliches Erlebnis. Ich muss ehrlich zugeben, dass mich Gleitschirmfliegen bis anhin nie wirklich gereizt hat. Sobald man aber selbst in der Luft ist, merkt man: Durch die Luft zu fliegen ist einfach ein fantastisches Gefühl!

3. Dschungeltour

Ready für eine Dschungeltour? Diese gehört mit zu den «Travelling Classroom»-Aktivitäten

Ready für eine Dschungeltour? Diese gehört mit zu den «Travelling Classroom»-Aktivitäten

Die Touren in den tiefen Dschungel während der Amazonas-Woche waren das Speziellste, was ich bisher erlebt habe. In meinem Beitrag «Spanischunterricht im Dschungel» habe ich letzte Woche ja schon ausführlicher darüber berichtet. Unser Transportmittel auf den Flüssen im Amazonas war ein längliches, eher unstabiles Boot, welches sich jedoch perfekt geeignet hatte, um mit und gegen die Strömung zu fahren. Ein erfahrener Guide zeigte uns den Regenwald von allen möglichen Blickwinkeln. Mit einer Machete ausgerüstet haben wir uns durch den Dschungel gekämpft. Oft ist der Guide stehengeblieben und hat uns das Zeichen gegeben ruhig zu sein. In diesen Momenten ist ihm oft etwas aufgefallen, dass ungeübten Ohren und Augen verschwiegen geblieben wäre. Es war für mich unbeschreiblich, freilebenden Krokodilen, Affen und Vogelspinnen zu begegnen.

4. Quilotoa Lake

Atemberaubende Aussicht auf den Quilotoa Lake

Atemberaubende Aussicht auf den Quilotoa Lake

Mit einem privaten Shuttle haben wir von Quito aus unseren Ausflug zum Quilotoa Lake in Angriff genommen. Der Quilotoa Lake ist ein riesiger, idyllischer See, der in einem Vulkankrater entstanden ist. Für den Auf- und Abstieg in den Krater sind eine gute Ausrüstung und Kondition erforderlich. Wanderschuhe sowie genügend Wasserreserven sind Pflicht. Da ich den Ausflug gleich einen Tag nach meiner Ankunft in Quito machte, musste ich beim Aufstieg aus dem Krater hinaus stark mit mir kämpfen. Die dünne Luft auf fast 4000 Metern Höhe bereitete mir Probleme und es war extrem anstrengend. Alternativ gibt es Pferde, die mehrmals täglich hinauf- und hinab laufen – doch da ich den Aufwand nicht auf ein Pferd abschieben wollte, habe ich den Aufstieg selber bestritten.

5. Isla de la Plata

Eindrückliche Begegnung mit drei Buckelwalen

Eindrückliche Begegnung mit drei Buckelwalen

Auf dem Weg von Manta nach Montañita haben wir einen Stopp auf der Isla de la Plata eingelegt. Der Landausflug auf der Insel selber zwar war ein Flop, der Weg dahin mit dem Boot dafür top. Mit einem Schnellboot düsten wir in Richtung der Galapagos-ähnlichen Insel. Schon nach 20 Minuten stoppte der Kapitän das Boot und zeigte mit dem Finger in Richtung Westen: Nicht einer oder zwei, nein drei Buckelwale tauchten aus dem Nichts auf. Was für eine beeindruckende Überraschung! Ich dachte bisher immer, man müsse eine mehrtägige Whalewatching Tour machen, um Wale zu sehen. Zum Glück wurde ich eines besseren belehrt. Die Wale zeigten imposante Sprünge und schlugen mit ihren Flossen kraftvoll auf dem Wasser auf. Obwohl der eigentliche Ausflug auf die Isla de la Plata eher unspektakulär war, wurde die Hin- und Rückfahrt so dennoch zum Highlight.

 

Joris berichtet auf unserem Blog in regelmässigen Abständen von seinen Erlebnissen im Rahmen des «Travelling Classrooms» in Ecuador. Bisher erschienen sind die folgenden Artikel:

Südamerika entdecken per «Travelling Classroom»

Anreise nach Ecuador: Meine Erfahrungen

Spanischunterricht im Dschungel

Gastautor/in

Ich bin Joris, 22 Jahre alt und wie viele unter uns, liebe ich es zu reisen. Ich habe bisher schon drei Sprachaufenthalte gemacht – in Cambridge, New York und Hawaii. In Zusammenarbeit mit Boa Lingua habe ich 2014 als «Der New Yorker» einen Monat lang über meine Erlebnisse in der Millionenstadt New York berichtet – eine unvergessliche Erfahrung. Auf der Suche nach neuen Abenteuern entdecke ich nun einen neuen Kontinent: Südamerika.

Gastautor/in

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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