Wie sagt man surfen auf Französisch?

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Wie sagt man surfen auf Französisch?

Als ich mich Anfang Juni auf den Weg von Zürich nach Biarritz machte, freute ich mich unheimlich. Ich wusste noch nicht viel über die Stadt, in der ich sechs Wochen verbringen würde, deshalb war es gewissermassen ein Start ins Unbekannte. Doch das war gut so, denn so war ich für alles offen.

Meine Gasteltern holten mich am Bahnhof ab und wir fuhren gemeinsam zu ihrem Haus. Ich wohnte in einem hübschen, weissen Häuschen. Meine Gastmutter zeigte mir mein Zimmer und ich fühlte mich auf Anhieb wie zu Hause. Es war sehr schön eingerichtet und sauber.

Am darauffolgenden Tag war mein erster Schultag. Die Sprachschule in Biarritz fing jeden Tag erst um 9 Uhr an, was ich sehr schätzte, da ich dann nicht allzu früh aufstehen musste. Am ersten Tag schrieben alle neuen Schüler eine „Prüfung“, nach der man anschliessend in Gruppen nach entsprechendem Sprachniveau eingeteilt wurde. In meiner Gruppe waren wir fünf Schüler, was ich sehr angenehm fand. So hatte man die Möglichkeit, andere näher kennenzulernen, hatte aber doch eine intensive Betreuung durch den Lehrer oder die Lehrerin.

surfen heisst „faire du surf“ 🙂

Französisch mit Surfen

Surfen an der Grand Plage von Biarritz (guillenperez auf FlickR unter Creative Commons 2.0 Lizenz)

Der Unterricht war meist sehr interessant. Wir behandelten nicht nur die französische Grammatik, sondern hielten oft auch Diskussionsrunden über aktuelle Themen, um uns mündlich zu verbessern. Ich lernte in kurzer Zeit sehr viel dazu und konnte bald um einiges besser Französisch sprechen als zu Beginn. In der Schule lernte ich nicht nur viel über die Sprache, sondern auch über die Kultur. Auch meine Lehrerinnen waren super, mit ihnen war es immer toll, zusammenzuarbeiten und es wurde sehr selten langweilig. Sie zeigten viel Geduld und Verständnis für die Schüler.

Auch mit meiner Gastfamilie verstand ich mich gut. Meine Gastmutter war eine regelrechte Kochkünstlerin und zauberte mir immer die besten Menüs auf den Tisch, dies obwohl sie zusätzlich noch Rücksicht auf meine vegetarische Ernährung nahm. Meine Gasteltern waren immer freundlich zu mir und ich war wirklich froh, bei ihnen wohnen zu können.

Biarritz, die kleine Stadt im Süden der französischen Atlantikküste, stellte sich als touristischer heraus als ich es mir vorgestellt hatte. Besonders im Juli kamen immer mehr Leute aus dem Ausland. Trotzdem spürte man die französische „façon de vivre“ sehr gut. Man sagte mir, die Leute in Biarritz gehörten zu den fröhlichsten in Frankreich und das kann ich mir sehr gut vorstellen.

In meiner Freizeit ging ich meist mit Freunden an den Strand oder verbrachte Zeit mit meiner Gastfamilie. Die ersten zwei Wochen besuchte ich den Surfkurs, den ich über Boa Lingua gebucht hatte. Ich kann ihn nur weiterempfehlen! Ich habe diesen Sport vollkommen für mich entdeckt und ging auch die weiteren vier Wochen, in denen ich noch in Biarritz war, immer wieder einmal wellenreiten.

Ich hatte in Frankreich eine sehr spannende, schöne und lehrreiche Zeit und kann jedem, der es in Erwägung zieht, einen Sprachaufenthalt in Biarritz zu machen, nur weiterempfehlen!

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Gastautor/in

Sarah (18) aus Zürich mag kein Fleisch, dafür aber Fisch. Und Cupcakes. Sie wollte nicht nur Französisch lernen, sondern das Meer erleben. Am liebsten mit einem Surfbrett.

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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