Vancouver: Grossstadt trifft auf Naturparadies

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Vancouver: Grossstadt trifft auf Naturparadies

Vierter Monat, vierte Destination: Sprachaufenthalt Vancouver. Von Freunden hatte ich bereits einiges über die Grossstadt an der Westküste Kanadas gehört, dennoch wusste ich nicht wirklich, was mich in meinem Sprachaufenthalt erwarten würde. Meine Reise nach Kanada trat ich deshalb mit keinen grossen Vorstellungen an. Schnell fand ich aber Gefallen an Vancouver und mit jedem einzelnen Tag gefiel mir die wunderschöne und einzigartige Stadt noch besser.

Vancouver - Stadt und Natur im Einklang

Vancouver – Stadt und Natur im Einklang

Zehn Minuten Fussweg zur Schule

Den Englischunterricht besuchte ich wie bereits in London, Kapstadt und Miami Beach an der Sprachschule EC. Die Schule gefiel mir sehr gut: Das Personal war unglaublich freundlich und hilfsbereit, die Lehrer top und die Schüler kamen aus allen möglichen Ländern. Dies verlieh der Schule eine gute Atmosphäre. Zudem bot die EC Vancouver diverse Freizeitaktivitäten an, die immer bestens organisiert waren. Auch was die Unterkunft anging hatte ich es gut getroffen: Das YWCA Hotel war mitten in Downtown gelegen und somit nur zehn Minuten Fussweg von der Schule entfernt.

Mitten in der Stadt und doch in der Natur

Meine Freizeit verbrachte ich viel in der Natur, da das Wetter in diesem Monat sehr gut mitspielte. Abgesehen von meinem letzten Tag hatte ich keinen einzigen Regentag erlebt. Somit lud das schöne Wetter erst recht nach draussen ein. Eine Velofahrt im Stanley Park war für mich ein absolutes Must. Man ist im Grünen und doch am Meer, hat Blick auf die Lions Gate Bridge und kann Vancouver aus verschiedenen Perspektiven bestaunen, wodurch man stets einen anderen Eindruck dieser Stadt gewinnt. Den Sonnenuntergang kann man vom Canada Place, von der English Bay oder dem Sunset Beach am besten geniessen. Der Strand an der English Bay gefiel mir besonders gut – der Strand kombiniert mit den Bergen geben einem das Gefühl von Freiheit.

Sonnenuntergang English Bay

Sonnenuntergang English Bay

Vancouver Skyline

Vancouver Skyline

Ausgangspunkt für unzählige Ausflüge

Ausflüge nach Capilano Suspension Bridge, Lynn Canyon Park (Suspension Bridge), Robson Square, Kitsilano Beach, Grouse Mountain oder Whistler sollte man sich im Sprachaufenthalt in Vancouver nicht entgehen lassen. Die Wanderung im Lynn Canyon Park war herrlich – hier trifft man immer wieder neue eindrückliche Plätze in der Natur an. Während unseres Trips nach Whistler fand im bekannten Skiort ein tolles Ski-Festival statt. Die Leute waren bestens gelaunt und schlürften nach dem Skifahren an ihren Cocktails – eine echt friedliche Stimmung in den Bergen. Eine Freundin und ich mieteten ein Bike und fuhren damit den Seen entlang. Auf unserer Fahrt kamen wir an Plätzen vorbei, wie ich sie zuvor nur von Bildern gekannt hatte. Wenn man dann auf einmal selber dort steht, traut man seinen Augen nicht. Die Natur in Kanada ist einfach einmalig.

Ein Paradies für Food-Liebhaber

Was mich ebenfalls beeindruckt hat, ist Vancouvers kulinarische Vielfalt. Das Essen war richtig gut und ich hatte dort das beste Sushi. Vor allem in Yaletown, an der Davie Street oder an der Robson Street findet man unzählige Restaurants. Vancouver ist eine friedliche und schöne Stadt, umgeben von Natur, Bergen und Meer. Die Leute sind sehr freundlich und zuvorkommend. Die Stadt erinnerte mich sowohl an die Schweiz als auch an die USA – für mich war es wie ein Mix aus den beiden Ländern. Definitiv ein Must-See-Place.

Klaudias Geheimtipp: Sushi Hiyori

Klaudias Geheimtipp: Sushi Hiyori

Die Reise des Lebens neigt sich dem Ende zu

Ich kann es kaum glauben, dass die Reise meines Lebens ihr Ende nimmt. Ich kann mich noch genau an die Abreise erinnern und nun geht es langsam nach Hause. Es war die beste Zeit meines Lebens: Ich lebte vier Monate lang in vier verschiedenen Ländern, lernte mich selbst nochmals neu kennen, musste mich Herausforderungen stellen, die ich alleine meistern musste, traf auf Menschen aus aller Welt, baute neue Freundschaften auf, erkundete neue Ortschaften und sammelte unzählige Lebenserfahrungen, die mich ein Leben lang begleiten werden. Es fühlt sich an, als wäre dies alles nur ein schöner Traum gewesen. Ich bin dankbar für jeden einzelnen Moment, den ich erleben konnte. Ich bin der Meinung, dass das Leben durch genau solche unvergesslichen Momente geprägt wird: „One day you’ll leave this world behind, so live a life you will remember.” (Avicii, The Nights) DANKE FÜR DIE EINMALIGE CHANCE – JOURNEY OF MY LIFE! With love, Klaudia Dodes

Gastautor/in

Klaudia, 25, ist die Gewinnerin unseres letztjährigen Wettbewerbs «Reise deines Lebens». Von Januar bis April hat sie je einen Monat Sprachaufenthalt in London, Kapstadt, Miami und Vancouver verbracht. Unter dem Hashtag #klaudiasjourneyofherlife könnt ihr ihre Reise auf Instagram verfolgen.

Gastautor/in

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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