Am Wochenende mit dem Zug nach Monaco

Sprachaufenthalte weltweit

Erfahrungsberichte und Expertentipps

Am Wochenende mit dem Zug nach Monaco

Das erste Wochenende in Frankreich stand vor der Tür. Vor lauter Möglichkeiten weiss man fast nicht, wofür man sich an dieser Côte d’Azur entscheiden soll. Nehme ich an der Aktivität der Schule teil und zahle 80 Euro für einen Bootsausflug nach Cannes? Fahre ich mit dem Bus nach Antibes, um Sand- statt Kieselstrand zu haben? Oder bleibe ich einfach in Nizza und erkunde diese Stadt mit seinen 350’000 Einwohnern noch etwas genauer?

Ich fragte eine Schülerin aus Liechtenstein, ob wir am Wochenende etwas zusammen unternehmen möchten. Am Abend entschieden wir uns, am nächsten Tag den Zug nach Monaco, also Monte Carlo zu nehmen. Als Vorbereitung dafür suchte ich am Freitagnachmittag den Bahnhof von Nizza auf. Ich versuchte mich mit dem Ticketautomaten anzufreunden. Davon gab’s irgendwie zwei verschiedene. Einer von SNCF (die französische SBB sozusagen) und der andere für den Regionalverkehr. Billet nach Monte Carlo gab’s an beiden, aber zu unterschiedlichen Preisen. Warum auch immer?! Ausserdem konnte man beim SNCF-Automaten die Sprache auf Deutsch wechseln – beim anderen jedoch nicht. Die Maschine für die Tickets des Regionalverkehrs funktioniert mit einem mechanischen Rad, während der Nationalverkehr per Touchscreen funktioniert. Warum auch immer!

Der Automat für den Regionalverkehr. Rechts das mechanische Rad, mit dem man (sich) durchdrehen konnte.

Der Automat für den Regionalverkehr. Rechts das mechanische Rad, mit dem man (sich) durchdrehen konnte.

Preisangabe inkl. CO2-Verbrauch

Preisangabe inkl. CO2-Verbrauch

Nun aber endlich zum eigentlichen Thema: Monte Carlo

In diesen Gegenden bin ich herumspaziert.

In diesen Gegenden bin ich herumspaziert.

Durch die Rue Garibaldi  gelangten wir vom Startpunkt – dem Bahnhof von Monaco – via Quai Albert 1er zur Avenue du Port. Von dort nahmen wir den Weg zum Palais Princier de Monaco und in die Altstadt. Da hat’s zwar viele viele Touristen und doch findet man immer mal wieder eine einsame Gasse. Übrigens lohnt sich jeder Besuch der verschiedenen Gärten bzw. Pärke in der Umgebung: Jardins de Saint-Martin, Jardin Animalier de Monaco, Roseraie Princesse Grace.

Der Blick zum Hafen von Monte Carlo.

Der Blick auf den Hafen von Monte Carlo.

Was ich leider verpasst habe und bei einem nächsten Besuch nachholen würde, wären wohl der nördliche Teil, vom Bahnhof aus gesehen: Casino, Hotel Fairmont, Jardin Japonais de Monaco.

[ads1]

Rahel Stössel

Rahel Stössel

Nach Sprachaufenthalten in Auckland, Vancouver und Nizza kümmert sich Rahel nun um alle Social-Media-Aktivitäten von Boa Lingua. Auch in ihrer Freizeit reist sie gerne, um die Welt zu entdecken und neue Sprachen zu lernen.

Weitere Posts von

HINTERLASSE DEINEN KOMMENTAR