Wer soll das Business-Sprachtraining bezahlen?

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Wer soll das Business-Sprachtraining bezahlen?

Eine Mitarbeiterin im Gespräch mit ihrem Vorgesetzten. Wer soll das Business-Sprachtraining bezahlen?

Verbessern Mitarbeitende ihre Sprachkenntnisse mit einem Sprachtraining im Ausland, nützt das oft nicht nur ihnen selbst, sondern auch ihrem Arbeitgeber. Nachfolgend haben wir unsere Empfehlungen aufgelistet, wann sich Unternehmen an den Kosten für ein Sprachtraining im Ausland beteiligen sollen.

Variante 1: Das Unternehmen übernimmt die Kosten vollständig

Es ist der ausdrückliche Wunsch des Unternehmens, dass ein Mitarbeitender einen Sprachkurs im Ausland besucht. Der Grund dafür: Gute Sprachkenntnisse liegen im dringenden Interesse der Firma, weil sie zwingend Voraussetzung für die Ausführung einer bestimmten Arbeit sind. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn ein Mitarbeitender eine neue Funktion übernimmt.

Das Unternehmen kann in diesem Fall die Kosten des gesamten Sprachtrainings inklusive der Unterkunft, Verpflegung und Flug übernehmen. Darüber hinaus kann es dem Mitarbeitenden für die Dauer des Kurses bezahlten Urlaub gewähren.

Variante 2: Das Unternehmen übernimmt einen Teil der Kosten

Ein Mitarbeitender möchte aus eigener Initiative ein Sprachtraining im Ausland besuchen. Dennoch hat das Unternehmen ein Interesse daran, da gute Sprachkenntnisse für die Ausübung der entsprechenden Funktion notwendig sind.

Das Unternehmen übernimmt 100 Prozent der Kurskosten. Für die Dauer des Kurses gewährt das Unternehmen für einen Teil bezahlten Urlaub, für den Rest setzt der entsprechende Mitarbeitende regulären Urlaub ein. Eine andere, weit verbreitete Möglichkeit wäre, dem Mitarbeitenden für die Dauer des Sprachaufenthaltes unbezahlten Urlaub zu gewähren. Die Ausgaben für Reise, Unterkunft und Verpflegung gehen zu Lasten des Mitarbeitenden.

Variante 3: Das Unternehmen beteiligt sich nicht an den Kosten

Ein Mitarbeitender besucht aus freiem Willen ein Sprachtraining im Ausland, weil er sich persönlich weiterbilden möchte. Verbesserte Sprachkenntnisse stellen jedoch für die Ausübung seiner Funktion im Unternehmen keinen Mehrwert für den Arbeitgeber dar.

Das Unternehmen beteiligt sich nicht an den Kosten für den Sprachaufenthalt. Der Mitarbeitende kommt selbst im vollen Umfang für die Kosten des Sprachtrainings auf.

Lust, die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern? Unsere Experten helfen gerne bei der Organisation des Sprachtrainings!

Michael Kuhn

Michael Kuhn

Michael Kuhn arbeitet bei Boa Lingua als Social Media Spezialist. Wenn er nicht gerade online ist, reist er gerne durch die Welt und geniesst besonders die Sommermonate in vollen Zügen.

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